DE150862C - - Google Patents
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- DE150862C DE150862C DENDAT150862D DE150862DA DE150862C DE 150862 C DE150862 C DE 150862C DE NDAT150862 D DENDAT150862 D DE NDAT150862D DE 150862D A DE150862D A DE 150862DA DE 150862 C DE150862 C DE 150862C
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- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10B—ORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
- G10B1/00—General design of organs, harmoniums or similar wind musical instruments with associated blowing apparatus
- G10B1/08—General design of organs, harmoniums or similar wind musical instruments with associated blowing apparatus of harmoniums, i.e. reed organs
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Expressionsvorrichtung mit selbsttätiger
Windregelung für Harmoniums, welche dazu dient, je nach Anzahl 3er angebrachten
Expressionsvorrichtungen beliebig viele Töne gleichzeitig und unabhängig voneinander unter
verschiedenem Winddruck und folglich in verschiedener Tonstärke spielen zu können.
Das Wesentliche der Erfindung besteht
Das Wesentliche der Erfindung besteht
ίο in der Anordnung eines Lederventils, das an
der Innenseite des Regelungsbalges befestigt ist, welcher durch den Knieschweller in Tätigkeit
gesetzt werden kann, und das über der Durchströmöffnung für die vom Gebläse nach
den Stimmen strömenden Luft liegt, so daß sich bei jeder Stellung des Regelungsbalges
das Lederventil selbsttätig oder auch bei Beeinflussung des Regelungsbalges durch den
Knieschweller je nach Anzahl der gespielten Töne mehr oder weniger abschließend über
diese Öffnung legt, wodurch" der Luftstrom geregelt wird.
Durch die selbsttätige Windregelung wird erreicht, daß beim Anschlagen beliebig vieler
Töne mit oder ohne Beeinflussung des Regelungsbalges durch den Knieschweller jeder
einzelne Ton genau ebenso stark erklinkt, wie ein allein angeschlagener Ton, wobei im
ersteren Falle alle Töne je nach dem Winddruck schwächer oder stärker erklingen.
Bei den bisherigen Expressionsvorrichtungen wurde der Luftstrom durch den Knieschweller
ohne Rücksicht auf die Anzahl der angeschlagenen Töne verändert, so daß infolge
der unzureichenden Windmenge die Töne immer schwächer erklangen, je mehr Töne
angeschlagen wurden. Bei vorliegender Erfindung ist dieser Übelstand durch Anordnung
eines Regelungsbalges beseitigt, welcher selbsttätig die Windzuströmung vom Gebläse
nach den Stimmen der Anzahl der angeschlagenen Töne entsprechend und unter jedem
Winddruck regelt, so daß selbst die feinsten Unterschiede zu Gehör gebracht werden
können.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in Fig. 1 durch einen senkrechten
Schnitt A-A der Fig. 2 und in Fig. 2 durch einen wagerechten Schnitt nach C-D der
Fig. ι dargestellt.
Die von dem Gebläse α austretende Luft gelangt in den Raum b und von hier nach
dem Raum c zur Beeinflussung der Stimmen d. Bei Benutzung der vorliegenden Erfindung
wird die Durchgangsöffnung e durch das Ventil f verschlossen, so daß die Luft nunmehr
durch die Öffnung g in den Raum c gelangt. Diese Öffnung g wird mehr oder
weniger durch ein Lederventil h verschlossen, das mit dem einen Ende über derselben befestigt
ist, während es mit dem anderen Ende durch einen Schlitz i hindurch in den Regelungsbalg
k hineinreicht und an dessen Innenseite befestigt ist. Der Regelungsbalg k kann
durch den drehbaren Knieschweller / mittels eines an ihm befestigten hammerartigen Hebels
m beeinflußt werden, der auf einen durch die Wandung η hindurchreichenden, an dem
Regelungsbalg k mittels der Feder ο nachgiebig angeordneten Druckknopf ρ drückt,
so daß bei Beeinflussung des Regelungsbalges k das Lederventil h die Öffnung g, d. h.
den in den Raum c tretenden Luftstrom mehr
oder weniger abschließt, so daß also durch Beeinflussung des Knieschwellers / der Winddruck
und daher die Stärke der einzelnen Töne mehr oder weniger verstärkt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Expressionsvorrichtung an Harmoniums,gekennzeichnet durch ein an der Innen-to seite eines besonderen, mit der Windlade in Verbindung stehenden Regelungsbalges(k) befestigtes Lederventil (h), welches über einer die Windlade (c) mit dem Gebläse (a) verbindenden Öffnung (g) liegt und diese je nach der Stellung des Regelungsbalges (k) mehr oder weniger verschließt, wobei die Stärke einzelner Töne durch einen Knieschweiler (I), der mit einem hammerartigen Hebel (m) auf einen mittels einer Feder (0) nachgiebig am Regelungsbalg befestigten Druckknopf (p) wirkt, verändert werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE150862C true DE150862C (de) |
Family
ID=417733
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT150862D Active DE150862C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE150862C (de) |
-
0
- DE DENDAT150862D patent/DE150862C/de active Active
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