DE358696C - Formstein fuer Koksofenwaende - Google Patents

Formstein fuer Koksofenwaende

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DE358696C
DE358696C DEA33227D DEA0033227D DE358696C DE 358696 C DE358696 C DE 358696C DE A33227 D DEA33227 D DE A33227D DE A0033227 D DEA0033227 D DE A0033227D DE 358696 C DE358696 C DE 358696C
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DEA33227D
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American Coke & Chemical Co
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B29/00Other details of coke ovens
    • C10B29/02Brickwork, e.g. casings, linings, walls

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Formstein für Koksofenwände. Die Erfindung bezieht sich auf Formsteine und daraus herg,:stellte Wände, besonders solche Wände, die aus wagerechten Schichten aufgebaut sind, wobei die Steine so geformt sind, daß ein Netzwerk gegenseitig verbundener Gaskanäle in der Wand entsteht. Die Formsteine sind so 'eingerichtet, daß beim Durchfließen ,der Gase durch die Wan-i in hauptsächlich wagerechter Richtung, :d. h. parallel zur Schichtrichtung, die Gase hin und her geleitet wenden und iheftig gegen verschiedene Teile der Wand anprallen müssen.
  • Die Erfindung richtet sich auf eine Ausführung, bei welcher das Netzwerk von Prallkanälen so geformt ist, daß, wenn :die Gase hauptsächlich parallel zur Schichtrichtung ziehen, sie gegen verschiedene Teile der Wand anprallen müssen. Ferner richtet sich die Erfindung auf genutete Formsteine, die so geformt sind, daß sie zusammengebaut Gaskanäle der beschriebenen Art bilden.
  • Nach der Erfindung hat der neue Stein, der in an :,ich bekannter Art auf mindestens einer wagerechten und mindestens einer senkrechten Fläche ausgespart ist, einen abgesetzten trapezförmigen Verbindungsteil, der an einer' Ecke des Steines sitzt und sich über die i-Tälfte oder noch mehr der Steinhöhe erstreckt, um eine Prellwirkung zu sichern. Durch die unsymmetrische Anordnung des Verbindungsteils an einer Ecke des Steines wird die Konstruktion vereinfacht und die Herstellung verbilligt, :da der Stein nur an j e einer einzigen wagerechten und, senkrechten Fläche ausgespart zu werden braucht. Die neue Wand besteht aus :derartigen Steinen in solcher Anordnung, idaß die Steine jeder Schicht mit ihren Verbindungsteilen abwechselnd aufwärts und abwärts gerichtet sind, während ihre senkrechten Aussparungen sich sämtlich auf derselben Seite der Verbindungsteile befinden und die Steine aufeinanderfolgender Schichten mit ihren Verbindungsteilen in Flucht mit den Verbindungsteilen der Steine .der unmittelbar benachbartenSchichten liegen, so daß eine Reihe von Prellkörpern entsteht, die vorzugsweise sechseckig sind uni die durch .die Wand hauptsächlich parallel zur Schichtrichtung sich erstreckenden Kanäle zickzackförmig gestalten. Die Vorderkanten der Sechskantkörper üben eine vorteilhafte Spaltwirkung auf die Gasströme aus.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
  • Abb. i ist ein senkrechter Teilschnitt durch einen Teil des Inneren der Wand nach Linie i-i der Abb. 2, Abb. 2 ein wagerechter Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. i ; Abb. 3 und -. zeigen Grundriß und Seitenansicht eines der Formsteine, welche die Wand nach Abb. i und 2 bilden; Abb. 5 und 6 zeigen Grundriß und Seitenansicht eines Schlußsteines für die Wand. Die hier beispielsweise dargestellte Koksofenheizivand besteht aus einer Reihe von Schichten, deren jede aus genuteten Formsteinen nach Abb.3 bis 6 aufgebaut ist. Jeder Stein ist an seinen Außenflächen bei 7 und 8 ausgespart. Die Aussparung an der Fläche 7 liegt in der Richtung der Schicht, während die Aussparung 8 quer zur Schicht liegt. Der mittlere Teil oder Verbindungsteil des Steines liegt nächst einer Seite des Steines, so daß er abgesetzt oder aus der Mitte versetzt ist, wie dies die Zeichnung zeigt. Ferner liegt dieser Verbindungsteil 9 benachbart zu einer der wagerechten Flächen des Steines, während die Aussparung 7 an die andere wagerechte Fläche angrenzt. Daher nimmt, wenn jeder Stein in seine Schicht eingebaut ist, der Verbindungsteil oder Steg 9 eine Lage an einer Ecke -des Steines ein, wie dies Abb. i zeigt.
  • Der mittlere Teil jedes Steines besitzt .den Querschnitt eines Trapezes mit den Flächen io, ii und 12. Wenn daher zwei dieser Steine mit ihren Flächen i i aneinander gesetzt werden, so entsteht ein sechseckiger Querschnitt oder Prellkörper.
  • Beim Bau der Wände verfährt man wie folgt: Ein Stein wird so verlegt, daß sein Mittelteil 9 in die rechte untere Ecke kommt. Der nächste Stein dieser Schicht wird so verleg-t, da.ß sein Mittelteil 9 in die obere rechte Ecke kommt, -,vas man dadurch erreicht, d'aß man die Enden des Steines durch Umkehrung vertauscht und außerdem seine andere wagerechte Fläche aufwärts kehrt. Der nächste Stein wird dann wieder inderselben Stellung wie der erste, der nächste Stein in derselben Stellung wie der zweite, verlegt usf. Die nächste Schicht wird ähnlich verlegt, aber die Emden der Steine liegen verglichen mit den entsprechenden Steinen der Unterschicht mit vertauschten Emden, so daß :die Mittelteile 9 der Steine beider Schichten in die richtige gegenseitige Lage kommen.
  • Vermöge der Nuten 8 der Steine werden senkrechte Kanäle 14 in der fertigen Wand gebildet sowie wagerechte Kanäle 15 zwischen den Steinen der Schichtenpaare vermöge Vorhandenseins der Nuten 7. Infolge der wechselseitigen Umkehrung der aufeinanderfolgenden Steine in jeder Schicht sind,die Kanäle 15 abwechselnd nach oben und unten abgesetzt, so daß die querdurch die Wand fließenden Gase bei ihrer hauptsächlich wagerechten Strömungsrichtung eine Prellwirkung erfahren und heftig gegen die Teile der Steine anprallen: Wenn,die Nuten 7 verglichen mit der Dicke der Mittelteile 9 flach genug sind, so-.daß sie gleich tief oder flacher sind als die Höhe der Verbindungsteile beträgt, so entfalten -die Kanäle 15 eine vollständige Prellwirkung, so daß kein Teil des Gases wagerecht wandern kann, ohne eine Prellfläche zu treffen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Formstein für K oksofenwände, fladurch gekennzeichnet, daß er einen Teil besitzt, der trapezförmigen Querschnitt aufweist, an einer Ecke des Steines sitzt und sich über mindestens die halbe Höhe des Steines erstreckt, so daß eine Prellwirkung der Gase gewährleistet wird.
  2. 2. Wand aus Schichten von Formsteinen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß die Steine jeder Schicht so verlegt sind, :daß ihre Verbindungsteile abwechselnd nach oben und nach unten hin und ihre senkrechten Aussparungen vorzugsweise stets auf derselben Seite ihrer Verbindungsteile liegen, und die Steine aufeinanderfolgender Schichten mit ihren Verbindungsteilen in Flucht mit den Verbindungsteilen der Steine der unmittelbar benachbarten Schichten liegen, so daß eine Reihe von sechseckigen Prellkörpern und Zickzackkanäle entstehen, welche durch den Innenraum der Wand parallel zur Schichtrichtung verlaufen.
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