DE348305C - Winkelstein fuer Hohlmauerwerk mit die Schenkel verbindender Abdeckplatte fuer die Hohlraeume - Google Patents

Winkelstein fuer Hohlmauerwerk mit die Schenkel verbindender Abdeckplatte fuer die Hohlraeume

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DE348305C
DE348305C DENDAT348305D DE348305DD DE348305C DE 348305 C DE348305 C DE 348305C DE NDAT348305 D DENDAT348305 D DE NDAT348305D DE 348305D D DE348305D D DE 348305DD DE 348305 C DE348305 C DE 348305C
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    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/02Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
    • E04B2/28Walls having cavities between, but not in, the elements; Walls of elements each consisting of two or more parts kept in distance by means of spacers, all parts being solid
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Description

  • Winkelstein für Hohlmauerwerk mit die Schenkel verbindender Abdeckplatte für die Hohlräume. Die Erfindung betrifft einen Winkelstein für Hohlmauerwerk, bei dem die beiden Schenkel zu ihrer Versteifung durch eine Platte miteinander verbunden sind. Eine derartige Platte hat man bei Winkelsteinen bereits als Abdeckplatte für die beim Zusammenbau des Hohlmauerwerks entstehenden, senkrechten Luftschächte benutzt, um durch Unterteilung dieser Schächte die Isolierung des Mauerwerks zu erhöhen, die Unterseite der Platte tat man jedoch bündig mit der Unterseite der Schenkel gelegt.
  • Nach der Erfindung ist ein Winkelstein dieser Art dadurch weiter verbessert, daß die Abdeckplatte über die Ober- oder Unterseite des Steins hervorragt und in den beim Zusammenbau entstehenden Hohlraum der benachbarten Steinschicht pfropfenartig eingreift. Die Platte versteift dann nicht nur den Stein und unterteilt die senkrechten Luftschächte, sondern verhindert auch infolge ihres Eingriffs in die darunter- bzw. Barüberliegende Steinschicht eine Verschiebung des Steins in der Schichtebene.
  • Die Verbindung der Winkelsteine miteinander wird noch gefestigt, wenn an der Innenseite des längeren Schenkels im Abstande der Stärke des kürzeren Schenkels von der Abdeckplatte ein Vorsprung angeordnet ist, der sich beim Zusammenbau auf die Abdeckplatte des Gegensteins legt, während gleichzeitig der kürzere Schenkel des Gegensteins in den Zwischenraum zwischen Abdeckplatte und Vorsprung eingreift. Durch das Auflegen des Vorsprungs auf die Abdeckplatte des Gegensteins wird der gute Eingriff der Platten in den Hohlraum gesichert, da die Platte durch den Vorsprung unter der Wirkung des Eigengewichts der Barüberliegenden, Schichten in :den Hohlraum gedrückt wird, und durch den Eingriff des kürzeren Schenkels in den Zwischenraum zwischen Abdeckplatte und Vorsprung wird die @Terbindung der Steine derselben Schicht gesichert.
  • Unter Wahrung einer zur Isolierung ausreichenden Unterteilung der senkrechten Luftschächte kann noch an Baustoff gespart werden, wenn die Abdeckplatte zwischen dem kürzeren Schenkel und einer diesem Schenkel parallelen Zunge liegt und der Vorsprung von dieser Zunge in einem Abstande gleich der Breite der Abdeckplatte und der Zunge angeordnet ist.
  • Auf der Zeichnung sind die Ausführungsformen des neuen Winkelsteines und des mit demselben herzustellenden Hohlmauerwerks dargestellt.
  • Abb. i ist die Draufsicht auf den Stein in einer Ausführungsform, Abb.2 die Vorderansicht der Abb. i, Abb. ,3 veranschaulicht die Eckausbildung einer Steinschicht, Abb.4 und 5 zeigen Draufsichten auf eine Mauerecke in zwei übereinanderliegenden Steinschichten, Abb. 6 ist ein senkrechter Längsschnitt nach der Linie A-B der Abb. 4, Abb. 7 zeigt eine zweite Ausführungsform des Steins und Abb.8 die Eckausbildung in schaubildlicher Darstellung, Abb.9 und io sind wieder Draufsichten auf eine Mauerecke in zwei übereinanderliegenden Steinschichten, und Abb. i i ist ein senkrechter Längsschnitt nach der Linie C-D der Abb. 9.
  • Der Winkelstein nach Abb. i und 2 hat einen längeren Schenkel i und einen kürzeren Schenkel 2. An der Unterseite des Steins ist in der inneren Ecke eine Platte 3 vorgesehen, die sich an die Schenkel anschließt und über die Unterseite etwas hervorragt. Die eine freie Seite der im Grundriß rechteckigen Platte 3 liegt bündig mit der Stirnfläche des kürzeren Schenkels :2 und reicht bis zur Mitte des längeren Schenkels i. An der Innenseite dieses Schenkels ist ferner rechtwinklig zur Platte 3 ein Vorsprung 4 vorgesehen, dessen dem Schenkel 2 zugekehrte Seite in einem Abstande von der Platte 3 liegt, welcher der Stärke des kürzeren Schenkels 2 entspricht. Die Oberkante des Vorsprungs 4 ist von der Oberseite des Schenkels i mindestens um so viel entfernt, als die Platte 3 über die Unterseite des Steins hervorsteht. Platte 3 und Vorsprung 4 sind zweckmäßig bei der Herstellung des Steins aus Beton o. dgl. angegossen oder angestampft.
  • Außer den Steinen i, 2, 3, .4 benutzt man noch Steine 5, 6, 7, 8 (Abb. 3) gleicher Abinessungen, die dadurch entstehen, daß man die ersteren Steine um -ihre Längsachse um 18o° dreht und die Abdeckplatte auf die Unterseite des- Steins verlegt.
  • In jeder Steinschicht werden die Steine i, 2, 3, 4 und 5, 6, 7, 8 in der aus Abb. 4 und 5 ersichtlichen Weise aneinandergesetzt, die kürzeren Schenkel 2 bzw. 6 werden dabei zwischen die Platten. 3 bzw. 7 und die Vorsprünge 4 bzw. 8 eingeführt. Es entstehen dann zwischen den benachbarten Steinen oberhalb der Platten 3, 7 Luftschächte von rechteckigem Querschnitt. Beim Aufmauern der über der -Schicht nach Abb. 4 liegenden Steinschicht, die gemäß Abb. 5 zusammengesetzt ist, treten die nach unten vorspringenden Platten 3, 7 in die oberen Mündungen der Luftschächte pfropfenartig ein. Durch die Platten werden dabei nicht nur die Luftschächte vollständig abgedeckt (Abb.6), so daß senkrecht durchgehende Luftschächte vermieden sind, sondern die Platten dienen infolge ihres Eingriffs in die darunterliegende Steinschicht auch als Anschlag gegen Verschiebungen ,der Steine, die etwa durch wagerecht wirkende Kräfte eintreten könnten. Diese Verschiebungsmöglichkeit ist dadurch weiter ausgeschlossen, daß die kürzeren Schenkel 2, 6 zwischen die Platten 3, 7 und die Vorsprünge 4, 8 eingreifen,. so daß nicht nur die Steinschichten untereinander, sondern auch die einzelnen Steine einer und derselben Steinschicht miteinander verklammert sind.
  • Zur Ausbildung der Ecken muß noch ein Füllstein 9 zu Hilfe genommen werden (Abb.3), der die Breite der Platte 3, 7 hat und mit einem den Vorsprüngen ,¢, 8 entsprechenden Vorsprung io versehen ist. Die Steine 9, io werden in der aus Abb. 4 und 5 ersichtlichen Weise eingesetzt.
  • Bei der Ausführungsform des Mauerverbandes nach Abb. 7 bis i r werden Winkelsteine mit einem längeren Schenkel i i und einem kürzeren Schenkel 12, verwendet. Etwa im ersten Drittel der Steinlänge ist an der Innenseite des längeren Schenkels i i eine Zunge 13 von der Länge des kürzeren Schenkels 12 vorgesehen. Zwischen diesem Schenkel und der Zunge 13 ist die Platte 14, entsprechend den Platten 3, 7 der Ausführungsform nach Abb. i bis 6, angebracht. In der Mitte zwischen der Zunge 13 und der Stirnfläche des längeren Schenkels i i ist entsprechend den Vorsprüngen 4, 8 ein Vorsprung 15 vorgesehen. Hierbei werden zwei verschiedene Steinformen gleicher Abmessungen verwendet. Die weitere Steinform entsteht ebenfalls wieder durch Drehung der Steine il bis 15 und Anordnung der Abdeckplatte an der Unterseite des Steins..
  • Infolge der Anordnung der Zungen 13 entstehen beim Zusammensetzen einer Schicht zwischen zwei Luftzellen, die unten durch die Platten 14 abgedeckt sind, Luftzellen 16, die senkrecht durch die Steinschicht durchgehen. Beien Aufmauern der Steinschicht nach Abb. lo auf die Steinschicht nach Abb.9 kommen infolge der verbandsmäßigen Versetzung der Steine die Platten 14 über die Luftzellen 16, während die anderen Luftzellen nicht abgedeckt werden. Die Abdeckung dieser Luftzellen erfolgt erst durch die zweite darüberliegende Steinschicht (Abb. il). Die Luftzellen haben daher die Höhe zweier Steinschichten, so daß man mit weniger Baustoff auskommt. Auch sind die Luftzellen gegeneinander versetzt, wodurch ihre Isolierwirkung noch erhöht wird.
  • Zur Ausbildung der Ecke braucht nur bei einem Stein jeder Schicht der längere Schenkel li um die Länge der Zunge 13 gekürzt und mit einer Ausklinkung versehen zu werden, so daß ein Zapfen 17 (Abh. 8) gebildet wird, mit dem der Schenkel über den durch eine Ausklinkung um die halbe Höhe verkürzten Schenkel 12 greift.

Claims (1)

  1. PATPNT-ANsPRÜcHE: i. Winkelstein für Hohlmauerwerk mit die Schenkel verbindender Abdeckplatte für die Hohlräume, gekennzeichnet durch eine über die Ober- oder Unterkante des Steins hervorragende Abdeckplatte (3, 7), die in den beim Zusammenbau entstehenden Hohlraum der benachbarten Steinschicht pfropfenartig eingreift und so eine Verschiebung des Steins in der Schichtebene verhindert, dabei auch den Stein versteift und den senkrechten Luftschacht unterteilt. _ z. Winkelstein nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen an der Innenseite des längeren Schenkels. im Abstande der Stärke des kürzeren Schenkels von der Abdeckplatte angeordneten Vorsprung (4 bzw. 8), der sich beim Zusammenbau auf die Abdeckplatte (7 bzw. 3) des Gegensteins legt, während gleichzeitig der kürzere Schenkel des Gegensteins in den Zwischenraum zwischenAbdeckplatte und Vorsprung eingreift. 3. Winkelstein nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (i4) zwischen dem kürzeren Schenkel (i2) und einer diesem Schenkel parallelen Zunge (i3) liegt, und daß der Vorsprung (15) von dieser in einem Abstande gleich der Breite der Abdeckplatte und der Zunge angeordnet ist.
DENDAT348305D Winkelstein fuer Hohlmauerwerk mit die Schenkel verbindender Abdeckplatte fuer die Hohlraeume Expired DE348305C (de)

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