DE588536C - Hohlstein fuer Steineisendecken - Google Patents

Hohlstein fuer Steineisendecken

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DE588536C
DE588536C DES102642D DES0102642D DE588536C DE 588536 C DE588536 C DE 588536C DE S102642 D DES102642 D DE S102642D DE S0102642 D DES0102642 D DE S0102642D DE 588536 C DE588536 C DE 588536C
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stone
stones
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iron
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DES102642D
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EUGEN SPERLE DIPL ING
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/44Floors composed of stones, mortar, and reinforcing elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

  • Hohlstein für Steineisendecken Bei der durch die deutsche Patentschrift 449 631 bekanntgewordenen Decke werden durch Verzahnung zwischen Rippenbeton und Stein die auftretenden inneren Kräfte und ganz besonders die Schubspannungen zwangsweise von beiden Materialien gemeinsam aufgenommen, um eine hohe Tragkraft der Decke zu erzielen. Die Verzahnung wird dadurch erreicht, daß an den Steinen seitliche Ausschnitte vorgenommen werden. Nur bei Steinen aus gebranntem Ton kann dieser seitliche Ausschnitt beim Formen der Steine ohne ' besondere Arbeitsaufwendung angebracht werden. Die Steine haben also den wirtschaftlichen Nachteil, daß sie an ein bestimmtes Material gebunden sind und für die Verzahnung mehr Rippenbeton verwendet werden muß gegenüber Steinen mit glatten Seitenwandungen.
  • Diese Nachteile werden nun durch eine neue, -besonders einfache Formgebung beseitigt, wobei die seitlichen Ausschnitte entbehrlich und die Vorteile der Verzahnung in noch höherem Maße vorhanden sind. Das Neue gegenüber der oben angeführten. Steinform besteht darin, daß der' Stein bei im übrigen glatten Seitenwänden einen parallelogrammförmigen gleichbleibenden uerschnitt hat. Dadurch können die Steine- auch aus Beton maschinell, also überall hergestellt werden, da.sie glatte, d. h. durchweg gleichmäßige Seitenflächen haben. - Sie werden wechselseitig um i8o° verdreht aneinandergereiht, so daß der eine Stein auf der einen, der nächste Stein aber auf der anderen Seite überhängt. Auf diese Weise entsteht dieselbe Verzahnung wie bei den Steinen mit Ausschnitten.
  • Nicht nur gegenüber dem erwähnten Stein mit Ausschnitten, sondern auch gegenüber schon bekannten Steinen von unsymmetrischem gleichbleibendem Querschnitt, die zwecks Herstellung einer Verzahnung zwischen Ripp penbeton und Deckensteinen abwechslungsweise um i8o° gedreht verlegt werden, hat der neue parallelogrammförinige Stein den Vorteil, daß weniger Rippenbetön gebraucht wird, und zwar wird dies nach der Erfindung dadurch erreicht, daß der senkrecht zu den Eisenbetonrippen gelegte Querschnitt des Steines die Form eines schiefwinkligen Parallelogramms hat.
  • Die Ersparnis an Rippenbeton kommt ungefähr dem Betrag gleich, den ein Bauunternehmer an der Herstellung der Decke bisher verdiente. Man benötigt nicht mehr Rippenbeton als bei Verwendung der ebenfalls bekannten symmetrischen Steine mit senkrechten glatten Seitenwandungen und hat somit den. Vorteil der Verzahnung ohne Erhöhung der Kosten für den Rippenbeton. Die Parallelogrammform ergibt eine . doppelte Überschneidung der Seitenkanten, wodurch eine breite und deshalb wirksame Verzahnung erzielt wird und zugleich genügend Raum zwischen den Steinen frei bleibt, um die Längseisen einbringen zu können.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in beispielsweiser Ausführungsform näher erläutert.
  • Abb. i ist eine schaubildliche Ansicht der Decke.
  • Abb. 2, 3 und 4. sind Stirnansicht, Seitenansicht und Draufsicht des Steines selbst. Der Stein a hat, wie Abb. 2 zeigt, einen senkrecht zur Richtung der Eisenbetonrippen liegenden Ouerschnitt von der Form eines schiefwinkligen: Parallelogramms. Die Seitenwände b gehen glatt durch und haben keine Vertiefungen oder Erhöhungen, welche insbesondere der maschinellen Herstellung Schwieringkeiten bieten.
  • Die Steine a werden reihenweise hintereinander verlegt, und zwar, wie Abb. i zeigt, abwechselnd um iäo° versetzt. Dadurch hängen die Steine a wechselweise nach der einen und nach der andern Seite über. Die Verlegung kann, wie in Abb. i gezeigt, so- geschehen, daß die in den verschiedenen Reihen nebeneinanderliegcnden Steine nach derselben Seite überhängen oder auch so, daß die überhängenden Seitenwände b gegeneinander geneigt sind. Durch diese Formgebung und Anordnung der Steine a entstehen Verzahnungen d, welche den in die Kanäle e zwischen den einzelnen Steinreihen eingebrachten Beton mit den Steinen a fest verbinden.
  • Die Art des verwendeten Materials und die Zahl, Form oder Anordnung der Aussparungen c in den Steinen a ist beliebig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hohlstein mit gleichbleibendem Querschnitt für Steineisendecken, bei denen die in Richtung der Eisenbetonrippen aneinandergereihten . Steine zur Herstellung einer Verzahnung zwischen dem Rippenbeton und den Deckensteinen abwechselnd um iSo° in der Deckenebene versetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der senkrecht zu den Eisenbetonrippen gelegte Ouerschnitt des Steines die Form eines schiefwinkligen Parallelogramms hat.
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