DE557227C - Mehrteiliges Spundwandeisen - Google Patents
Mehrteiliges SpundwandeisenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D5/00—Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
- E02D5/02—Sheet piles or sheet pile bulkheads
- E02D5/03—Prefabricated parts, e.g. composite sheet piles
- E02D5/04—Prefabricated parts, e.g. composite sheet piles made of steel
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Description
- Mehrteiliges Spundwandeisen Bei Spundwänden kommt es häufig vor, daß Teile der Wand besonders hoch beansprucht werden. Es ist dies stets dann der Fall, wenn außer den gleichmäßig verteilt wirkenden waagerechten Kräften aus Erd- und Wasserdruck an einzelnen Stellen der Wand oder auch auf kürzeren oder längeren Strecken in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen senkrecht oder waagerecht wirkende Zusatzkräfte aufzunehmen sind.
- Die Erfindung soll einen einfachen und praktischen Weg zur zweckmäßigen Lösung der Aufgabe geben, die Widerstandsmomente der Wand zu ändern ohne Einfügung neuer Profile und ohne Änderungen der Wanddicke, und zwar dadurch, daß die Rücken und Steg eisen, aus denen sich die Wand zusammensetzt, eine eigenartige Ausbildung erhalten. Die Rückeneisen werden nach der Innenseite der Spundwand mit symmetrisch liegenden klauenartigen Schloßteilen versehen, während die Stegeisen kraftschlüssig in diese Schloßteile eingreifende, versetzt zum Steg liegende Federn erhalten. Dadurch wird es ermöglicht, die Zusammenfügung der Steg- und Rücken= eisen nach zwei Richtungen hin vorzunehmen.
- In Abb. i ist eine solche wellenförmige Wand dargestellt; sie besteht aus den Rückeneisen a und den Stegeisen b, die zusammengefügt eine fortlaufende Reihe von Binneneisen mit ihren öffnungen abwechselnd nach beiden Wandeisen ergeben. Zu dem Zwecke erhalten die Rückeneisen a an beiden Enden schwalbenschwanzförmig ausgebildete Nuten mit verengter öffnung (sogenannten Klauen), in welche die im Querschnitt ebenfalls schwalbenschwanzförmig ausgebildeten Wulste an den Enden der Stegeisen b schließend eingreifen, so daß auf diese Weise die Rücken-und Stegeisen nach jeder Richtung zug- und drucksicher verbunden sind.
- Abb. i a zeigt eine Wand aus den gleichen Eisen, jedoch sind die Stegeisen b um eine Achse senkrecht zur Wandrichtung v erschwenkt eingesetzt, so daß sich dadurch eine Wand aus Kasteneisen ergibt, die aber jederzeit durch andere Stellung der Stegeisen b wieder in die Form der wellenförmigen Wand nach Abb. i umgebildet werden kann. Diese Ausbildung der Schlösser der Eisen gestattet also, einmal eine wellenförmige Wand oder eine kastenförmige Wand oder auch eine abwechselnd. aus Rinnen- und Kasteneisen bestehende Wand in beliebiger Abwechslung zu bilden.
- Um das Widerstandsmoment der Wand zu erhöhen, werden die Schloßteile in bekannter Weise fest verbunden, wie z. B. durch Schweißen, Pressen, Walzen, Einziehen in kaltem oder warmem Zustand, Schrumpfen u. dgl.
- Zur Verbesserung der Rammfähigkeit der Wand nach Abb. i und ra unterteilt man zweckmäßig alle oder ein um das andere Stegeis,en b in der Wandachse und setzt an diese Stelle eine der bekannten Schloßarten.
- In ersterem Falle erhält man als fertige Wand bei wellenförmiger Zusammensetzung zusammengesetzte Rinneneisen nach Abb. z bzw. bei kastenartiger Zusammensetzung zusammengesetzte Kasteneisen nach Abb. 2a mit den nicht verbundenen Schloßteilen in jedem Steg in der Wandachse. In letzterem Falle erhält man als fertige Wand bei w ellenförmiger Zusammensetzung zusammengesetzte Doppelrinneneisen nach Abb.3 bzw. bei kastenartiger Zusammensetzung zusammengesetzte Kasteneisen nach Abb. 3a mit den nicht verbundenen Schloßteilen in jedem zweiten Steg in der Wandachse. Es kann auch .eine größere Anzahl nicht unterteilter Stege durchgehen, ehe man einen Steg unterteilt; man erhält dann ganze aus- Rückeneisen und Stegeisen zusammengesetzte Tafeln, bei denen dann der Wechsel von der wellenförmigen zur kastenförmigen Wand tafelweise vor sich gehen kann.
- Die Unterteilung der Eisen in Abb. i kann auch so erfolgen, daß nicht dieStegeb,sondern die Rückeneisen d unterteilt und durch eine der bekannten Schloßarten verbunden werden; hierbei können auch wieder entweder alle Rückeneisen a oder ein um das andere unterteilt werden.
- In ersterem Falle erhält man als fertige Wand bei wellenförmiger Zusammensetzung zusammengesetzte Rinneneisen nach Abb. q, bzw. bei kastenartiger Zusammensetzung zusammengesetzte Kasteneisen nach Abb. q.a mit den nicht verbundenen Schloßteilen in jedem Rückeneisen d. In letzterem Falle erhält man als fertige Wand bei wellenförmiger Zusam= mensetzung zusammengesetzte Rinneneisen nach Abb.5 bzw. bei kastenartiger Zusammensetzung zusammengesetzte Kasteneisen nach Abb.5a mit den nicht verbundenen Schloßteilen in jedem zweiten Rückeneisen a, also nur an der Wandaußen- oder nur an der Wandinnenseite.
- Die vorstehend beschriebene Erfindung hat den Vorteil einer einfachen Herstellung der Einzelteile und leichte einfache Zusammensetzung entsprechend den Bedürfnissen der Baustelle, also leichte Anpassungsfähigkeit an vorhandene Verhältnisse. Ferner kann man auf diese Weise jede Wanddicke und damit große Widerstandsmomente für Rinneneisen-und Kasteneisenwände erreichen. Ferner wird noch ein besonderer Vorteil für den Gebrauch erreicht, nämlich gleiche Wanddicke, gleichgültig, ob man eine wellenförmige Wand baut oder eine kastenförmige oder eine gemischt wellen- und kastenförmige.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Mehrteiliges Spundwandeisen aus ineinandergreifenden Rücken- und Stegeisen, dadurch gekennzeichnet= daß die Rückeneisen (a).nach der Innenseite der Spundwand mit symmetrisch liegenden klauenartigen Schloßteilen und die Stegeisen (b) mit kraftschlüssig in diese Schloßteile eingreifenden, versetzt zum Steg liegenden Federn versehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE557227T | 1930-09-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE557227C true DE557227C (de) | 1932-08-19 |
Family
ID=6565009
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930557227D Expired DE557227C (de) | 1930-09-10 | 1930-09-10 | Mehrteiliges Spundwandeisen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE557227C (de) |
-
1930
- 1930-09-10 DE DE1930557227D patent/DE557227C/de not_active Expired
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