DE35827C - Antrieb für Nähmaschinen und sonstige Kleinmaschinen - Google Patents

Antrieb für Nähmaschinen und sonstige Kleinmaschinen

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DE35827C
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DE
Germany
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shaft
machines
roller
rotates
foot
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT35827D
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English (en)
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christiane rosalie spengler in Hoboken; New-Jersey, V. St. A
Publication of DE35827C publication Critical patent/DE35827C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
    • D05B69/02Mechanical drives
    • D05B69/06Pedal drives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Massaging Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 18. November 1885 ab.
Zweck der Erfindung ist, den Betrieb der Maschine weniger anstrengend zu machen, indem bei dem neuen Antrieb die Trittbewegung eine hin- und zurückgehende ist, welche Bewegung dem menschlichen Körper natürlicher ist wie die Auf- und Abbewegung des Fufses. Es kann daher das Hin- und Herschwingen des Fufses viel rascher vor sich gehen, also auch eine mit dem neueren Antrieb versehene Maschine mehr leisten, wie eine solche mit gewöhnlicher Tretvorrichtung.
Die hin- und hergehende Trittbewegung wird durch den auf beiliegender Zeichnung dargestellten Mechanismus in eine continuirlich drehende Bewegung umgewandelt.
- Es stellt dar:
Fig. ι eine Nähmaschine mit ihrem Gestell und dem neuen Antrieb in der Vorderansicht, Fig. 2 dieselbe von der Seite gesehen,
Fig. 3 die einen Theil des neuen Antriebs bildende Kupplung mit Schaltwerk im Horizontalschnitt und
Fig. 4 dieselbe im Verticalschnitt.
Bei der dargestellten, als Beispiel irgend einer Kleinmaschine mit rotirender Triebwelle dienenden Nähmaschine (System Willcox & Gibbs) ist die rotirende Triebwelle mit α bezeichnet, von welcher aus vermittelst einer excentrischen Scheibe oder Kurbel und Pleuelstange b der die Nadel treibende Arm c auf- und abbewegt wird.
Die Maschine sitzt auf dem Tisch B, welcher von den Ständern C getragen wird.
Die Welle α empfängt ihre Umdrehung durch die Riemscheibe d, welche durch den Riemen D und die Scheibe E mit der Welle E1 verbunden ist.
Letztere ist in den unter der Tischplatte befestigten Trägern F gelagert, und auf ihr sitzt lose die Kupplungsrolle G1. Im Innern dieser Rolle sitzt das Schaltrad G fest auf der Welle E1, während im Innern der Rolle ein oder mehrere Schalthaken G2 befestigt sind, welcher oder welche in Eingriff mit den Zähnen des Rades G sind und auf die Welle E treibend einwirken, wenn die Rolle G1 sich nach einer gewissen Richtung dreht. Dreht sich aber die Rolle G1 nach der entgegengesetzten Richtung, so gleitet der Schalthaken über die Zähne des Rades, ohne eine Drehung der Welle E1 zu bewirken.
H ist ein Hebel, welcher besteht aus einer sich hin- und zurückdrehenden horizontalen, in den Ständern C gelagerten Welle h, einem nach abwärts gerichteten Arm h1 zwischen den Ständern C und einer nach aufwärts gerichteten Gabel /a2, welche aufserhalb des Ständers C auf dem Ende der horizontalen Welle h montirt ist.
Am unteren Ende des Armes h1, zwischen den Schenkeln desselben, ist die Fufsplatte hs drehbar befestigt.
Auf die Fufsplatte stellt die an der Maschine arbeitende Person den Fufs und schwingt durch die hin- und hergehende Bewegung desselben den Arm h1 des Hebels H hin und her.
Da die Fufsplatte leicht drehbar montirt ist, dreht sie sich während des Hin- und Herschwingens des Hebels H, den verschiedenen Fufsstellungen entsprechend. Die Welle h ist
mit dem Arm h1 aus einem Stück aus Eisen gemacht, während die Gabel h2 am besten aus Gufsstahl angefertigt wird, damit ihre Schenkel federnd sind.
An dem unteren Ende sitzen diese Schenkel auf einer Nabe, vermittelst welcher die Gabel auf der Welle h befestigt wird.
Die Enden der Schenkel der Gabel /z2 sind vermittelst eines Riemens, einer Schnur oder eines ähnlichen Mittels / von Leder oder ähnlichem Material mit einander verbunden.
Auch ist dieser Riemen oder die Schnur um die Rolle G1 geschlungen, so dafs beim Hin- und Herschwingen des Hebels H vermittelst des Fufses sich auch die Rolle G' hin- und zurückdreht. Sobald sich der Arm h1 rückwärts bewegt, wird die Rolle G1 durch den Riemen / so gedreht, dafs eine Umdrehung der Welle E1 stattfindet.
Hierdurch wird die Maschine in Bewegung gesetzt. Sobald nun der Hebel H in der entgegengesetzten Richtung schwingt, wird durch den Riemen oder die Schnur I die Rolle G1 so gedreht, dafs der oder die Schalthaken lose über die Zähne des Rades gleiten, so dafs die Rolle wieder in ihre Anfangsstellung zurückgedreht wird. Während dieser Zeit beharrt die Welle E1 mit dem Rad G in der einmal mitgetheilten Drehung. Natürlich können Schaltrad G. und Welle E1, sobald sie eine gröfsere Umdrehungsgeschwindigkeit wie die Rolle G1 erlangt haben, auch unabhängig von dieser Rolle nach der nämlichen Richtung wie letztere rotiren.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die in Fig. i, 2, 3 und 4 dargestellte Antriebsvorrichtung für Nähmaschinen und andere durch den Fufs bewegte Kleinmaschinen, bestehend aus einer rotirenden Welle E1 in Verbindung mit einem Hebel ü", dessen einer Arm hl vom Fufs hin- und herbewegt wird und dessen anderer Arm h2 ein zwischen seinen gabelförmigen Enden gespanntes und über die lose auf der Welle E1 sitzende Rolle G1 geschlungenes Seil, Schnur oder Riemen I trägt, und einem fest auf der Welle sitzenden Schaltrad G, so dafs die Welle von der Rolle getrieben wird, wenn dieselbe sich nach der einen Richtung dreht, dagegen sich unabhängig von dieser Rolle dreht, wenn dieselbe nach der entgegengesetzten Richtung rotirt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT35827D Antrieb für Nähmaschinen und sonstige Kleinmaschinen Expired - Lifetime DE35827C (de)

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