DE34069C - Handnähmaschine - Google Patents
HandnähmaschineInfo
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- DE34069C DE34069C DENDAT34069D DE34069DA DE34069C DE 34069 C DE34069 C DE 34069C DE NDAT34069 D DENDAT34069 D DE NDAT34069D DE 34069D A DE34069D A DE 34069DA DE 34069 C DE34069 C DE 34069C
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- DE
- Germany
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- lever
- shuttle
- arm
- shaft
- lever arm
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B81/00—Sewing machines incorporating devices serving purposes other than sewing, e.g. for blowing air, for grinding
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S2: Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. October 1884 ab.
Jn der beiliegenden Zeichnung stellt:
Fig. r die Handnähmaschine in Seitenansicht mit hochstehender Nadel c, ferner das
gleichzeitig die Nähplatte bildende Gehäuse Ä2 und das Schiffchen H im Durchschnitt dar.
Fig. 2 giebt eine Ansicht der anderen Seite der Maschine und zeigt die Nadel c in ihrer
tiefsten Stellung. .
Fig. 3 ist die Oberansicht dieser Maschine; der die Nadel tragende Arm ΑΛ ist hier jedoch
entfernt.
Fig. 4 ist eine perspectivische Ansicht des Transporteurs,
Fig. 5 eine perspectivische Detailzeichnung des Schiffchenführers.
A und A1 sind zwei Hebel oder Arme, die zangenartig mittelst Bolzen an einander befestigt
sind. Diese beiden Arme ,werden durch eine Spiralfeder B stets in normaler Entfernung
.von einander gehalten. A1 ist der Arm, welcher die gebogene Nadel C trägt, die am vorderen Ende desselben mittelst Schraube befestigt
ist.
Ein Fadenführer D ist an dem vorderen Arm des Hebels A1 im Punkt d durch. Bolzen
und an dem hinteren Theil des Armes A durch die Verbindungsstange d1 befestigt.
Dem Fadenführer wird eine periodische Bewegung durch einen in der Verbindungsstange d1 angebrachten Schlitz d2 ertheilt, und
zwar wird derselbe während der Function der Maschine in seiner Bewegung zweimal gehemmt, einmal im Augenblicke, wo die
Nadel in den zu nähenden Stoff eindringt, damit der lose Faden sich nicht um die Nadel
wickele, und das zweite Mal, um das Schiffchen durch die Schleife des Nadelfadens passiren
zu lassen.
Auf dem vorderen Theil des Hebels A ist ein Träger E angebracht, über welchem eine
mit kammförmigen Klauen ff1 versehene
Hülse F gesteckt ist.
Der Schiffchenschenkel G ist an dem unteren Arm der Hülse F verschiebbar. Das Gehäuse
A2, welches ebenfalls auf dem vorderen
Ende des Hebels A ruht und dessen Vorderwand den Schiffchenführer bildet, wird durch
eine mit gebogenem Schieber a3 versehene Platte AB bedeckt. Schieber a3 wird beim
Einlegen' oder Herausnehmen des Schiffchens entfernt.
Zu beiden Seiten- des Hebels A1 ist je ein
in Platte s s auslaufender Arm t bezw. i1 zur
Bewegung des Schiffchenhebels G angebracht; die Bewegung des letzteren wird dadurch erzielt,
dafs der Arm t beim Zusammendrücken der Hebelarme AA1, an eine der beiden
kammartigen Klauen f stofsend, den mit der Hülse F fest verbundenen Schiffchenhebel G
nach rechts stöfst, während bei dem durch die Spiralfeder B bewirkten Auseinanderdrücken
der Hebelarme AA1 der Arm t1 auf die
andere Klaue f drückt und dadurch ein Rückwärtsbewegen des Schiffchenhebels G bewirkt.
Die Transportvorrichtung ist wie folgt construirt. In einem an der Platte As angebrachten
Rahmen / ist eine mit Kurbel j versehene Welle J gelagert.
Die eine der beiden Lagerstützen von / ist gabelförmig, Fig. 4. Die Kurbel j ist mit
einer auf A1 verstellbaren Stange L verbunden.
Am Hebel A1 ist eine Stange M derart gestellt,
dafs sie gegen eine Verlängerung J1 der Welle J stöfst und diese niederdrückt, wodurch
das entgegengesetzte Ende dieser Welle / mit dem dazu gehörigen Transporteur gehoben
wird. Eine Feder η drückt den Transporteur normal gegen den zu nähenden Stoff.
Die Function des Transporteurs ist die folgende : Beim Zusammendrücken der beiden
Hebel A und A1 senkt sich die Schraube ρ in
den Schlitz ρλ der Stange L bis an den Grund
des ersteren, die Schraube ρ wird hierauf einen Druck auf die Verbindungsstange L ausüben,
welch letztere die Kurbel j ihrer Bewegung zu folgen zwingt. Die Welle J, welcher- hierdurch
eine schwingende Bewegung ertheilt wird, zwingt ihrerseits wieder den Transporteur zu
einer Rückwärtsbewegung.
Bevor jedoch die Kurbel j bewegt wird, schlägt die Stange M gegen die Verlängerung
J1 und hebt den Transporteur gänzlich von dem zu nähenden Stoff weg. Bei der
umgekehrten Bewegung der Hebel A und A1, d. i. beim Auseinandergehen derselben, wird
sich die Stange M zuerst von der Verlängerung J1 der Welle J entfernen, hierauf wird
die letztere mittelst Stange L nach der entgegengesetzten Richtung gedreht, der Transporteur
nach vorwärts bewegt und gleichzeitig durch die Feder η gegen den Stoff gedrückt.
Eine am Hebel L angeordnete Stellschraube q
dient zur Regulirung der Wirkungsdauer dieses Hebels auf die Kurbel j auf der Welle J und
dadurch auch auf den Transporteur bezw. die Stichbildung selbst.
Die Schiffchenführung wird durch die beiden Arme t und tl bewirkt. Beim Gegeneinanderdrücken
der Hebel A und Ax wird die eine
nach abwärts gerichtete kammartige Klaue f durch Hebel t seitwärts geschoben und hierdurch
das mit der Hülse F verbundene Schiffchen H durch den Oberfaden getrieben. Hört
die Druckwirkung auf die Hebel t und t1 auf,
dann drückt der andere Arm tl auf die der ersten entgegengesetzt geneigte Klaue f1 und
zwingt dadurch das Schiffchen H zur Rückkehr in seine ursprüngliche Stellung.
Fig. 5 zeigt einen Kettenstichapparat, der mit Leichtigkeit an Stelle der Steppstichvorrichtung
gesetzt werden kann.
In dieser Construction ist G ein vibrirender
Schleifchenfasser, welcher den Schiffchenhebel ersetzt.
Die Maschine kann, mit Trittvorrichtung versehen, auch zum Fufsbetrieb eingerichtet
werden..
Claims (2)
1. durch den am Handhebel Al verschiebbaren
und durch Schraube q in seiner Wirkungsdauer regulirbaren Hebel L zur
Bewegung des auf dem Hebelarm A angeordneten Transporteurs durch die Kurbel
j, in Verbindung mit der Stange M auf dem Hebelarm A1, welche erstere
auf die Verlängerung J ! eier Welle J
drückt und dadurch das vordere Ende dieser Welle hochhebt, -sowie mit dem am
vorderen Hebelarm A1 durch Bolzen d beweglich befestigten Fadenführer D, welcher
durch die Verbindungsstange d * mit dem rückwärtigen Theil des Hebels A
derart verbunden ist, dafs die Bewegung des Fadenführers D infolge des in der
Verbindungsstange angeordneten Schlitzes d2
zeitweise unterbrochen wird;
2. durch den an jeder Seite des Hebelarmes A1 in Platte s bezw. s1 auslaufenden
Hebel t bezw. if1, zum Zweck, dem an der Hülse E angeordneten Schiffchenhebel G
abwechselnd eine rechts- und linksseitige Bewegung zu ertheilen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE34069C true DE34069C (de) |
Family
ID=310005
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT34069D Expired - Lifetime DE34069C (de) | Handnähmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE34069C (de) |
-
0
- DE DENDAT34069D patent/DE34069C/de not_active Expired - Lifetime
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