DE358068C - Tragbare Saemaschine zum Saeen von Koernern in genau geometrischen Aufschuettungen - Google Patents

Tragbare Saemaschine zum Saeen von Koernern in genau geometrischen Aufschuettungen

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DE358068C
DE358068C DET24665D DET0024665D DE358068C DE 358068 C DE358068 C DE 358068C DE T24665 D DET24665 D DE T24665D DE T0024665 D DET0024665 D DE T0024665D DE 358068 C DE358068 C DE 358068C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/02Hand sowing implements

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

Vorliegende Erfindung betrifft eine tragbare Sämaschine zum Säen von Körnern in genau geometrischen Aufschüttungen, d. h. solchen, die genau die Spitzen von Vierecken, Rechtecken o. dgl. Parallelogramms einnehmen.
Die in Frage kommenden Verbesserungen beziehen sich besonders auf tragbare Sämaschinen, die auf einem Gestell mehrere mechanische Säelemente tragen, die von einer Handkurbel bewegt werden.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß jedes Ablaßrohr an seinem unteren Teil mit schwingenden Metallgliedern von regelbarer Länge versehen ist, die durch die Handkurbel bewegt werden, um die Körner einzudecken. Diese Metallglieder können von elastischen, schwingenden Klauen gebildet werden, die von Kurbelstangen angetrieben ao werden, die mit einem Hebel verbunden sind, den eine mit der gemeinsamen Welle fest verbundene Daumenscheibe bei j eder Umdrehung hebt.
Diese Anordnungen gestatten das Säen und
as Eindecken der Körner an der entsprechenden Stelle bei einer Sämaschine, die sich nicht dauernd verschiebt, sondern die während des Austretens der Körner unbeweglich bleibt.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, in der
Abb. ι eine Vorder-,
Abb. 2 eine Seitenansicht der Anordnung ist;
Abb. 3 und 4 sind Schnitte in einem größeren Maßstabe nach den Linien A-A und B-B der Abb. 1.
Die tragbare Sämaschine soll von zwei Personen gehandhabt werden, von denen die eine die beiden Griffe 1 (Abb. 1) und die andere mit der linken Hand den Griff 2 und mit der rechten die Kurbel 3 hält. In bezug auf Abb. ι würden diese Personen dem Betrachter ihr Gesicht zukehren.
Man verwendet den Apparat auf einem Terrain, auf dem man vorher mittels eines +5 beliebigen Riefenziehers in einer einzigen Richtung eine Reihe kleiner paralleler Furchen gezogen hat.
Das Werkzeug setzt man auf die Furche selbst in der Richtung seiner Länge und in der senkrechten Ebene dieser Furche auf.
Es besteht aus einem Gestell mit zwei Pfosten 4, 5 (Abb. 1 und 2), die durch Holztraversen 6 und 7 vereinigt sind. Dieses Gestell trägt Säelemente in veränderlicher Zahl gemäß der Entfernung, die man den Samenstreuern geben will. Diese Elemente sind auf den Querträgern des Gestelles mittels Druckschrauben 8 befestigt, die durch Löcher hindurchtreten, die an den gewünschten Stellen in den Traversen eingebohrt sind.
Eine leicht abnehmbare Welle 9 dreht sich in von den beiden Pfosten getragenen Lagern und durchsetzt die Säelemente. Ihre Drehung bewegt die Sä- und Einerdungsorgane, die von jedem dieser Elemente getragen werden.
Die Welle wird von Kurbel 3 bewegt, deren Bewegung auf sie durch eine Kette 10 und Kettenräder 11, 12, ähnlich denen eines Zweirades, übertragen wird.
Der Apparat wird von zwei vorzeichnenden Füßen 13 getragen, deren schmale und längliche Form den Zweck hat, in den Boden eine kleine, geradlinige Furche infolge des Gewichtes der Sämaschine und des Druckes, den die beiden Personen ausüben, einzudrücken. Die vorzeichnenden Füße tragen jeder eine Reglungsschraube, die in das untere Ende des Pfostens eintritt und die Höhe des gesamten Apparates oberhalb des Bodens zu verändern gestattet.
Jedes Säelement wird zweckmäßig so angeordnet, wie in Abb. 3 und 4 dargestellt ist. Der obere Teil 14 ist der Körnerkasten. Das Korn tritt von dort in die Verteilungskammer 15 durch eine regelbare öffnung mittels einer Schütze 16, deren von Löchern durchbohrter Schaft in der gewünschten Höhe, indem er mit einem festen Haken 17 in Eingriff tritt, befestigt wird.
Die Verteilung erfolgt durch das Bechersystem. Der leicht entfernbare Becher 18 dreht sich mit der Welle 9; die Abmessungen des Bechers werden in jedem Falle so gewählt, daß er die Körner eines Samenstreuers aufnehmen kann. Wie bei den bekannten Sämaschinen führt die Drehung des Bechers das Korn in einen Trichter 19, von wo es durch das Abfallrohr 20 auf den Boden der Furche 21 fällt. Die Metallglieder 22, die den unteren Teil des Abfallrohres 20 bilden, haben eine mittels einer Druckschraube 23 regelbare Länge, wodurch man insbesondere die Art und Weise, wie die Körner eingelegt werden können, regeln kann.
Das Korn, das so im Laufe der ersten Hälfte der Drehung der Welle eingelegt wird, wird während Beendigung der Drehung von elastischen Klauen 24 eingedeckt.
Abb. ι zeigt die Klauen von vorn, Abb. 3 und 4 von der Seite gesehen. Diese Klauen schwingen um Achsen 25 und werden von Kurbelstangen 26 angetrieben, die unter Vermittlung einer Führung 27 an einem Hebel 28 angebracht sind, den eine Daumenscheibe 29 bei jeder Umdrehung der Welle 9 entgegen der Wirkung einer Feder 30 hebt. Abb. 3 zeigt die Klauen aufgerichtet, Abb. 4 gesenkt und das Einbringen der Körner vollendet.
Im Laufe der Arbeit wird die Maschine von einer Furche zur anderen getragen. Der an der Arbeitsseite befindliche Arbeiter setzt seinen die Furche ziehenden Fuß genau in die von der vorhergehenden Spur gelassene Furche. Der andere Arbeiter hat nur seinen Fuß in die Furche zu setzen, und es markiert sich eine neue Spur senkrecht zu dieser Furche. Man dreht die Kurbel um die erforderliche Anzahl von Umdrehungen, zwei oder drei, damit die antreibende Welle eine vollständige Umdrehung macht. (Die Verringerung der Umdrehungen ändert sich in jedem Falle mit den zu überwindenden Widerständen, d. h. mit der Anzahl der Säelemente.) Alsdann geht man zur nächsten Furche über.
Da gemäß Abb. 1 der Abstand der Säelemente von rechts und links bis zu dem anstoßenden Ziehfuß gleich ist der Hälfte des Zwischenraumes zwischen zwei Samenstreuern, jo ergibt sich, daß die Bewegung der Ma- ;chine auf dem Terrain vollkommen gleich ist derjenigen einer vom Pferde angetriebenen Maschine, nur wird die Bewegung unterbrochen, da ein Aufenthalt von ein oder zwei Sekunden auf jeder Furche stattfindet.
Ohne sich von dem Wesen der Erfindung zu entfernen, können die Einzelheiten der vorbeschriebenen Ausführungsform der Anordnung geändert werden. So kann z. B. der Antriebsmechanismus an jedem Ende des Gesteiles angebracht werden, derselbe kann aus einem Winkelgetriebe o. dgl. an Stelle der Kette bestehen, ebenso kann der Mechanismus zum Antreiben der Klauen ein anderer sein. Die Säelemente können schließlich von beliebiger Art sein.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Tragbare Sämaschine zum Säen von Körnern in genau geometrischen Aufschüttungen, die auf einem Gestell mehrere mechanische von einer Handkurbel bewegte Säelemente trägt, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Ablaßrohr an seinem unteren Teil mit schwingenden Metallgliedern von regelbarer Länge zum Eindecken des Kornes versehen ist, die durch die Handkurbel bewegt werden.
2. - Sämaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gesäten Körner mit Hilfe von elastischen Klauen (24) bedeckt werden, die um Achsen (25) schwingen und von Kurbelstangen (26) angetrieben werden, die unter Vermittlung einer Führung (27) an einem Hebel (28) angebracht sind, den eine Daumenscheibe (29) bei jeder Umdrehung der Welle (9) hebt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DET24665D 1920-09-15 1920-11-27 Tragbare Saemaschine zum Saeen von Koernern in genau geometrischen Aufschuettungen Expired DE358068C (de)

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