DE35742C - Arbeitsregistrir-Apparat - Google Patents

Arbeitsregistrir-Apparat

Info

Publication number
DE35742C
DE35742C DENDAT35742D DE35742DA DE35742C DE 35742 C DE35742 C DE 35742C DE NDAT35742 D DENDAT35742 D DE NDAT35742D DE 35742D A DE35742D A DE 35742DA DE 35742 C DE35742 C DE 35742C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
membrane
shaft
liquid
pressure
registration apparatus
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT35742D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. baumgarten in Berlin C, Linienstr. 199
Publication of DE35742C publication Critical patent/DE35742C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L3/00Measuring torque, work, mechanical power, or mechanical efficiency, in general
    • G01L3/02Rotary-transmission dynamometers
    • G01L3/14Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element is other than a torsionally-flexible shaft
    • G01L3/1485Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element is other than a torsionally-flexible shaft involving fluidic means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
C. BAUMGARTEN in BERLIN. Arbeitsregistrir-Apparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Mai 1885 ab.
Der nachfolgend : beschriebene Arbeitsmefs- und Registrirapparat charakterisirt sich durch dieAnwendung eines durch eine elastische Metallmembran oder einen federbelasteten bezw. auch unbelasteten Kolben geschlossenen Flüssigkeits- gefäfses, dessen flüssiger Inhalt als Uebertrager bezw. Vermittler des empfangenden Druckes und dessen Membran oder Kolben als Messer für die zu ermittelnde Krafthöhe dienen. ·;
Durch die in Fig. 1 dargestellte Anordnung wird die Gröfse und der Weg der durch Transmission auf eine arbeitende Wellenleitung übertragenen Kraft und die Tourenzahl der Welle in einer Summe zur Darstellung gebracht und somit die geleistete Arbeit nach allen drei Richtungen zugleich gemessen.
Fig. ι zeigt den Apparat in seiner Gesammtanordnung. R ist die von der Maschine aus getriebene Riemscheibe, die die Kupplungsscheibe B treibt. Letztere übt bei der Drehung einen dem Widerstände der von der Welle zu leistenden Kraft proportionalen Druck auf einen der beiden Knöpfe k und damit auf die in den Rohren i i i1 befindliche Flüssigkeit aus. Die Kupplungsscheibe B bewegt die Riemscheibe A der Haupttransmission, auf die die von der Scheibe R kommende Kraft abgeleitet wird.
Durch den auf den Kolben k lastenden Druck wird demgemäfs die Flüssigkeit in den Röhren iii1 gleichfalls unter Druck versetzt, wodurch die am anderen Rohrende, welches zugleich das Ende der Transmissionswelle w ist, angebrachte Membran m, Fig. 1, welche das Entweichen der Flüssigkeit hindert, ebenfalls einen Druck erleidet und eine Ausbuchtung erfährt. Die Höhe dieser Ausbuchtung wird zum Messen des Druckes benutzt, welchen letzteren die Stellung der an der convexen Seite der Membran befestigten Achse χ anzeigt.
Die Achse x, welche die Rotationen der Welle W und die Bewegungen der Membran mitmacht, trägt an ihrem Ende ein Frictionsrad f, welches auf der flachen Scheibe s ruht und dieselbe durch Friction gleichfalls in Umdrehung versetzt, deren Zahl durch das Registrirwerk constatirt wird. Da das Frictionsrad f sowohl den Drehungen der Welle als auch den Schwellungen der Membran in axialer Richtung folgt und somit zwischen Peripherie und Centrum der Scheibe s hin- und herbewegt wird, und da die Umdrehungen der Scheibe s in dem Verhältnifs wachsen, wie sich das Frictionsrad f ihrem Centrum nähert, und in derselben Proportion abnehmen, wie sich dasselbe ihrer Peripherie nähert, so findet auf diese Weise eine selbstthätige Registrirung der Summe der vorhanden gewesenen Drucke bezw. Kräfte, combinirt mit ihrer Dauer und der Zahl der von der Welle gemachten Umdrehungen, statt; dieses Product von Kraft und Weg ist in den Tourenzahlen des Registrirwerks W1 ausgedrückt.
Multiplicirt man dieses Product mit der während des Laufens der Welle verstrichenen Zeit, so erhält man das Mafs der Arbeit, welche verbraucht worden ist.
Um eine möglichst grofse Vor- und Rückwärtsbewegung der Achse χ und des Frictionsrades f und dadurch eine möglichst genaue Registrirung der verschiedenen Druckperioden
/X-Cyf'i
zu erzielen, kann man verschiedene Constructionen anwenden. Fig. 3 zeigt zunächst einen einfachen dichtgehenden Kolben k (eine Vergröfserung von Fig. 2). Die vollkommene Abdichtung gegen die Flüssigkeit erfolgt durch Gummimanschette oder auf andere zweckmä'fsige Weise. Bei dieser Anordnung befindet sich die Federmembran am anderseitigen freien Wellenende, wie in Fig. 1.
In Fig. 4 ist x1 die Membran, auf der-eine Unterlage ο aus Leder, Gummi etc. für den Druckknopf k ruht.
Fig. 5 zeigt eine sehr nachgiebige und demgemäfs weit ausschlagende Membran m' in Gestalt einer geschlossenen, mit dem Rohr i in Verbindung stehenden, mit Flüssigkeit gefüllten Kapsel, welche von dem Druckknopf A-1 bedeckt ist.
Bei den in Fig. 4 und 5 dargestellten Druckknopfconstructionen kann man am freien Wellenende die in Fig. 6 dargestellte Kolbenconstruction wählen. Dieselbe besteht aus einem dünnen, dichtgehenden Kolben x2, der durch die austretende Flüssigkeit bewegt wird. Je nach der Kleinheit des Durchmessers des Kolbens kann man die Hubhöhe des letzteren beliebig vergröfsern; man erhält auf diese Weise bei geringer Nachgiebigkeit der Membran eine grofse Bewegungsfähigkeit des Frictioiisrades und einen möglichst grofsen Durchmesser der Registrirscheibe.
In Fig. 7 ist dargestellt, wie der auf der Flüssigkeit lastende Druck auch auf eine Feder d übertragen und durch diese gemessen werden kann; es tritt dieselbe dann an die Stelle der Membran, f x2 sind die beiden Kolben, für weichen ersteren man einen möglichst grofsen und für welchen letzteren man einen möglichst kleinen Durchmesser wählen wird, um eine verbältnifsmäfsig kleine Feder anwenden zu können. Sonach hat man es in der Hand, selbst grofse Drucke durch schwache Federn genau registriren zu können.
Je nach Stärke des zu messenden Druckes kann man eine beliebige Zahl von Membranen zwischen f und x- einschalten.
Statt des aus flacher Scheibe bestehenden Registrirapparates kann auch ein in gewöhnlicher Weise zusammengesetzter Apparat mit rotirendem Cylinder, über welchen eine Papierrolle oder ein Papierstreifen sich bewegt, benutzt werden. Es ist ohne Weiteres klar, dafs bei regelmäfsiger Drehung des Cylinders, von welchem sich dann der Papierstreifen abwickelt, das Signirachsenende al des Flüssigkeitsgefäfses eine Curve beschreibt, welche der jedesmalig aufgewendeten Kraft entspricht. Aus der von der Curve eingeschlossenen Fläche läfst sich, da die Arbeitszeit und Tourenzahlen der Maschine bekannt sind, die Arbeit berechnen.

Claims (1)

  1. PatENT-A nsPRυCH:
    Ein Arbeits - Registrirapparat zur Messung der durch eine Welle übertragenen Arbeit, bei welchem derjenige Theil, welcher auf die Registrirvorrichtung der Kraftgröfse entsprechend einwirkt' (Scheibe /), mit jener Welle umläuft und in einem der jeweiligen Kraftgröfse entsprechenden Mafse vermittelst eines unter Benutzung nachgiebiger Wandungen in die Welle eingeschlossenen Flüssigkeitsquantums verschoben wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT35742D Arbeitsregistrir-Apparat Expired - Lifetime DE35742C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE35742C true DE35742C (de)

Family

ID=311588

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT35742D Expired - Lifetime DE35742C (de) Arbeitsregistrir-Apparat

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE35742C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE35742C (de) Arbeitsregistrir-Apparat
DE569651C (de) Log
DE1902232A1 (de) Ergometer und Trainingsgeraet fuer Ruderer
DE466992C (de) Dehnungsmesser
DE879022C (de) Druckmesser, insbesondere Reifendruckmesser
DE1909807U (de) Gasmessgeraet fuer zwecke der pathologie.
DE225503C (de)
DE22353C (de) Hydraulischer Telegraph
DE649213C (de) Verfahren zur Ausuebung von plus-minus Torsions-Wechselbelastungen an Materialpruefmaschinen
DE762033C (de) Vorlasthaertepruefer mit einem Anzeigegeraet fuer die Eindringtiefe der Pruefspitze
DE1945713A1 (de) Mehrzweckmessinstrument,insbesondere zur Kontrolle von luftgefuellten Spielbaellen
DE16960C (de) Materialprüfungsmaschine mit Laufgewichtswaage und Schreibapparat
DE32683C (de) Arbeitsmesser
DE718593C (de) Geraet zum Messen der Zaehigkeit (Viscositaet) von Fluessigkeiten
DE257651C (de)
DE69028C (de) Bewegungsübertragung an Maschinenkraftmessern
DE8750C (de) Verbesserungen an einem Wassermesser
DE41796C (de) Geschwindigkeitsmesser
DE929329C (de) Durchflussmesser
DE3415C (de) Effektometer für Motoren und Krafttransmissionen
DE159786C (de)
DE811294C (de) Abtastvorrichtung fuer Neigungswaagen
DE21005C (de) Kraftmesser
DE1473705C3 (de) Vorrichtung zur Ermittlung der Bremsfähigkeit der einzelnen Bremsen eines Kraftfahrzeuges im Verhältnis zum Gewicht des Fahrzeugs
DE164332C (de)