DE356352C - Weichen- bzw. Wechselscheibe - Google Patents
Weichen- bzw. WechselscheibeInfo
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- DE356352C DE356352C DER53833D DER0053833D DE356352C DE 356352 C DE356352 C DE 356352C DE R53833 D DER53833 D DE R53833D DE R0053833 D DER0053833 D DE R0053833D DE 356352 C DE356352 C DE 356352C
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- Germany
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- housing
- cover
- switch
- screws
- disc
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L9/00—Illumination specially adapted for points, form signals, or gates
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Casings For Electric Apparatus (AREA)
Description
Die bisher bestehenden Weichenscheiben, welche in ihrem Innern beleuchtet sind, weisen
den Nachteil auf, daß, falls das Gehäuse dieser Scheiben beschädigt ist, dasselbe nur
sehr schwer repariert werden kann. Eine z. B. durch das Offenbleiben einer Wagentür
zusammengedrückte bzw. beschädigte Weichenscheibe muß zwecks Reparatur ausgelötet
werden, um in das Innere derselben zu gelangen
und das Gehäuse entsprechend gerade zu richten. Außerdem kann das Erneuern -des
inneren Anstriches nur sehr schwer durch die beiden seitlichen Türchen des Scheibengehäuses
vor sich gehen und müssen hierzu eigens angefertigte Pinsel mit entsprechend langem
Stiele verwendet werden.
Nun sind· Weichenscheiben mit verdrehbaren
Deckeln bekannt, welche mittels Scharnieren aufklappbar sind. Durch diese Teilung
des Gehäuses verliert aber die Weichenscheibe an Festigkeit und ist-sehr leicht Beschädigungen
ausgesetzt. Außerdem können diese zum Öffnen des Gehäuses angeordneten! Scharniere
nicht an' den bisher bestehenden Weichenscheiben angebracht werden, da eine vollkommene
Umarbeitung derselben notwendig wäre.
Durch vorliegende Erfindung werden alle diese Nachteile dadurch beseitigt, daß der mit
dem Fahrtrichtumgspfeile versehene Deckel der bisher verwendeten Weichenscheiben bzw.
Wechselscheihen diametral geteilt sind und durch lösbare Mittel, z. B. Schrauben o. dgl.,
verbunden werden, wobei der den Deckel festhaltende Versteifungsring unterbrochen ist,
so daß nach Lösen der Schrauben o·. dgl. ein
Entfernen des Deckels aus dem Gehäuse möglich wird, wodurch das Innere des Gehäuses
leicht zugänglich gemacht werden kann. An der Unterbrechungsstelle des Versteifungs- ringes
ist ein kurzes Ringstück vorhanden, um ein Ein- bzw. Ausschieben der einzelnen
Deckelteile zu ermöglichen. ■
In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise und schematisch
dargestellt.
Abb. ι zeigt eine Vorderansicht der Weichenscheibe,
Abb. 2 einen Querschnitt hierzu;
Abb. 3 zeigt eine perspektivische Ansicht der Scheibe, in der sich der eine Deckelteil
in der für die zwecks Herausnahme desselben aus dem Gehäuse geeigneten Lage befindet;
Abb. 4 zeigt eine perspektivische Ansicht der Scheibe, in welcher der Deckelteil herausgenommen
ist..
Die Weichenscheibe besteht aus einem zylindrischen Gehäuse i, an welchem zu beiden
ίο Seiten die Türchen 2 und ferner ein kleiner
Schornstein 3 angebracht ist. Mit Hilfe der Hülse 4 wird das Gehäuse 1 auf einen dreh- ■
baren Ständer aufgedeckt. Der das Gehäuse 1 abschließende Deckel 5 ist in dem Gehäuse
derart befestigt, daß er sich zentral in eine
beliebige Richtung verdrehen läßt. Er liegt zu diesem Zwecke auf einem im Innern des
Gehäuses 1 angelöteten Versteifungsring 6. Der Rand der Scheibe 5 läuft in einer Ringnut
7 des Gehäuses 1. Der Deckel 5 besitzt die üblicherweise vorgesehenen Längsschlitze
8, in welche farbige Gläser eingeschoben werden können. Diese Längsschlitze 8
verlaufen pfeilförmig zueinander und geben
hierdurch die* Fahrtrichtung· an.
Erfindungsgemäß ist dieser mit dem Fahrtrichtungspfeile
8 versehene Deckel 5 diametral geteilt. Durch lösbare Verbindungsmittel, z. B. durch Schrauben 9 o. dgl., werden die
beiden Deckelteile 5 zusammengehalten. Die in der Nähe des Randes befindlichen Verbindungsschrauben
dienen gleichzeitig zur Befestigung je eines Handgriffes io, mit deren
Hilfe der Deckel 5 in die erforderliche Lage gedreht werden kann.
Der das Gehäuse versteifende Ring 6 ist an einer Stelle unterbrochen. Unterhalb dieser
Unterbrechungsstelle ist ein kurzer Rktgteil 11 im Innern des Gehäuses angelötet (Abb. 2
bis. 4).
Zwecks Herausnahme des Deckels 5 aus dem Gehäuse 1 wird dieser in die in der
Abb. ι bezeichnete Lage, in welcher er sich für gewöhnlich befindet, eingestellt. Durch
die Türchen 2 kann eine Hand so weit eingeführt werden, daß ein Lösen der die beiden
Deckelteile verbindenden Schrauben 9 bewirkt werden kann, worauf dann der eine Deckelteil
in der in Abb. 3 dargestellten Pfeilrichtung unterhalb des andern Deckelteiles
verdreht wird. Der Rand dieses Deckelteiles stellt sich in der Ausnehmung des Versteifungsringes
6 schief ein, wie dies in Abb. 2 strichpunktiert angedeutet ist. Nach
einer weiteren Verdrehung des Deckels tritt der Deckelteil aus der Gehäusenut 7 heraus
und kann, wie in Abb. 3 durch gestrichelte Linien angedeutet, leicht herausgenommeü
werden. Der andere Deckelteil wird in derselben Weise gegen die Ausnehmung des Ringes 6 verschoben und' gleitet hierbei ebenfalls
aus der Nut 7 des Gehäuses heraus, so daß auch dieser aus dem Gehäuse entfernt wird.
Durch; diesen Vorgang ist das Innere des Gehäuses 1 freigelegt und kann, falls das Gehäuse
beschädigt ist, leicht wieder hergerichtet werden, ohne Teile des Gehäuses aufzulöten,
was zeitraubend und umständlich ist. Ebenso kann das Innere des Gehäuses von
j eclem ungeübten i\rbeiter mit. der vorgeschriebenen
weißen Farbe wieder angestrichen werden·, ohne hierzu besondere Vorrichtungen benutzen zu müssen.
Selbstverständlich können auch die einzelnen· beschädigten Deckelteile nach ihrer Herausnähme
geradegerichtet werden. Diese Deckelteile können aber auch als Reservebestandteile
für eine jede solche Scheibe vorhanden sein, so daß bei bloßer Beschädigung des
Deckels dieser rasch ausgewechselt bzw. durch einen neuen ersetzt werden kann, ohne größere
Arbeiten an der Scheibe selbst durchführen zu müssen. Diese Auswechslung kann in
ganz kurzer Zeit durchgeführt werden.
Das Einschieben der Deckelteile in die Nut 7 des Gehäuses erfolgt in umgekehrter
Reihenfolge wie die Herausnahme. Zu diesem Zwecke wird der Deckelrand gemäß
Abb. 2 (strichpunktiert gekennzeichnet) in die Ausnehmung des Versteifungsringes 6 eingelegt,
und hierauf in die Nut 7 des Gehäuses eingeschoben.
Claims (2)
- Pate nt-Ansprüche:ι . Weichen- bzw. Wechselscheibe, die die Fahrtrichtung anzeigt und deren mit dem Fahrtrichtungspfeile versehener Deckel sich zentral verdrehen läßt, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Deckel diametral geteilt ist und durch lösbare Mittel, z. B. Schrauben o. dgl., verbunden und der den Deckel festhaltende Versteifungsring (6) unterbrochen ist, so daß nach Lösen der Schrauben (9) u. dgl. ein Entfernen des Deckels (5) aus dem Gehäuse (1) erfolgen kann, wodurch das Innere desselben leicht zugänglich gemacht werden kann.
- 2. Weichen- oder Wedhselscheiben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterbrechungsstelle des Versteifungsringes (6) ein kurzes Ring·- stück vorhanden ist, um ein Ein- bzw. Ausschieben der herausgenommenen Dekkelteile zu ermöglichen.Ilier/u 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER53833D DE356352C (de) | 1921-08-25 | 1921-08-25 | Weichen- bzw. Wechselscheibe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER53833D DE356352C (de) | 1921-08-25 | 1921-08-25 | Weichen- bzw. Wechselscheibe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE356352C true DE356352C (de) | 1922-07-20 |
Family
ID=7409501
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER53833D Expired DE356352C (de) | 1921-08-25 | 1921-08-25 | Weichen- bzw. Wechselscheibe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE356352C (de) |
-
1921
- 1921-08-25 DE DER53833D patent/DE356352C/de not_active Expired
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