DE355682C - Verfahren zur Herstellung von Sicherheitsmuttern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Sicherheitsmuttern

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DE355682C
DE355682C DEG49164D DEG0049164D DE355682C DE 355682 C DE355682 C DE 355682C DE G49164 D DEG49164 D DE G49164D DE G0049164 D DEG0049164 D DE G0049164D DE 355682 C DE355682 C DE 355682C
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DEG49164D
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Grip Nut Co
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/64Making machine elements nuts
    • B21K1/70Making machine elements nuts of special shape, e.g. self-locking nuts, wing nuts
    • B21K1/707Self-locking nuts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hand Tools For Fitting Together And Separating, Or Other Hand Tools (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Sicherheitsmuttern. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2, Juni igii die Priorität tut' Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom B. September igi6 beansprucht. Bei der Herstellung voni Sicherheitsmuttern ist schon vorgeschlagen worden, nach Anbringung, &s Gewindes eine Nut in eine Stirnseite der Mutter einzupressen und hierauf die zu beiden Seiten der Nut verbleibenden Teile in Richtung des Bodens der Nut niederzudrülcken. Es wird dadurch eine Verzerrung des Gewindes hervorgerufen, so daß durch die Unregelmäßigkeiten des Gewindes eine Sicherungswirkung desselben bei der Aufschraubuug erzielt wind.
  • Das Verfahren nach der vorliegenden Erfindang zeichnet sich dem bekannten Verfahren gegenüber dadurch aus, daß die Abbiegung der Mutter, die bei dein Niederpressen der Teile zu beiden Seiten der Nut erzielt werden soll, vermieden wird. Soll diese Abbiegung wieder aufgehoben werden, so muß bei dem älteren Verfahren eine Rückbiegung der Mutter stattfinden. Durch diese doppelseitige Abbiegung der Mutter tritt die Verzerrung des Gewindes in der ganzen. Höhe der Mutter ein. Nach dein vorliegenden Verfahren tritt die Verzerrung des Gewindes nicht auf der ganzen Tiefe ein, sondern sie macht sich nur auf einzelnen Gängen geltend. Um dies zu erreichen, wird das Rohstück, aus dein die Mutter hergestellt ist, auf einer Seite mit einer Leiste versehen, und nach Einschneiden des Gewindes wird diese Leiste niedergepreßt. Dadurch wird das Gewinde an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen etwas verzerrt. Die Verzerrung geht jedoch nur bis zu einer geringen Tiefe in die Mutter hinein.
  • Durch eine Maschine wird von dem Stab i (Abb. i) ein Rohstück 2 (Abb. 2) abgeschnitten und mit einem Gewindeloch 3 versehen. Die Maschine, welche die Mutter :2 vom Stab i abschneidet, stellt gleichzeitig auf der einen. Stirnseite des Rohstückes 2 die Leiste 4 her, deren Breite etwas geringer ist als der Durchmesser des Gewindeloches 3, so d'aß zu beiden Seiten der Leiste die etwas zurücktretenden: Stirnflächen 5 verbleiben.
  • Nach Abb. 3 ist eine derartige Mutter aus einem sechseckigen Stab hergestellt, und die Stirnfläche ist dort mit einer Leiste 8 versehen, die ebenfalls diametral ziun Gewindeloch 7 angeordnet ist.
  • Nach Einschneiden des Gewindes, wie dies in Abb.4 angedeutet ist, wird nun auf die Leiste 8 ein Druck ausgeübt. Dieser Druck zu beiden Seiten des Gewindeloches hat den Erfolg, daß das Metall unmittelbar unterhalb der Leiste zusammengedrückt wird, und zwar macht sich dieser Druck in der Ebene der Stirnseite 6 über die ganze Länge der Leiste 8 geltend und nimmt allmählich gegen .die Mitte des Gewindeloches hin ab (vgl. Abb. 5). Während also eine Verzerrung des Gewindes in der Stirnseite 6 über die ganze Länge der Leiste 8 bemerkbar ist, ist die Länge der Verzerrung auf den weiter innen liegenden Gewindegängen eine verhältnismäßig kürzere und verschwindet schließlich ungefähr in der Mitte der Mutter. Diese nach innen zu verschwindende Verzerrung des Gewindes hat den Vorteil, daß sich eine solche Sicherheitsmutter wiederholt verwenden läßt, daß aber bei jedesmaligem Aufschrauben eine zufällige Lösung durch Erschütterung der Befestigung ebenso ausgeschlossen ist,wiebei einerMutter, die in bekannter Weise mit dem Bolzen selbst verkeilt ist.
  • Nach Abb. 7 ist die Wirkung einer solchen Mutter etwas übertrieben dargestellt. Die Schraubengänge i i nahe der Leiste 8 sind in festem Eingriff mit den Schraubengängen des Bolzens io und haben dadurch das Bestreben, auch die anderen Schraubengänge der Mutter (beispielsweise die inneren Gänge bei 12) in festem Eingriff mit dem Gewinde des Bolzens zu bringen: Durch diesen Eingriff wird eine zufällige Drehung oder Lösung der Mutter unmöglich gemacht.
  • Bei einer Leiste 8, die ungefähr 85 Prozent des Durchmessers des Bolzens breit und die nur ungefähr i Prozent der Höhe der Mutter hoch ist, werden gute Erfolge erzielt. Auch bei der in Abb. 6 dargestellten Form der Leiste, in welcher die Oberfläche der Leiste durch Druck ausgehöhlt wurde, werden brauchbare Muttern hergestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Sicherheitsmuttern, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohstück (2) an der einen Stirnfläche (5) reit einer zentralen Leiste (4 in Abb. 3, 8 in Abb. 3 bis 7) versehen und diese Leiste nach Einschneiden; des Gewindes. (7) in bekannter Weise ndedergepreßt wird':
DEG49164D 1916-09-08 1919-09-21 Verfahren zur Herstellung von Sicherheitsmuttern Expired DE355682C (de)

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