DE355486C - Umsteuervorrichtung fuer eine Ofenanlage, insbesondere zur Eisen- und Stahlerzeugung - Google Patents

Umsteuervorrichtung fuer eine Ofenanlage, insbesondere zur Eisen- und Stahlerzeugung

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DE355486C
DE355486C DEC28148D DEC0028148D DE355486C DE 355486 C DE355486 C DE 355486C DE C28148 D DEC28148 D DE C28148D DE C0028148 D DEC0028148 D DE C0028148D DE 355486 C DE355486 C DE 355486C
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reversing device
bell
furnace
valve
shaped
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DEC28148D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B3/00Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces
    • F27B3/10Details, accessories or equipment, e.g. dust-collectors, specially adapted for hearth-type furnaces
    • F27B3/26Arrangements of heat-exchange apparatus
    • F27B3/263Regenerators
    • F27B3/266Exhaust gases reversing flow devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Details (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description

  • Unisteuervorrichtung für eine Ofenanlage, insbesondere zur Eisen- und Stablerzeugung. Gegenstand des Hauptpatents ist unter anderem eine Ofenanlage, bei der in das Kanalstück zwischen der Schlackenkammer und den Wärmespeichern ein UnistettervPntil eingeschaltet ist. Das Umstetierventil, das auf der Zeichnung des Hauptpatentes dargestellt ist, ist von normaler Bauart, d. h. es ist über den aufsteigenden Mündungen der durch (las Ventil wahlweise zu verbindenden Kanäle eine (Irelibare Glocke angeordnet. Da nun (las #'entil infolge seiner Lage zwischen Schlackenkammer und Wärmespeichern unter dein Schmelzofen zu liegen kommt, so be-(Iingt es eine verhältnismäßig große Bauhöhe der ganzen Ofenanlage und eine unangenehme Verlängerung der Kanäle vom Ofen zur Schlackenkammer und von den Wärmespeichern wieder zum Ofen, denn es muß nicht nur das Ventil selbst unterhalb des Ofens den nötigen Raum finden, sondern auch die Vorrichtungen zum Heben und Senken der Glocke und zu ihrer Drehung untergebracht werden.
  • Der geschilderte Mangel wird gemäß der Erfindung vermieden, indem man die zum Ventil führenden Kanalmündungen nach unten a -len läßt und das Ventil selbst, die drehbare "el Glocke, hängend anordnet. Hierdurch kommt das Ventil unter den Kanal zwischen Schlakkelikammer und Wärmespeicher und erstreckt sich neben letzterem nach abwärts in einer Richtung, in der der nötige Raum für das \-entil sowieso vorhanden ist. Einzelheiten des neuen Ventils, die sich aus seiher gewissermaßen umgekehrten Anordnung ergeben, werden später beschrieben werden.
  • Auf der Zeichnung ist das neue Ventil in Abb. i in einem senkrechten Schnitt mit den anschließenden Teilen der Ofenanlage dargestellt. Abb. :2 ist ein Schnitt nach der Linie .-I-B der Abb. i. Die in Abb. 2 ein-,getragene Schnittlinie C-D gibt die Stelle an, an der der in Abb. i dargestellte Schnitt Verläuft. Abb. 3 ist eine Unteransicht des an die Kanalmündungen angehängten Ringesmit Speichenkreuz, der die Dichtungszungen trägt, Abb. 4 ein Schnitt nach der LinieE-F der Abb. 3. Abb. 5 zeigt die Glocke des Ventils von oben gesehen, während die Abb. 6 und 7 Schnitte nach den Linien G-H und I-K der Abl). 5 sind.
  • Die Abgase des Ofens gehen von diesem z iichst in die Schlackenkaninier i und von um dort durch den Kanal 2 zum Uinsteuerventil 3, passieren letzteres und gehen durch den Kanal 4 zum Wärinespeicher 5. Der Kanal 4 wird in Abb. i durch den Kanal 6 verdeckt, der die ans der angewärmten Kammer des Wärmespeichers 5 durch den Kanal 7 und das Ventil 3 zu,-eleiteten, erhitzten Gase oder Luft zum Ofen leitet. Wie Ahl). i deutlich erkennen läßt, sind die Mündungen der vier durch das Ventil wahlweise zu verbindenden Kanäle 2, 4, 6 Und 7 abwärts gerichtet. Sie bilden einen runden Mauerkörper mit -einem Speichenkreuz, und in diesein ist ein hohler Ring 8 eing-elassen, der wiederum mit einem Speichenkreuz 9 versehen ist, Zwecks Kühlung strömt ini Ring 8 und im Speichenkreuz 9 Wasser. An der Unterseite derselben sind eine ringförrnige Zunge io und kretizförinige Zungen i i angebracht, siehe auch Abb. 3 und 4. Die Glocke 1:2 des Ventils ist ebenfalls doppelwanclig ausgebildet-und mit Kühlwasser gefüllt. Innen ist sie mit einer feuerfesten Schtitzschicht 13 bekleidet. Mitten durch die Glocke hindurch läuft eine doppelwandige, -,vassergefüllte Scheidewand 14, Siehe insbesondere -Abb. 5 und 7. Senkrecht zu dieser Scheidewand erstrecken sich nach beiden Seiten trogförmige Kanäle 15, Abb. 6, zum Schutze der nicht in die Scheidewand 1,4 eintauchenden Ouerzungen i i.
  • Die Glocke 12 stützt sich mit Hilfe eines Kugellagers 16 auf einen Rahmen 17, der heb- und senkbar von einem Wagen ig getragen wird. Wie schematisch in Abb. i angedeutet ist, können zum Heben und Senken der Glocke 1:2 hydraulische Zylinder 1,9 benutzt werden. :2o deutet schematisch eine Führung für die Glocke 12 an.
  • Bei der in Abb. i dargestellten Lage des Ventils strömen die Abgase aus dem Kanal 2 in der in Abb. 5 rechts oben liegenden Glokkenhälfte um den trogförrnigen Kanal 15 herum (Abb. 6) zum Kanal 4, die vorgewärmte Luft,dagegen geht vorn Wärmespeieher durch den Kanal 7, durch die in Abb. 5 links unten liegende Hälfte der Glocke, wiederum um den anderen trogförmigen Kanal 15 herum und durch den Kanal 6 zum Brenner des Ofens. Soll umgesteuert werden, so wird die Glocke 12 mittels der Zylinder ig gesenkt, bis die Querzungen i i von der Glocke 12 frei werden. Dann taucht noch die weiter nach unten gehende Ringzunge io in die Glocke 12 ein, so daß nach außenhin alles abgedichtet bleibt. jetzt kann die Glocke 1:2 uni einen rechten Winkel geschwenkt werden, wodurch- die Verbindung der Kanäle so gewechselt wird, daß die heißen Abgase nunmehr zum Kanal 7 geleitet werden, während jetzt durch den Kana14 vorgewärmte Luft zum Ventil geführt und von diesem zum Kana16 weitergeleitet wird. Selbstverständlich befindet sich an der anderen Seite des Wärmespeichers ebenfalls ein Umsteuerventil (vgl. das Hauptpatent).
  • Wie Abb. i deutlich zeigt, befindet sich kein Teil des Umsteuerventils oberhalb der Schlackenkammer i bzw. des Wärinespeichers 5, so daß der Raum zwischen dem Schmelzofen und den genannten Teilen der Ofenanlage auf das aus anderen Gründen zulässige Minimum beschränkt werden kann. Hierdurch wird die Bauhöhe der ganzen Ofenanla,ge denkbar beschränkt und an Mauerwerk für Kanäle und Erdarbeiten gespart.

Claims (2)

  1. PATENT-ANspp,-ücHE: i. Umsteuervorrichtung für eine Ofenanlage, insbesondere zur Eisen- und Stahlerzeugung nach Patent 32,1664, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündungen der zur Umsteuervorrichtung (3) füllrenden Kanäle (2, 4, 6, 7) nach abwärts gerichtet sind und das Ventil (3) gleichsam hängend unter diesen Kanalmündungen angeordnet ist.
  2. 2. Umsteuervorrichtung für eine Ofenanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungszungen (io, ii) ruhend an iden Mundungen der Kanäle (:2, 4, 6, 7) hängen und in die verkehrt liegende, doppelwandig ausgebildete Glocke (1:2) des Ventils (3) eintauchen. 4. Umsteuervorrichtung nach Anspruch 2" gekennzeichnet durch eine die Glocke (12) quer durchsetzende Scheidewand (14) und zwei senkrecht zu dieser nach beiden Seiten verlaufende, trogförmige Ouerkanäle (15). 4. Umsteuervorrichtung nach Anspruch:2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ring- und kreuzförtnigen Dichtungszungen (io, ii) von einem ebenfalls ring- und kreuzförmig gestalteten, wassergekühlten Kasten (8, 9) getragen werden. 5. Umsteuervorrichtung nach Anspruch:2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Glocke (12) heb- und senkbar auf einem Wagen (18) angeordnet ist. e>
DEC28148D 1913-09-18 1919-06-27 Umsteuervorrichtung fuer eine Ofenanlage, insbesondere zur Eisen- und Stahlerzeugung Expired DE355486C (de)

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GB166221A GB157951A (en) 1919-06-27 1921-01-10 Improvements in and relating to reversing means for furnaces
CH94057D CH94057A (de) 1913-09-18 1921-02-04 Schmelzofenanlage, insbesondere für Eisen- und Stahlerzeugung.

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DE321664T 1918-03-20
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