DE367366C - Umsteuervorrichtung fuer Ofenanlagen mit Zugumkehr - Google Patents

Umsteuervorrichtung fuer Ofenanlagen mit Zugumkehr

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DE367366C
DE367366C DEF49392D DEF0049392D DE367366C DE 367366 C DE367366 C DE 367366C DE F49392 D DEF49392 D DE F49392D DE F0049392 D DEF0049392 D DE F0049392D DE 367366 C DE367366 C DE 367366C
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cylinder
cup
furnace
reversing device
pipe socket
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L15/00Heating of air supplied for combustion
    • F23L15/02Arrangements of regenerators
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E20/00Combustion technologies with mitigation potential
    • Y02E20/34Indirect CO2mitigation, i.e. by acting on non CO2directly related matters of the process, e.g. pre-heating or heat recovery

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

  • Umsteuervurrichtung für Ofenanlagen mit Zugumkehr. Die Erfindung betrifft ein Umsteuerventil für den Zugwechsel von Ofenanlagen mit Wärmespeichefbetrveb, vor 'allem der Herd-und Wannenöfen zum Schmelzen von Stahl, Glas u. dgl., Idas sich durch besondere Einfachheit sowohl für Bauart als auch in ider Bedienung auszeichnet: Ein heb-,und senkbarer, an beiden Seiten, offener Hohlzylinder steht dauernd .riiit dem in: sein Inneres mündenden Fuchs in Verbindung, wähnend die idie Zylinderenden umgebenden, mit den Wärmespeichern in Verbindung stehenden Kammern j ezveiligdurch .mit der Umschaltung des Zyiin-,ders hergestellte und aufgehobene Ta,uchungen im Wechsel mit idem Innenraum des Zylinders verbunden und von ihm abgetrennt werden können. Die Zuführung -des Gases bzw. ,der Luft erfolgt in eine den mittleren Teil des Zylinders ringförmig umgebende Kammer, die durch zwei weitere, von -dem Zylinder ihei seiner Umschaltung hergestellte o!d,er aufgehobene Tauchengen von den -erwähnten Kammern an den, Enden des Zylin-,ders abgeschlossen oder mit ihnen verbunden werden kann. Die Um@sfieuerungerfolgt also durch,einfaches Heben und Senken des Zylinders, womit sich die erforderlichen Anschlüsse und Abschlüsse von selbst herstellen. Die Tauchverschlüsse können. dabei entweder mit Sand oder einem ähnlichen feinkörnigen Stoff ,angefüllt werden oder als richtige Flüssigkeitsverschliisse ausgebildet werden, wobei deren ständige Ergänzung mit einer Wasser-
    kühleng .des Umschultzylinders verbunden
    werden kann.
    In Ader Zeichnung ist ein Ausführungsbei-
    spiel des Erfi.ncdungsgegenstandes in Abb. L
    und 2 in den beiden Endstellungen des Um-
    steuerzylinders im senkrechten Schnitt wie-
    dergegeben.
    In dem Gehäuse io bewegt sich der b@eidier-
    seitig offene, hohlwandige Zylinder ii, der
    durch das mittlere Rohr 12 getragen wird und
    dessen Gewicht durch den Seilzug 13 ausge-
    ,,vuchtet ist. In der Achse des Zylinders i i ist
    cler zum Fuchs führende Anschluß 14 ange-
    bracht, während daneben die zu den Wärme-
    speichern führenden Kanäle 15 und 16 vor-
    gesehen sind; 15 mündet dabei in :eine das
    untere Ende des Zylinders i i umgebendie
    Kammer 17, während Anschluß 16 durch
    Stutzen 18 mit der dia:s dlpere :Ende d es Zylin-
    ders ii umgebenden Kammer i9 jin Verbin-
    dunä stecht. Dias untereEnde ides Zylinders i i
    bildet mit der ringförimigen Tassie 2o, @die den
    AnschluB. 14 ,umgibt, eine Flüssigkeits-
    tauchung, durch die die Verbindung zwischen
    14 und 15 abigeschlossen -wird. Dagegen ist
    ,die am oberen Ende ides Zylinders ii vorge-
    sehene Ringtasse :2 i so weit von dem Zylinder-
    ansatz 22 an, idiem Deckel des Gehäuses i o ent-
    fernt, daß hier eine freie Verbindung zwischen
    der Ringkammer i9 und dem Innern des
    Zylinders i i hesteht. Die aus ,dem Wärme-
    speicher kommenden verbrauchten iGase kön-
    nen also den mit gefredürten Pfeilen bezeich-
    rieten Weg zum Kamin gelben. Dias durch Leitung 23 zugeführte Gas ibzw. die Luft tritt in -die den mittleren: Teil des Z_vlindere i i umgebende Ringkammer 24 -ein, um von dort durch den Stutzen 25 in die Kammer 17 und damit den Ansahluß 15 zum Ofen zu gehen. Indern dabei der am Zylinder i i sitzende Stutzern 26 in .die Tasse :27 eintaucht, wird hier ein Verschluß hergestellt, der das Gas hindert, falsche Wege einzuschlagen.
  • Mit Ader Umschaltung in die andere, in Abb. a darbiestellte Eudlage wird der Tauchverschluß des Zylinders i i mit :der Tasse 2o aufgehoben, dafür :ein Tauchverschluß ider am Zylindierii sitzenden Ringtasse28 mit dem Stutzen 25 -hergestellt, ferner der Verschluß zwischen 26 und 27 aufgehoben und ein Verschluß .zwischen 2i und 22 herbeigeführt. Damit nehmen die Gase (den umgekehrten Weg, indem jetzt die Abhitve aus Anschluß 15 in den Kamin strömt, während das Gas oder die Luft aus Leitung 23 dem Anschluß 16 zuggeführt wird. Um nun noch während, dies Umsteuervorganges selbst @die Möglichkeit von Gasverlusten zu vermeiden, können die Tauclhungen so tief ausgebildet werden, daß jeweilig vor dem Austauchen d:er Zylinder i i aus der Tasse 2o und des Stutzens. 26 aus der Tasse 27 schon der Stutzen 25 in :die Tasse 28 und -der Stutzen 22 in die Tasse :2i eintaucht. Bei dieser Anordnung ist man auch in der Lage, durch Verbringen dies Umschaltzylinders in eine Mittelstellung sowohl Frischgaszuführun.g wie Käminzug gleichzeitig abzusperren, so daß ;bei Betriebsunterbrechungen eine Abkühlung des Ofens vermieden wird. Auch kann durch: verschieden großen Hub des Zylinders eine Gasregelung herbeigeführt werden.
  • Werden Flüssigkeitsverschlüsse -benutzt, so kann deren dauernde Aufrechterhaltung in folgender Weise mit der Kühlung .des Zylinders i i verbunden werden:: Durch das Degenrohr a9, Rohr i2 und Querrohr 30 wird Idas Kühlwasser dem oberen Teil des Zvli:nd:ers i i zugeführt, dien :es nach unten durchströmt, um durch Rohr 31 zunächst in .die Tasse 2i überzutreten. Diese verläßt @es durch Überlaufrohr 32, um. so in die Tasse 27 zu gelangen, aus dem wiederum ein als Degenrohr 33 ausgebildeter Überlauf es gder Tasse 28 zuführt; von hier fließt das Wasser schließlich durch das Rohr 34 in die Tasse 2o. Man ist also damit in der Lage, sowohl ,dien LTmschaltzylin-.d:er i i durch ständigen Wassieridurchfluß zu kühlen wie auch die Flüssigkeitsverschlüsse dauernd gefüllt erhalten werden. Durch Einbalten einer entsprechenden Geschwindigkeit ist man in der Lage, -eine Verdampfung des Wassers zu verhindern oder doch stark zu beschränken.
  • Es sei hier noch daraui hingewiesen, daß grundsätzlich die Anschlüsse 14 und 23 miteinander verwechselt werden könnten, doch ist die gezeichnete Anordnung die natürliche. Dank der einfachen Hub- und :Senkbewegung des Umschaltzylinders i i kann auch seine Auswuchtung für alle Stellungen so vorgenommen werden, @daß die Umstellung selbst auch bei größeren Ventilen von: Hand durchgeführt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Umsteuervorrichtung für Ofenanlagen mit Zu@g@umkehr, gekennzeichnet durch einen heb- und senkbaren, beiderseits offenen Umschaltzylinder (ii), dessen Inneres ständig mit ,dem. Fuchs (i4) in Verbindung steht und der an seinen Enden ihn ringförmig umgebende Kammern (i7 und 1,9) besitzt, die mit den Anschlüssen (i5 und 16) zum Ofen in steter Verbindung stehen, während Idas Gas bzw. die Luft einer mittleren Ringkammer (24) zugeführt wird, wobei mit der Bewegung des Zylinders (i i) hergestellte oder aufgehoiben:e Tau.chversch.lüsseden Abschl.uß,der Kammern bzw. ihre Verbindung in der erforderlichen .Reihenfolge herstellen. Umateuervorrichturng nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine iderartige Anordnung, daß der Zylinder (i i) in seiner,unteren Stellung mit einer -den Anschluß (1I) ringförmig umgebenden Tasse (2o) einen Tauchverschluß, einen weiteren solchen mit Hilfe des von einem Zylinder getragenen Rohrstutzens (26) und der Tasse (27) herstellt, während in der oberen Stellung diese Tauchungen aufgehoben und dafür durch Eintauchen des Rohrstutzens (25) in die vom Zylinder (i i) getragene Tasse (24) und des Rohrstutzens (?2) in die Tasse (2i) neue Verschlüsse hergestellt werden und umgekehrt. 3. Umsteuervorrichtung nach Anspruch i unid 2, dadurch gekennzeichnet, idaß die Tauchtassen mit zugehörigen Tauchwänden so tief ausgeführt sind, daß vor der .Aufhebung der einen Gruppe bereits die Verschlüsse Bier arideren Gruppe hergestellt «:erden, um auch während des LTmsteuervorganges Gasverluste zu vermeiden und @durch Verbringen rdes Umschaltzylinders ineine Mittelstellung einen völligen Ab'schluß der Ofenanlage herbeiführen zu können.
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