DE354583C - Schnellabschaltung fuer OElschalter - Google Patents

Schnellabschaltung fuer OElschalter

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DE354583C
DE354583C DEV16662D DEV0016662D DE354583C DE 354583 C DE354583 C DE 354583C DE V16662 D DEV16662 D DE V16662D DE V0016662 D DEV0016662 D DE V0016662D DE 354583 C DE354583 C DE 354583C
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switch
movement
crank
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drive shaft
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Expired
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DEV16662D
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Voigt and Haeffner AG
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Voigt and Haeffner AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/22Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism
    • H01H3/30Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using spring motor

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  • Valve Device For Special Equipments (AREA)

Description

Die Leistungsfähigkeit der Ölschalter im Abschalten großer Energiemengen wird sehr wesentlich bestimmt durch die Geschwindigkeit und durch die Weglänge bei der Ab-Schaltung. Da es sich bei größeren 01-schaltern bei der Abschaltung schon um ziemlich erhebliche Massenbewegungen handelt, so müssen die in Betracht kommenden, zur Abschaltung verwendeten Kräfte sehr groß
to sein, wenn in der trägen Flüssigkeit eine erhebliche Schaltgeschwindigkeit erreicht werden soil. Hierbei ergeben sich zwei Schwierigkeiten: einmal will man in der eingeschalteten Stellung die Verklinkung des Schalters von dem Zug der Ausschaltfedern entlasten, und ferner muß die schnelle Ausschaltbewegung gegen Ende stoßfrei aufgefangen werden.
Bei manchen ölschalterkonstruktionen, insbesondere bei schweren Ölschaltern mit Tastbürsten, hat man zum Antrieb eine in der Mitte gelagerte Kurbelwelle benutzt, die für die Einschaltbewegung aeine halbe-oder nahezu eine halbe Umdrehung macht und dabei mittels einer entsprechend geformten Kurbel- 2.-, stange die Kontakte direkt anhebt. Bei dieser Konstruktion sind die beiden vorgenannten Schwierigkeiten, nämlich die Entlastung der Klinken in der Einschaltstellung und das stoßfreie Auffangen in der Endlage vorzüglieh gelöst. Aber zur Erzielung einer besonders großen Schaltgeschwindigkeit ist diese Einrichtung doch nicht geeignet, weil die Anbringung geeigneter Ausschaltfedern in einfacher Ausführung bei dem großen Winkelwert der Bewegung schwierig ist. Man macht deshalb auch bei den meisten Ölschalterkonstruktionen von der direkten halben Kurbelbewegung für die Antriebswelle der bewegten Schalterteile keinen Gebrauch, sondern man erzeugt die notwendige Bewegung meist durch Schwingen, die nur eine geringe Winkelbewegung von 60 bis 90Q machen. Hierbei lassen .sich die Ausschaltfedern natürlich sehr bequem anbringen, aber man erhält auf der anderen Seite die Schwierigkeit, die bewegten Teile am Ende der Bewegung entsprechend auf-. zufangen.
Bei Ölschaltern mit normaler Ausschaltgeschwindigkeit kommt man nun mit den üblichen Auffangvorrichtungen, Anschläge, Dämpfungsblech im Öl, Auffangfedern usw. wohl aus. Will man aber zur- Erzeugung höherer Ausschaltleistungen die Schaltgeschwindigkeit erheblich steigern, dann erweisen sich diese üblichen Mittel als unzureichend. Die vorliegende Konstruktion bezweckt nun, die ίο Vorzüge der Schwinge als Konstruktionselement für die Anbringung der Ausschaltfedern mit den Vorzügen des halben Kurbeltriebes zu verbinden, um den Schalter in der Einschaltung abzustützen und um die Bewegung am Schluß aufzufangen. Hiernach werden die Ausschaltfedern, die die besondere Beschleunigung des Schalters bewirken sollen, direkt an der Schwinge angebracht, die den Schalterkontakt bewegt. Bei der Einschaltung zo wird die Schwinge angetiieben durch eine Welle mit halbem Kurbeltrieb; hierdurch wird in der Einschaltlage die vorgenannte Hauptausschaltfeder abgestützt, und in der Endlage wird die Bewegung der Schaltschwinge durch den Kurbeltrieb aufgefangen.
In dieser Weise ist der Apparat aber noch nicht zu gebrauchen, da die Kurbelwelle beim Ausschalten zunächst einen Antrieb erhalten muß. Überhaupt ist es schon deshalb notwendig, sie nochmals gesondert anzutreiben, um zu verhindern, daß ihre Mitwirkung nicht wieder eine.Verlangsamung der Schaltbewegung herbeiführt. Zu dem Zweck wird eine zweite Ausschaltfeder angeordnet, die übrigens der normal üblichen Ausschaltfeder derartiger Apparate entspricht, und die zunächst auf die Kurbelwelle wirkt.
Bei der praktischen Ausführung ist es nun namentlich bei dem für solche Schalter übliehen elektromagnetischen Antrieb angebracht, von der Kurbelwelle noch einmal in eine schwingende Bewegung überzugehen, und die Anordnung nimmt dann die in der Zeichnung dargestellte Form an, wonach eine elektro- *5 magnetische Antriebsvorrichtung α zunächst ein als Schwinge ausgebildetes sogenanntes Auslöseschloß b bewegt, das die Verklinkung des Apparates enthält. An diesem Schloß ist zunächst eine Ausschaltfeder c angebracht, die der normalen Ausschaltfeder gewöhnlicher ölschalter entspricht.
Sie wird in der eingeschalteten Stellung durch die in dem Schloß angebrachte Verklinkung gespannt gehalten und tritt bei der Auslösung des Schalters zunächst in Wirksamkeit, indem sie die Schwinge d bewegt. Diese Bewegung wird durch das Segment auf das Zahnrad f übertragen, das die eigentliche Antriebswelle des Schalters um einen halben Kreis , bewegt. Die weitere Über- ßo tragung der Bewegung erfolgt nun durch die Kurbelstange g auf die Schaltschwinge k. Durch die Schaltschwinge k wird der eigentliche Schalter bewegt, und auf k endlich wirkt die Hauptausschaltfeder I.
Der Vorgang bei der Abschaltung ist nun folgender: Durch irgendeine Auslösung wird die Verklinkung des Schlosses δ gelöst, die Feder c kommt zur Wi.kung und bewegt in ersichtlicher Weise das Zahnrad f. Sobald sich die Kurbel aus der Totlage entfernt hat, kommt die Feder I zur Wirkung und bewirkt nun ihrerseits eine sehr energische Beschleunigung der Schaltschwinge k, die dann bereits völ.ig zur Entwicklurg gelangt ist, wenn das Schaltmesser gerade die Kontakte des Schalters verläßt. Die Unterbrechung geschieht also mit einer außerordentlichen Bt schleunigung während des eigentlichen freien Schaltweges. Aber immerhin wird die Bewegung gegen Schluß durch den Kurbeltrieb stoßfrei zu Ende geführt, so daß eine Beschädigung der bewegten Teile, insbesondere der Isolatoren, durch die schnelle Schaltbewegung vermieden wird. Die Abbildung zeigt den Schalter zunächst eingeschaltet, dann während der Abschaltung in dem Augenblick, wenn das Messer den Kontakt verläßt und schließlich nach vollendeter Abschaltung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schnellabschaltung für Ölschalter, gekennzeichnet durch die Anwendung zweier verschiedener Aucschaltfedern, von denen die eine die Schwinge, die den eigentlichen Schalter bewegt, bei eingeschaltetem Schalter unter starkem Federzug hält, der aber in dieser Stellung durch eine Kurbelstange abgestützt wird, die die Sehwinge mo mit einer WeEe mit halber Kurbelbewegung derart verbindet, daß sowohl Einschalt- wie besonders Ausschaltstellung des Schalters einem Totpunkt des Kurbeltriebes entspricht, während die andere Ausschaltfeder auf diese Antriebswelle einwirkt und bei der Auslösung die Ausschaltbewegung einleitet-, wonach im weiteren Verlauf die... erstgenannte Feder zur Geltung kommt, die eine große Beschleunigung des Schalthebels bewirkt, bis derselbe schließlich in der Totlage der Kurbel an der Antriebswelle stoßfrei aufgefangen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEV16662D 1921-07-10 1921-07-10 Schnellabschaltung fuer OElschalter Expired DE354583C (de)

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