DE354017C - Vorrichtung zum Wiederholen einzelner Schriftzeichensymbole - Google Patents

Vorrichtung zum Wiederholen einzelner Schriftzeichensymbole

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DE354017C
DE354017C DE1915354017D DE354017DD DE354017C DE 354017 C DE354017 C DE 354017C DE 1915354017 D DE1915354017 D DE 1915354017D DE 354017D D DE354017D D DE 354017DD DE 354017 C DE354017 C DE 354017C
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paper
punch
valve
compressed air
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Application number
DE1915354017D
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B25/00Apparatus specially adapted for preparation of record carriers for controlling composing machines

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Wiederholen einzelner Schriftzeichensymbole. Die Erfindung betrifft Maschinen zum Lochen der Registerstreifen, die zum Steuern von Einzelletterngießmaschinen dienen, und löst insbesondere die Aufgabe, irgendein Schriftzeichensymbol beliebig oft selbsttätig zu wiederholen, solange die dem betreffenden Schriftzeichensymbol zugeordnete Taste niedergedrückt gehalten wird. Die Erfindung besteht darin, daß ein besonderes Wieder= holungstreilbwerk vorgesehen wird, welches durch eine besondere Wiederholungstaste in Gang gesetzt wird und so eingerichtet ist, daß es alsdann diejenigen Stanzen antreibt, die durch Niederdrücken einer Schriftzeichentaste bezeichnet werden.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung in Verbindung mit einer an sich bekannten Registerstreifenlochmaschine dargestellt. Es ist Abb. i ein senkrechter Schnitt durch die für das Verständnis der Erfindung wesentlichen Teile der Maschine.
  • Abb.2 ist eine zum Teil senkrecht geschnittene Rückansicht des Wiederholungstreiblverks.
  • Abb. 3 ist eine, schaubildliche Ansicht des Wiederholungstreibwerks. Abb. 4 ist eine schaubildliche Ansicht einer Ventilstange zum Steuern des normalen Stanzentrenbwerks.
  • Abb. 5 ist eine schaubildliche Ansicht der Vorrichtung zum Steuern des Wiederholungstreibwerks.
  • Unverändert beibehalten sind die folgenden Teile der bekannten Maschine: die Bügel 175, die auf den Wellen 174 sitzen und die die durch: den Tastenanschlag verursachten Längsverschiebungen der Tastenstäbe 16 auf die Ventilstäbe 173 durch Vermittlung der Nasen 176 übertragen, und die Stiele 17o der Steuerventile, welche die Längsverschiebungen der Ventilstäbe aufnehmen und die Druckluft dem Tastenanschlag entsprechend an die Zylinder des Stanzentreibwerks verteilen, um die Stanzen 172 anzutreiben. Das Papiersclialtwerk wird durch ein Ventil 146 gesteuert, welches dem einen oder dem anderen von zwei Zylindern 137, 138 Druckluft zuführt, um den Rahmen 139 zu schwenken. Wird: einer der Ventilstäbe 173 durch Niederdrücken der entsprechenden Taste längs verschoben, so wird der zugehörige Stanzenstab 17z angehoben und dadurch gleichzeitig das Ventil 146 derart umgesteuert, daß dem- Zylinder 138 Druckluft zufließt. Dieser Zylinder führt alsdann die in der Zeichnung nicht angegebenen Teile des Papierschaltwerks in ihre Ausgangsstellung zurück, um einen folgenden Schaltschritt vorzubereiten, und spannt die Feder der Papieraufnah.mespule. Wird dann die Stanze zurückgezogen, so wird das Ventil 146 wieder in seine AnfangssteI-lüng zurückgeführt, leitet Druckluft in den Zylinder 137 und bewirkt dadurch. die Ausführung eines. Schalthubes des Papierschaltwerks, und dieser Arbeitsgang wiederholt sich, so oft wie eine Taste niedergedrückt und wieder losgelassen wird.
  • Dieser Vorgang soll nach der Erfindung durch eine selbsttätig wirkende Vorrichtung erfolgen, wenn statt dessen die Taste dauernd niedergedrückt gehalten und gleichzeitig eine besondere »Wiederholungstaste« 15 niedergedrückt wird.
  • Nach der Erfindung sind die Vertilstangen in zwei nebeneinanderliegen.den Teilen 173 und 1732 (Abb, 4) ausgeführt, von denen der eine 173 die Nasen 176 trägt. Beide Teile sind durch eine Feder io miteinander kraftschlüssig gekuppelt, die an Nasen i i und 12 beider angredft, so daß sie gleichzeitig vorgeschoben werden, wenn durch den Anschlag einer zugehörigen Taste auf die Nasen 176 ein entsprechender Druck ausgeübt wird. Nur das vordere Ende der Stange 173' ist in Berührung mit dem Stiel 17o des Steuer-. ventils. Die gegenseitige Stellung der beiden Stäbe 173 und 173d wird durch zwei Nasen 13 und 14 bestimmt, die einander überschneiden und eine gegenseitige Verschiebung der beiden Ställe nur in einem Sinne gestatten. Diese Einrichtung gestattet also, däß der Teil 1732 in seine Ruhestellung zurückgezogen wird und demnach; dem Ventilstiel erlaubt, in seine Ruhestellung zurückzukehren, obgleich die dem Stabe 173 zugeordnete Taste dauernd niedergedrückt gehalten wird. Um also das durch die betreffende Taste bezeichnete Schriftzeichen zu wiederholen, ist es nötig, daß der Ventilstab 1732 in dem vorn Papierschaltwerk geforderten Takte hin und, her bewegt wird.
  • Um diese Vorrichtung zu steuern, ist eine besondere Wiederholungstaste 15 (Abb. i) vorgesehen, die auf eine der Schubstangen 16 wirkt. Die Stange 16 ist ebenso gestaltet und geführt wie die anderen Tastenstangen, nur daß ihr die abwärts ragenden Nasen fehlen, durch deren Vermittlung die anderen Stangen die Bügel 175 mitnehmen. Das innere oder vordere Ende der Stange 16 stößt an einen Rahmen 17 (Abb. a und 3). Ein Arm 172 greift hinter eine Nase i82 an einer Stange 18, die ebenso wie die übrigen Stangen im Rahmen der Maschine längsverschiebbar geführt ist.
  • Das Wiederholungstreibwerk besteht aus einem Zylinderpaar i9 mit Kolben 2o, welche gleichzeitig mit den Zylindern 137 und 138 Druckluft erhalten. Wenn -daher die- Kolben 2o freigegeben werden, bewegen sie sich im Takt mit den Stanzen und dem. Papierschale werk. Zwischen die einander gegenüberstehenden Enden der beiden Kolben 2o ragt das Ende eines Armes 21, der mit einem Rahmen 22 starr verbunden ist. Der Rahmen ist am Gestell der Maschine drehbar gelagert und trägt eine Schiene 23, die sich vor den abwärts ragenden Nasen 173b sämtlicher Ventilstangen 1732 erstreckt. An dem kahmen z2 ist außerdem ein Arm 28 vorgesehen, der eine Anschlagschraube 27 trägt. Diese Schraube stützt sich gegen einen Arm 26 eines ebenfalls am Maschinengestell gelagerten Doppelhebels, dessen anderer Arm 24 einen Kopf z5 trägt, der der Schiene 18 gegenübersteht. Durch eine Feder 29 wird der Hebel 26 in der gezeichneten Stellung festgehalten, so daß das Wiederholungswerk gesperrt ist.
  • Die Abmessungen sind so gewählt, daß im Ruhezustand zwischen der Schiene 23 und den Nasen 1731' der Stangen 173" etwas Luft bleibt, so daß die freie Beweglichkeit der Stangen nicht beeinträchtigt wird, solange die Wiederholungstaste 15 nicht niedergedrückt wird. Wird aber die Wiederholung eines Schriftzeichens verlangt, so wird die Taste 15 niedergedrückt, rückt durch Vermittlung der Schiene 18 den Sperrhebel 24, 26 aus und gibt dadurch die Kolben 2o der Zylinder ig frei, welche nunmehr durch Vermittlung des Rahinens 22 und der Schiene 23 diejenige Stange 173a, deren zugehörige Taste gleichzeitig niedergedrückt gehalten wird, gegen den Zug der Feder i o periodisch in ihre Ruhestellung zurückschiebt.
  • Die Kolben 2o sind glockenförmig ausgebildet, und in ihre Höhlungen ragen Verlängerungen der Zylindlerdeckel 36, die durch Gegenmuttern 37 gesichert sind. Die Verlängerungen dienen als Anschläge, um den Rückwärts.hub der Kolben zu begrenzen.
  • Um die Bewegungen des Wiederholungstreibw#erks mit denen des Papierschalt-,verks in die richtige Beziehung zu bringen, wird das Steuerventil 146 durch die Welle eines Schwenkrahmens 40 (Abb. i und 5) eingestellt, dessen eine Schiene auf Nasen an den Stanzenstäben 172a ruht. Beim Aufwärts-und Abwärtshub der Stanzenstäbe wird abwechselnd den Zylindern 137 und 138 Druckluft zugeführt, die das Papierschaltwerk treiben, und von diesen Zylindern gehen Leitungen 52 aus, welche gleichzeitig die beiden Zylinder ig speisen. -Abb.5 zeigt auch eine abgeänderte Ausführungsform der beschriebenen Vorrichtung, bei welcher statt des Papierschaltwerkventils ein besonderes Ventil 51 benutzt ist, um das Wiederholungswerk zu steuern. Eine Welle 42 trägt einen Schwenkrahmen 43. Durch einen Arm 46 ist der Rahmen 43 mit der Kolbenstange 45 eines Zylinders 44 verbunden. Der Zylinder 44 steht dauernd unter Druckluft und drückt daher die Schiene 43 beständig auf die Nasen der Stanzenstäbe nieder. Ein zweiter ebenfalls mit dem Rahmen 43 starr verbundener Arm 47 trägt eine Kulisse 48, durch deren Bewegung ein Winkelhebel 5o geschwenkt wird und dadurch das Ventil 51 im Takt mit den Bewegungen des Rahmens 43 und daher auch der Stanzenstäbe 172" umstellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Wiederholen einzelner Schriftzeichensymbäle für Registerstreifenlochmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen jeder Taste und der ihr zugeordneten Stanze eine kraftschlüssige Kupplung (io) derart vorgesehen ist, daß die Stanze unter Überwindung der Gegenkraft der Kupplung in ihre Ruhestellung zurückgeführt werden kann, und daß ein besonderes, auf die bezeichnete Stanze wirkendes Wiederholungstreibwerk (ig, 2o) durch Niederdrücken einer Wiederholungstaste (15) ausgelöst und durch das Papierschaltwerk gesteuert wird. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher das Papierschaltwerk durch Druckluftzylinder angetrieben wird, die durch Vermittlung des Stanzwerks gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Wiederholungstreibwerk aus einem Zylinderpaar (ig) besteht,- das mit dem das Papierschaltwerk antreibenden Zylinderpaar (137, 138) durch Druckluftleitungen verbunden ist, und dessen Kolbenbewegungen (2o) derart auf das den Stanzenantrieb steuernde Ventil (17o) übertragen werden, daß das Ventil im zeitlichen Gleichmaß mit der Papierschaltung periodisch umgesteuert wird.
DE1915354017D 1914-07-27 1915-07-24 Vorrichtung zum Wiederholen einzelner Schriftzeichensymbole Expired DE354017C (de)

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