DE3535C - Neuerungen in der Herstellung von Metallfensterrahmen, Oberlichtern und Fufsbodengittern - Google Patents

Neuerungen in der Herstellung von Metallfensterrahmen, Oberlichtern und Fufsbodengittern

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DE3535C
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Germany
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skylights
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window frames
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DENDAT3535D
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English (en)
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J. TH. HARRIS in Bristol in England
Publication of DE3535C publication Critical patent/DE3535C/de
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/30—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure
    • E04C2/42—Gratings; Grid-like panels
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23P—METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
    • B23P15/00—Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass
    • B23P15/12—Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass gratings
    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B1/00—Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings

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Description

1878.
Klasse 37.
JOSEPH THOMAS HARRIS in BRISTOL (England). Neuerungen in der Herstellung von Metall-Fensterrahmen, Oberlichtern und Fulsbodengittern.
Zusatz-Patent zu No. 395 vom 19. August 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Mai 1878 ab. Längste Dauer: 18. August 1892.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Metallfensterrahmen, Oberlichtern und Fufsbodengittern aus einer Anzahl einzelner Rahmentheile, und zwar unter Wegfall der bisher üblichen Naben.
Zu diesem Zweck schneidet Erfinder einen halb schwalbenschwanzförmigen Einschnitt in die obere Kante am Ende eines jeden der zu vereinigenden Rahmenstücke und einen ähnlichen halb schwalbenschwanzförmigen Einschnitt in die untere Kante an demselben Ende.
Ferner werden eine oder mehrere schwalbenschwanzförmige Einschnitte in der Mitte des Endes jedes Rahmenstückes gebildet und ein Theil der gewöhnlichen Rippe oder Verstärkung des Rahmenstückes weggeschnitten. Dann werden die Enden der vier Rahmeristücke zusammen-' gebracht, um in einer geeigneten Gufsform vereinigt zu werden, in welche man sodann geschmolzenes Metall einfliefsen läfst, um die schwalbenschwanzförmigen Einschnitte und den Raum der Ausschnittstheile der Rippen auszufüllen.
Aehnliche Schwalbenschwanz - Einrichtungen werden für alle die verschiedenen Vereinigungsformen, ob für zwei, drei oder mehr Rahmenstücke, angewendet.
Die Art und Weise, in welcher vorliegende Erfindung zur Ausführung gebracht wird, ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht von zwei Rahm entheilen α α von der Form, welche Erfinder für eine Vereinigung von vier Rahmentheilen anwendet.
Fig. 2 ist ein Grundrifs von vier Rahmentheilen in der Stellung, welche sie relativ zu einander in der Gufsform einnehmen. Das Ende jedes dieser Rahmentheile ist mit einem halb schwalbenschwanzförmigen Einschnitt b in seiner oberen Kante und mit einem solchen bl in seiner unteren Kante versehen. Ebenso ist in der Mitte des Endes jedes Rahmentheils ein schwalbenschwanzförmiger Einschnitt c und ist die gewöhnliche Rippe oder Verstärkung d nach dem Ende zu weggeschnitten, und zwar so, dafs sie nicht über das Ende des Schwalbenschwanzes hinaus sich erstreckt.
Fig. 3 ist ein Grundrifs und
Fig. 4 eine Seitenansicht, theilweise im Schnitt, die vollzogene Vereinigung von vier Rahmentheilen zeigend. Der durch Gufs gebildete Theil ist mit e e bezeichnet.
Der halbe Schwalbenschwanz b an der oberen Kante jedes Rahmentheiles kann auch weggelassen werden, da die Theile meist mittelst der Schwalbenschwanzformen bl und c genügend fest zusammengehalten werden. Fig. 5 ist ein Grundrifs und
Fig. 6 eine Seitenansicht, theilweise im Schnitt, der Vereinigung von vier Rahmentheilen, welche mit einer Rosette oder Verzierung <?' gebildet sind.
Fig. 7, 8 und 9 zeigen die Art und Weise, in welcher die Erfindung an Verbindungen, wie die an der Seite oder am Kopf eines Fensterrahmens, angewendet ist. a1 ist der Seitenoder Kopfrahmentheil und α der, welcher mit jenem zusammentrifft.
Dieser Rahmentheil α ist von derselben Form, wie die in Fig. 1 und 2 gezeigten, mit dem Unterschiede, dafs die halbe Schwalbenschwanzform b weggelassen ist. Am Seiten- oder Kopfrahmentheil al ist ein Theil der Rippe oder der Verstärkung d weggeschnitten, um eine Schwalbenschwanzform / zu bilden.
Derselbe hat ferner ein Schwalbenschwanzloch g und einen schwalbenschwanzartig weggeschnittenen Theil bei h.
Wenn die Theile in die Form gestellt werden und das geschmolzene Metall eingelaufen ist, füllt letzteres die Schwalbenschwanzform in den beiden Rahmen inclusive des Loches g und Theiles h aus und hält nach seiner Abkühlung die Theile fest zusammen.
Fig. 10 und 11 zeigen die Art und Weise, in welcher die Erfindung für eine Verbindung an der Ecke eines Rahmens angewendet wird. Jeder der Rahmentheile α hat eine Schwalben-
schwanzform c in seinem Ende und eine halbe Schwalbenschwanzform bl an seiner unteren Kante und kann gleicherweise einen ähnlichen an seiner oberen Kante haben, wie bei den in Fig. ι gezeigten Rahmenfheilen. Die Enden der Rahmentheile sind abgeschrägt, wie bei /*', um dem auf sie gegossenen Metall mehr Halt zu geben; zu demselben Zweck sind die Schwalbenschwanzformen bl und c mit abgeschrägten Kanten geschnitten, wie gezeigt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Herstellung der Fensterrahmentheile und anderer Rahmentheile für metallische Fensterrahmen, Oberlichter und Fufsbodengitter in solcher Weise, dafs das an den Verbindungen der besagten Rahmentheile eingelassene Metall die letzteren fest zusammenhält, ohne Erzeugung irgend welcher Nabe, in der Hauptsache wie beschrieben und auf beiliegender Zeichnung dargestellt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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