DE35337C - Kieshammer zum Schärfen der Mühlsteine - Google Patents

Kieshammer zum Schärfen der Mühlsteine

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Publication number
DE35337C
DE35337C DENDAT35337D DE35337DA DE35337C DE 35337 C DE35337 C DE 35337C DE NDAT35337 D DENDAT35337 D DE NDAT35337D DE 35337D A DE35337D A DE 35337DA DE 35337 C DE35337 C DE 35337C
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DE
Germany
Prior art keywords
hammer
millstones
sharpening
rods
gravel
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT35337D
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English (en)
Original Assignee
E. WALDER in Anderlmühle bei Darching in Bayern
Publication of DE35337C publication Critical patent/DE35337C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D3/00Dressing mill discs or rollers
    • B28D3/005Tools therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

KATSERLICHES
PATENTAMT.
In früheren Constructionen von Kieshämmern werden entweder einzelne Zahnstreifen oder einzelne rippenförmig ausgefräste und gewalzte Stahlplatten oder einzelne in einer Hülse getrerint von einander liegende Stifte zur gemeinsamen Hammerbahn vereinigt.
Die vorliegende Construction benutzt einzelne an einander liegende und sich gegenseitig stützende Spitzenstäbe s s mit gemeinsam nachstellbarer Gegenplatte h, bei welcher durch Nachziehen der letzteren das Gleichgewicht des abgenutzten Hammerkopfes stets wieder hergestellt werden kann.
In beiliegender Zeichnung ist in den Fig. 1 bis 6 die vorbezeichnete Construction dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Vorderansicht, Fig. 3 eine Oberansicht, Fig. 4 einen Horizontalschnitt, Fig. 5 die Grundansicht der Hammerbahn und endlich Fig. 6 die Seitenansicht eines Spitzenstabes s.
An einem Stiel A ist ein Bügel ρ befestigt, der am vorderen Theil einen durch Schrauben befestigten Steg g trägt. Am Bügel ρ sitzen zu beiden Seiten nach oben die Zugschrauben//, die eine Gegenplatte h aufnehmen, die beliebig eingestellt werden kann. Die Hammerbahn wird gebildet aus einzelnen an einander liegenden und sich dadurch stützenden Spitzenstäben ss, die, in einem Bündel vereinigt, durch die Hülse ρ und die Gegenplatte h gehalten werden.
Die Spitzenstangen s s sind in ihrer ganzen Länge gehärtet, so dafs nach Abnutzung der Spitzen die Stangen wieder angeschliffen und von neuem benutzt werden können. Es ist nothwendig, dafs hierbei die einzelnen Spitzenstangen s s gleiche Länge erhalten, was durch Anwendung einer Schablone bezw. Lehre leicht zu erreichen ist.
Bei wiederholtem Nachschleifen der Spitzenstäbchen s s wird der Hammerkopf zum Stiel das Gleichgewicht verlieren. Dies wird vermieden bezw. regulirt durch die Benutzung der nachstellbaren Gegenplatte h. Durch Anziehen dieser Platte h werden die Stäbchen s s nach unten hin verschoben und somit das Gleichgewicht des ganzen Bündels zum Hammerstiel wieder hergestellt. Durch diese Nachstellbarkeit ist auch erreicht, dafs die Spitzenstäbchen si bis über die Hälfte ihrer Länge abgenutzt werden können. Nach zu grofser Abnutzung werden diese Stäbchen durch neue ersetzt.
Zur Erzielung einer feineren Schrift auf dem zu schärfenden Stein können bei derselben Gröfse des Gehäuses die Spitzenstäbchen ss von 7 mm Quadratseite ersetzt werden, indem bei Grobschrift 36 Stäbchen (7 mm Seitenlänge), bei Feinschrift 49 Stäbchen (6 mm Seitenlänge) zur Verwendung gebracht werden.
Dicht hinter den Spitzen empfiehlt es sich, event, eine Schelle um das Stiftenbündel zu
legen, wie in Fig. 2 punktirt angegeben ist, um das Ausweichen der äufseren Stiftenstäbchen s s selbst bei grofser Länge derselben zu vermeiden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei einem Kieshammer zum Schärfen der Mühlsteine die Verbindung einzelner an einander liegender und sich gegenseitig stützender Spitzenstäbe s s mit einer nachstellbaren gemeinsamen Gegenplatte h, zum Zwecke, durch Nachziehen der letzteren das Gleichgewicht des abgenutzten Hammerkopfes wieder herstellen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT35337D Kieshammer zum Schärfen der Mühlsteine Expired - Lifetime DE35337C (de)

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