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Vorrichtung zum Spitzen von Blei- und Farbstiften. Die Erfindung betrifft
die Verbindung eines Anspitzers mit einem Schreib- und Zeichenstift zum jederzeitigen
sauberen und bequemen Anspitzen von Schreibstiften aller Art.
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Der wesentlichste Teil des Anspitzers, das Spitzwenkzeug, aus Feile
und Messer bestehend, wird mit einem Behälter durch Aufstecken oder Anschrauben
so verbunden, daß dlieser beim Gebrauch des Spitzwerkzeuges als Heft oder Handhabe
und nach dem Gebrauch durch Einstecken in denselben als Schutz gegen Graphitspäne
o. dgl. dient. Im gegebenen Falle wird das Spitzwerkzeug auch ohne Aufstecken auf
den Behälter zum Schärfen von Bleiminen z. B. benutzt.
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Um den Anspitzer in unmittelbarer Nähe des anzuspitzenden Schreibstiftes
zu haben, ist er mit einer der bekannten Spitzenschutzhülsen oder mit Schreibstiften
der verschiediensten Bauart in fester, federnder, schraubbarer oder sonstiger Art
verbunden Mit diesei Schutzhülsen, Schreibstiften und Handhaben kann ein auswechselbares
Schleifzeug zum Anschärfen der Messerschneiden verbunden sein.
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Die Hauptvorzüge der Erfindung besteben also darin, daß jeder Schreibstift
seinen eigenen Anspitzer hat, der mit ihm beliebig verbunden ist, daß Feile und
Messer desselben je nach Bedarf zum Anspitzen der Blei- und Farbminen wie auch zum
Entfernen des Holzes der Schreibstifte beliebig verwendet werden, daß ferner die
Umhüllung des Spitzwerkzeuges nach dem Gebrauch durch einern Behälter die größte
Sauberkeit gewährleistet, daß das Spitzwerkzeug nach Abnutzung leicht ausgewechselt
oder dasMesser desselben auf einer Schleifvorrichtrung nachgeschärft wird, die mit
diem Anspitzer, den Schreibstiften, Schutzhülsen usw. verbunden sein kann, und ,daß
die Bleispitze .durch die Schutzhül,senverwen@dung vor Abbrechen geschützt wird.
Material
und- Form aller Teile können von beliebiger Art sein,.
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Eine Ausführung des Erfin:dungsgedan:kens zeigen ibeispielsweise "d'le
A@bb. i bis 1,5. Das Spitzwerkzeug i in Abib. i, mit Feilenflächen 2 und Messer
3, letzteres mit .gerader, hohler oderbeliebig ,geformter Schneide an der vorderen
Querkante, steckt in dem einseitig geschlossenen Behälter 4, der hier z. B. mit
einer Spitzenschutzhülse 5 verbunden ist. Behälter 4 und Hülse 5 können von beliebiger
Form und beliebigem Stoff sein. Zum Gebrauch wird beispielsweise I auf 4 oder 5
gesteckt, geschraubt o.dgl., wodurch 4 und 5 zum gemeinsamen Heft für das Spitzwerkzeug
I werden. Um holzumhüllte Bleistifte, Tintenstifte, Farbstifte usw. zu schärfen,
wird das Holz mit dem Messera, in vorwärts stoßender Weise z. B., leicht entfernt
und die in beliebiger Länge feigelegte Bleimine dann auf den Feilenflächen 2, die
verschieden aufgeraut sein können, fertig gespitzt. Die Spitzenform bezüglich ihres
Winkels, und ab rund oder flach, kann auf 2 beliebig hergestellt und außerdem auch
Messer 3 zum Anspitzen der Minen benutzt werden. Nach dem Gebrauch wird das Spitzwerkzeug
r in den Behälter 4 gesteckt und dadurch die größte Sauberkeit gegen Beschmutzung
durch Graphitspäne o. dgl. und die Sicherung der Messerschneide gewährleistet. Die
Hülse 5 dient als Handhabe beim Spitzen,zum Schutz der geschärften Bleimine und
zur Verbindung des Schreibstiftes mit demn Anspitzer; sie kann mit oder ohne Klemmring
ausgebildet und mit dem Anspitzer in beliebiger Weise verbunden sein. Nach Abnutzung
des Spitzverkzeuges I wird dieses gegen ein neues ausgewechselt, oder das Messer
3 wird, wenn 2 noch brauchbar ist, auf einem Schleifzeug nachgeschärft. Um Ersatzspitzwenkzeuge
stets zum Gelbrauch bereit zu haben, können diese samt den Behältern 4 in beliebiger
Anzahl mit Schutzhülsen für Schreibstifte, mit Schleifzeugen und mit Handhaben aus
Holz oder anderem Stoff verbunden sein.
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Das Spitzwerkzeug I kann auch gemäß Abb. 2 unter Trennung von Messer
6 und Feile 7 in den Behältern 4 untergebracht und benutzt werden.
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Abb. 3 zeigt den Anspitzer in Verbindung mit einer Schutzhülse 5,
mit der ein Gummi 8 o. dgl. in beliebiger Weise verbunden ist.
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Abb. 4 zeigt eine Schutzhülse 5, die in ihrer Verlängerung als Behälter
für das Spitzwerkzeug I dient, das hier z. B. anschraubbar ist.
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Abb. 5 zeigt eine Schutzhülse 5, mit der der Anspitzer I und 4 durch
die Feder 9 so ve rbunden ist, daß Hülse und Schreibstift am Tascheurand befestigt
werden kann.
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Abb.6 bs II zeigen beispielsweise einige Verbinudungen des Anspitzers
mit Schreibstiften verschiedenster Art. In Abb. 6 ist der Anspitzer I und 4 miteinem
Taschenschraubblei, in Abb.7 reit einem Künstlerstift, in Ablb. 8 mit einem Einsteckbleistift,
dessen Hülse als Verlängerung dient, verbunden. Die Abb. 9, Io und I I zeigen ebenfalls
Einsteckbleistifte, denen ein lösbarer Radiergummi Io und ein Federhalter II angegliedert
ist, während bei Abb. I I der Behälter des Spitzwerkzeuges I durch die Verlängerung
gier Bleihülse I2 gebildet wird. Bei den Schreibstiften der Abb. 6 bis I I dann
außer dem Spitzw erkzeug I und Behälter 4 das Schleifzeug I6 (Abt. I5) verwendet
werden. Außerdem kann der Anspitzer mit den Schreibstiften so verbunden werden,
daß die Befestigung an Taschen ermöglicht wird. Bei dem Anspitzen von Holzbleistiften
dienen die Schreibstifte oder Schutzhülsen mit dem Behälter 4 dem Spitzwerkzeug
als bequeme Handhabe.
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Abib. I2 und I3 stellt den Anspitzer in Verbindung mit den Federklemmen
I3, I4 dar, die zur lösbaren Befestigung des Anspitzers an an schneibstiften aller
Art und zur Biefestigung der letzteren an Taschenrändern dienen.
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Abt. I5 zeigt einen oder mehrere Behälter 4, I5 zur Aufnahme der Spitzwerkzeuge
I und eines Schleifzeuges 16, das zum Anschärfen der Schneiden dient. Die Schleifmasse
kann künstlicher oder natürlicher Art sein und zur Erhöhung der Festigkeit eine
Eiinlage oder Unterlage von Metall oder anderem Stoff besitzen.