DE353000C - Kniegelenksperre fuer kuenstliche Beine - Google Patents

Kniegelenksperre fuer kuenstliche Beine

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DE353000C
DE353000C DE1921353000D DE353000DD DE353000C DE 353000 C DE353000 C DE 353000C DE 1921353000 D DE1921353000 D DE 1921353000D DE 353000D D DE353000D D DE 353000DD DE 353000 C DE353000 C DE 353000C
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DE
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push rod
knee joint
leg
under
thigh
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DE1921353000D
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PETER ZANNONI
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/50Prostheses not implantable in the body
    • A61F2/60Artificial legs or feet or parts thereof
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A61F2/68Operating or control means
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Description

  • Kniegelenksperre für künstliche Beine. Die Erfindung betrifft eine Kniegelenksperre für künstliche Beine und besteht darin, daß ein im Oberschenkel unter Federdruck stehender Sperriegel beim Auftreten auf den künstlichen Fuß durch eine Druckstange unter Vermittlung einer mit dieser durch Doppelhebel verbundenen Zugstange aus dem in der Unterschenkelschiene vorgesehenen Sperrschlitz herausgedrückt wird, wodurch das Bein im Knie beweglich wird, während beim Nachziehen des künstlichen Beines die Druckstange nach unten gezogen wird, so daß der Sperriegel unter dem Einfluß einer Feder wieder in den Sperrschlitz einschnappen kann. An der Außenseite des Oberschenkels ist eine leicht greifbare Stange befestigt, durch deren Aufwärtsbewegen ein Sperrhaken ausgelöst wird, so daß alsdann eine Betätigung . der Druckstange nicht mehr erfolgen kann, sondern die starre Verbindung zwischen Ober-und Unterschenkel bestehen bleibt. Zur Reghing der Länge der Druckstange der Schrittlänge entsprechend: ist noch eine Stellmutter vorgesehen, und schließlich ist an der Oberschenkelschiene noch ein unter Federwirkung stehender . Haken befestigt, der sich bei ausgelöstem Sperriegel unter diesen schiebt, um ein Gleiten desselben auf der Unterschenkelschiene zu verhindern.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Abb. r eine schematische Darstellung der Vorrichtung am rechten Bein, Abb. 2 eine Ansicht des Apparates, Abb. 3 eine Seitenansicht der Abb. 2, Abb. i die Schienenverbindung im Kniegelenk mit dem Sperriegel in gesperrtem Zustand, Abb. 5 eine Seitenansicht zu Abb. q. und Abb. 6 dasselbe in gelöstem Zustand.
  • Der dargestellte Mechanismus ist im Innern des Unterschenkels an - der Außenseite bei a mittels Schrauben iz befestigt. Der Oberschenkel ist durch den Sperriegel b, der an der Außenseite der Versteifungsschiene z angebracht ist und sich in vertikaler Richtung begrenzt bewegen läßt, mit der Versteifungsschiene 2 des Unterschenkels bei seiner tiefsten Stellung starr verbunden. Der am Unterschenkel angebrachte Apparat besteht in seinen Hauptteilen aus der Zugstange c, die am Fußknöchel bei d durch Schraube befestigt ist, der Druckstange e, die durch bewegliches Zwischenstück f bei eingeklinktem Sperrhaken g durch den Doppelhebel la, i drehbar im Punkte k mit der Zugstange c beweglich in Verbindung steht, der Auslösestange 1, welche am Oberschenkel an der Außenseite leicht greifbar endigt.
  • Beim Gehen ist die Arbeitsweise des Apparates bei eingeklinktem Sperrhaken ä folgende: Durch Vorstellen des gesunden Beines wird das künstliche Bein um den Knöcheldrehpunkt m in Richtung n bewegt. Hierdurch wird die Zugstange c in Richtung o gezogen, die durch den Doppelhebel lt, i die Druckstange e in Richtung p bewegt. Bei dieser Bewegung der Druckstange e wird der Sperrriegel b nach oben gedrückt und somit die bestandene starre Verbindung zwischen Ober-und Unterschenkel gelöst, wodurch das Bein im Knie beweglich wird. Beim Nachziehen des künstlichen Beines wird durch das Vorschnellen des Unterschenkels sowie durch das bekannte Zurückschnellen des Fußes die Stange c zurückgedrückt, die Druckstange e nach unten gezogen, worauf der Sperriegel b durch die Feder q in den an der Führungsleiste der Unterschenkelschiene 2 angebrachten Schlitz zurückschnellt, so daß die starre Verbindung zwischen Ober- und Unterschenkel wiederhergestellt wird.
  • Ist eine gewisse Sicherheit beim Gehen noch nicht vorhanden (beim Treppensteigen usw.) und kann sich der Beinamputierte mit steifem Bein besser fortbewegen, so bleibt durch Auslösen des Sperrhakens g mittels der Auslösestange L die starre Verbindung zwischen Ober- und Unterschenkel bestehen, da eine Betätigung der Druckstange e nicht mehr erfolgen und somit das Kniegelenk nicht mehr gelöst werden kann.
  • Die an der Druckstange e angebrachte Stellmutter r ermöglicht, die Schrittlänge dein normalen Gang des Amputierten entsprechend bei angeschnalltem Bein bequem von außen und in jeder Stellung einzustellen. Damit hierbei der Schlüssel nicht ins Bein fallen kann, ist an der ,Mutter r noch ein Flansch s vorgesehen, auf dem der Schlüssel ruht.
  • Damit bei gelöstem Kniegelenk -der Sperrriegel b nicht auf der Unterschenkelschiene 2 schleift, ist ein Haken v mittels Schraube y an der Oberschenkelschiene i angebracht, welche infolge der Spiralfeder w, die beim Lösen des Kniegelenkes, d. h. beim Winkeln der Unterschenkelschiene 2 frei wird, bis zu seinem Anschlag mit der Oberschenkelschiene i vorgeschoben wird, so däß sich der Schenkel 3 des Hakens v unter den Sperrriegel b legt (Abb. 6). Beim Strecken der Unterschenkelschiene 2 wird der Haken v durch die Nut 5 der Schiene 2 in seine ursprüngliche Lage zurückgedrückt, so daß der Sperriegel b, auf dem Rücken q. der Schiene 2 gleitend, wieder in den Ausschnitt 6 einspringt, wodurch das Kniegelenk wieder gesperrt ist. Hierdurch werden die Kanten des Sperriegels b und die Feder q geschont. .

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kniegelenksperre für künstliche Beine, dadurch gekennzeichnet, daß der iiii Oberschenkel unter Federdruck (q) stehende Sperriegel (b) beim Auftreten auf den künstlichen Fuß durch die Druckstange (e) unter Vermittlung der mit dieser durch Doppelhebel (h, i) verbundenen Zugstange (c) aus dem in der Unterschenkelschiene (2) vorgesehenen Sperrschlitz herausgedrückt wird, wodurch das Bein im Knie beweglich wird, während beim Nachziehen des künstlichen Beines die Druckstange (e) nach unten gezogen wird, so daß der Sperriegel (b) unter dem Einfluß der Feder (q) wieder in den Sperrschlitz einschnappen kann.
  2. 2. Kniegelenksperre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine an der Außenseite des Oberschenkels leicht greifbar befestigte Stange (l) vorgesehen ist, durch deren Aufwärtsbewegen ein Sperrhaken (g) ausgelöst wird; so daß eine Betätigung der Druckstange (c) nicht mehr erfolgen kann und die starre Verbindung zwischen Ober- und Unterschenkel bestehen bleibt.
  3. 3. Kniegelenksperre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstange (e) in ihrer Länge durch die Stellmutter (r) der Schrittlänge entsprechend eingestellt werden kann, und daß an der Mutter (r) noch ein Ansatzflansch (s) vorhanden ist, um das Herunterfallen des Schraubenschlüssels zu verhindern. d.. Kniegelenksperre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberschenkelschiene (i) ein unter Federwirkung (w) stehender Haken (v) angebracht ist, der sich bei ausgelöstem Sperrriegel (b) unter den letzteren schiebt, um ein Gleiten des Sperriegels auf der Unterschenkelschiene (2) zu verhindern, wodurch die Kanten des Sperriegels (b) sowie die Feder (q) geschont werden.
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