DE351822C - Heizofen fuer gleichzeitigen Betrieb mit fluessigen und schwer brennbaren festen Brennstoffen - Google Patents
Heizofen fuer gleichzeitigen Betrieb mit fluessigen und schwer brennbaren festen BrennstoffenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 13. APRIL 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36 b GRUPPE 3
Alexander Krigin in Berlin.
Heizofen für gleichzeitigen Betrieb mit flüssigen und schwer brennbaren festen Brennstoffen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Juni 1919 ab.
Es sind bereits öfen und ähnliche Heizvorrichtungen bekannt, welche zur wahlweisen
Beheizung mittels eines festen und eines flüssigen oder gasförmigen Brennstoffes eingerichtet
sind. Die bisher bekannten Heizvorrichtungen dieser Art können jedoch nur
in der Weise verwendet werden, daß die Beheizung entweder mittels des einen oder des
anderen Brennstoffes erfolgt.
Andererseits ist auch schon in Vorschlag 1C
Andererseits ist auch schon in Vorschlag 1C
gebracht worden, den auf dem Rost eines Ofens lagernden festen Brennstoff dadurch
gefahrlos von außen in Brand, zu setzen, daß man einer in der Mitte des Rostes angeord-S
neten, mit einer Lufteintrittsdüse versehenen Ringschale mittels einer offenen Rinne von
außen her Petroleum zuführt, welches sodann entzündet wird und hierbei seinerseits den
auf dem Rost befindlichen Brennstoff in ίο Brand setzt.
Die Erfindung stellt sich demgegenüber die Aufgabe, einen Ofen zu schaffen, welcher die
gleichzeitige Beheizung mittels eines festen • und eines flüssigen Brennstoffes gestattet, und
zwar zu dem Zweck, eine möglichst gute Wärmeausbeute zu erzielen und eine rasche
und restlose Verbrennung auch sehr schwer brennbarer fester Brennstoffe, wie z. B. von
-Anthrazit oder Koks, zu ermöglichen. -Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise
dargestellt, und zwar zeigt Abb. ι einen Längsschnitt, Abb. 2 einen zu diesem rechtwinkligen
Schnitt und
Abbe 3 einen Grundriß des neuen Ofens. Im Oberteil des Ofens ist ein Röstfcorb M
für den festen Brennstoff angeordnet, als welcher in erster Linie Anthrazit oder Koks
in Betracht kommt. Die Verbrennung dieses festen Brennstoffes erfolgt unter Zuleitung
von Frischluft, welche durch die in ausreichender Zahl vorgesehenen Öffnungen K
eines den Rostkorb M umschließenden Luft-Schachtes L zugeführt wird.
Um die Verbrennung des festen Brennstoffes nach Möglichkeit zu fördern und hierdurch
eine möglichst gute Wärmeausbeute zu erzielen, werden hierbei den in dem Rostkorb
M zur Verbrennung gelangenden festen Brennstoffen außer der durch die Öffnungen
K eintretenden Frischluft auch noch die Dampfe eines flüssigen Brennstoffes zugeführt,
welche in einem besonderen Behälter N "entwickelt und mittels einer Düse d an den
festen Brennstoff abgegeben werden. Als flüssige Brennstoffe kommen hierbei hauptsächlich
die flüssigen Kohlenwasserstoffe des Erdöles, insbesondere Petroleum in Frage.
Der Behälter jV für den flüssigen Brenn- 5l
stoff wird zweckmäßig als Sockel abgebildet, d. h. im unteren Teil des Ofens angeordnet,
! was den Vorteil bietet, daß nur Dampfe des \ flüssigen Brennstoffes in den Rost M gelangen
können und somit ein übermäßiger Verbrauch des flüssigen Brennstoffes sicher vermieden
wird.
! Der Behälter N ist mit einer Öffnung α ι versehen, durch welche die Frischluft zuströmen
kann, um hierauf durch die Öffnungen 6 j in die innerhalb des Luftschachtes L angeordnete
Düse d einzutreten.
Um bei Beginn des Betriebes einen genügend starken Luftstrom zu erzeugen, ist im
unteren Teil der Düse d ein Ventilator C an-' geordnet, - welcher mittels eines mit Kurbelgriff
versehenen Antriebsrades g und einer kleinen Reibungsrolle h derart in Drehung gej
setzt werden kann, daß die Gase des flüssigen ι Brennstoffes in der Richtung der P'feile c in
: den Rostkorb M geführt werden. Sobald hierdurch in dem Rostkorb M eine !genügende
Wärme entstanden ist, um ausreichende Mengen des Kohlenwasserstoffes zu verdampfen
und eine genügende Zugwirkung zu erzeugen, ist der Antrieb des Ventilators C nicht weiter
erforderlich, da alsdann die entstehenden Kohlenwasserstoffgase durch den natürlichen
Zug in den Rostkorb M geleitet werden.
Bei größeren Ausführungen des Erfrndiungsigegenstandes,
bei denen die Entfernung zwischen Rost und Flüssigkeitsbehälter entsprechend
größer sein muß, wird der Ventilator C mechanisch angetrieben und dauernd
in Betrieb gehalten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Heizofen für gleichzeitigen Betrieb mit flüssigen und schwer brennbaren festen Brennstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter für den flüssigen Brennstoff den Sockel des Ofens bildet, einen mit Öffnungen (K) versehenen Luftschacht (L) zum Rostkorb (M) für den festen Brennstoff trägt und öldämpfe durch eine im Luftschacht hochgeführte Düse (d) , an den Rost abgibt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE351822T | 1919-06-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE351822C true DE351822C (de) | 1922-04-13 |
Family
ID=6271248
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919351822D Expired DE351822C (de) | 1919-06-18 | 1919-06-18 | Heizofen fuer gleichzeitigen Betrieb mit fluessigen und schwer brennbaren festen Brennstoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE351822C (de) |
-
1919
- 1919-06-18 DE DE1919351822D patent/DE351822C/de not_active Expired
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