DE351122C - Filmtrommel - Google Patents
FilmtrommelInfo
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- DE351122C DE351122C DE1921351122D DE351122DD DE351122C DE 351122 C DE351122 C DE 351122C DE 1921351122 D DE1921351122 D DE 1921351122D DE 351122D D DE351122D D DE 351122DD DE 351122 C DE351122 C DE 351122C
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- Expired
Links
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 2
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B21/00—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
- G03B21/14—Details
- G03B21/18—Fire preventing or extinguishing
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN rAH. U APRIL 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-JKi 351122-KLASSE 57a GRUPPE
William Rice in New York, V. StA.
Filmtrommel. Patentiert int Deutschen Reiche vom 9. Januar 1921 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund
der Anmeldung in den "Vereinigten Staaten von Amerika vom 24. September 1919 beansprucht
Die Erfindung bezieht sich auf Fihntrommeln
und bezweckt, eine Vorrichtung zu schaffen, die vollständig feuersicher ist, so
daß jede Explosionsgefahr in dem Vorführungsräume ausgeschlossen ist. Die Vorrichtung
soll weiterhin dazu dienen, die Filme in der Trommel sicher und gegen jedwedeZufälle
gesohäizfcaufaabewahren. Ferner
bezweckt die Erfindung, das Befestigen: des
Filmendes in der Trommel zu erleichtern, ίο
Schließlich soll durch die Erfindung die Möglichkeit geschaffen werden, jeder Zeit leicht
an die inneren Teile der Vorrichtung herankommen zu können.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem· Ausführuingsbeispiele erläutert.
Abb, ι zeigt eine Seitenansicht der- neuen
Vorrichtung, Abb. 2 eineö Schnitt gemäß der
351123
Linie 2-2 der Abb. 1, Abb. 3 einen Schnitt gemäß der Linie 3-3 der Abb. 4, Abb. 4 einen
Grundriß der Vorrichtung und Abb. 5 den Kern der Vorrichtung mit der Befestigungsvorrichtung
für den Film.
Die Vorrichtung ist außen begrenzt durch ein ringförmiges Band 1, das mit nach innen
gebogenen seitlichen Flanschen 2 versehen ist. Die inneren Flächen dieser Flanschen 2 sind
mit Führungsringen 3 versehen, die derart von den Flanschen abgebogen sind, daß in die dadurch
gebildeten Zwischenräume die äußeren Enden der die Seitenwandungen der Vorrichtungbildenden
Scheiben 4 eingreifen. Mit den inneren Enden dieser Scheiben sind nach
innen gebogene Ringflanschen 5 in geeigneter Weise fest verbunden, die wieder mit ihren
inneren Enden auf einer mittels eines Keiles 7 auf einer Welle 8 aufgekeilten Nabe 6
ao befestigt sind.
Eine innere Trommel, die durch ein ringförmiges Band 9 gebildet wird und mit Filmendenhaltern
10 versehen ist, ist zwischen den inneren Enden der Scheiben 4 angeordnet und
a5 mit diesen fest verbunden, so daß sie der
ganzen Vorrichtung die erforderliche Festigkeit verleiht und zugleich ihren Zweok als
Spulenkern und Filmendenhalter erfüllt. Ein nach innen gebogener Ringkörper 11 ist mit
seinen inneren Enden an dem Ringflansch 5 'befestigt, so daß er in Verbindung mit dem
Ringflansch 5 eine ringförmige Tasche bildet, die außen -mit einem ringförmigen Schlitz
versehen ist.
An den Außenflächen der Seitenflanschen 2 sind nach Speichenart bandförmige Rippen
12 mit ihren äußeren Enden befestigt, während ihre inneren Enden durch den ringförmigen
Schlitz in die ringförmige, aus dem Ringflansch 5 und dem nach innen gebogenen
Ringkörper 11 gebildete Tasche geführt sind, wo sie in geeigneter Weise an einem flachen
Ring 13, der in der Tasche untergebracht ist, befestigt sind.
In einer-der Scheiben 4 ist zwischen dem
Kern und dem äußeren Rande 1, dem Kranz, eier Vorrichtung eine öffnung angeordnet, so
daß das Innere der Vorrichtung zugänglich wird und das Befestigen der Filmenden am
Fihnendenhalter von außen her erfolgen kann. Natürlich muß in Anbetracht der
Feuersgefahr die öffnung während der Vorführung geschlossen gehalten werden. Zu
diesem Zwecke sind an der öffnung Führungen 14 angebracht, zwischen denen ein Schieber
15 angeordnet ist, der mit einem Handgriff 16 und am oberen Ende mit einem Anschlag
17 versehen ist. Ein Schnepper 18 greift hinter diesen Anschlag, hält dadurch
den Schieber geschlossen und verhindert dessen unbeabsichtigte öffnung. Zum öffnen
des Schiebers muß der Schnepper nach außen geschwenkt werden. Die Scheiben 4 drehen
sich gegenüber dem Kranz 1, der feststeht. An dem einen Seitenflansch 2 des Kranzes 1
ist ein Anschlag 19 derart angeordnet, daß bei einer Drehung der Scheiben 4 der Schnepper
18, wenn der Schieber geöffnet ist, gegen ihn schlägt, wodurch die Drehung aufgehalten
j wird, so daß die Welle 8 und die an ihr angebrachten Teile höchstens eine knappe Umdrehung
vollführen können. Es ist also eine Inbetriebsetzung der Vorrichtung bei geöffnetem
Schieber ausgeschlossen und der A^orführer wird durch das Anhalten der
Scheiben darauf aufmerksam gemacht, daß der Schieber nicht geschlossen ist.
Im Kranz 1 ist ein Paar Führungsleisten 20 so angebracht, daß sie mit ihren oberen
Enden in einer öffnung· im Kranz 1 endigen,
in der in an sich bekannter Weise ein Rollenpaar 21 angeordnet ist, durch das der Filmstreifen,
ohne beschädigt zu werden, läuft. Ein gleiches Rollenpaar 22 ist am unteren Ende der Führungsleisten 20 angeordnet.
Im Kranz 1 ist eine weitere öffnung 23 angeordnet,
die durch einen an der Außenseite des Kranzes in einer Führung 24 gleitenden Schieber 25 verschlossen wird. Dieser Schieber
25 wird durch eine Feder 26 in solcher Lage gehalten, daß die öffnung 23 für gewohnlich
verschlossen ist, wobei die Bewegung durch einen Anschlag 27 begrenzt wird. Der Schieber 25 ist mit einer öffnung versehen,
die in normaler Lage sich mit der öffnung, Ln der das Rollenpaar 21 untergebracht
ist, deckt. Durch eine Klappe 28, die z. B. unter der Wirkung einer Feder 29 steht, wird
diese öffnung für gewöhnlich verschlossen. Sowie die Vorrichtung in Betrieb gesetzt
wird, wird jedoch die Klappe 28 geöffnet und in geeigneter Weise, z. B. durch einen Riegel
30, zurückgehalten.
An dem äußeren Ende der Welle 8 ist ein nachgiebiger, zusammendrückbarer Splint 31
angeordnet, der ein unbeabsichtigtes Abgleiten der Nabe von der Welle verhindert.
Ferner sind an den Seitenflanschen 2 des Kranzes 1 Gummipuffer 32 angeordnet, die
gegen die Innenfläche eines geeigneten Gehäuses o. dgl. drücken und durch die dadurch
hervorgerufene Reibung das Mitdrehen des Kranzes verhindern.
Die Einführung eines Filmes geschieht in einfacher Weise folgendermaßen: Zunächst
wird die Klappe 28 geöffnet und gegen die Wirkung der Feder 29 durch den Riegel 30
festgeriegelt. Sodann wird das Filmende durch das Rollenpaar 21, die Führungsleisten
20 und das Rollenpaar 22 geleitet, worauf der Schnepper 18 .zurückgeschoben und der
Schieber 15 geöffnet wird, so daß durch die
freiwerdende öffnung das Filmende an dem I Fümendenhalter io dös Kernes 9 befestigt
werden kann.
Der Film oder die Spule wird durch Drehung der Welle 8 angetrieben, die ihre
Drehung auf die Nabe 6, die an ihr befestigten Scheiben 4 und den Kern 9 überträgt, wodurch
das Aufwinden des Films verursacht wird. Ist der Schieber 15 vom Vorführer j
nicht geschlossen worden, so schlägt der <
Schnepper 18 gegen· den Anschlag 19 und !
macht dadurch die Inbetriebsetzung der Vorrichtung unmöglich. , Sollte der Film reißen, so stellt der Vorführer
den Antrieb der Welle 8 ab, wodurch die Drehung der Scheiben 4 unterbrochen wird, und schiebt nun den Schieber 25 in
seinen Führungen 24 entgegen der Wirkung der Feder 26 zurück, so daß die öffnung 23
ao frei wird, worauf die Enden des gerissenen
Films zusammengefügt werden können. Die Feder zieht dann den Schieber wieder so weit
zurück, daß er die öffnung vollkommen abschließt.
Wenn eine Spule abgelegt, werden soll, so kann der Film ganz leicht auf den Kern aufgewickelt
werden, und wenn dann der Schieber 28 durch Lösung vom Riegel 30 geschlossen
wird, ist ein Gehäuse !gebildet, das den Film stets in gebrauchsfertiger Lage erhält
und ihn vor jeder Beschädigung oder Zerstörung durch Entzündung bewahrt. Auch wenn
während einer Vorführung der außerhalb der Spule befindliche Teil Feuer fängt, wird doch
das Übergreifen des Feuers in das Innere der Spule durch das Rollenpaar 21 und die Führungsleisten
20 verhindert. Außerdem wird der Film beim Durchtritt durch die Rollenpaare und die Führungsleisten geglättet.
Claims (9)
1. Filmtrommel, gekennzeichnet durch einen die an der Nabe (6) befestigten
Seiteniwandungen' (4) außen umfassenden, feststehenden Kranz (1); in der einen
Seiterawandung (4) ist eine durch einen
Schieber (15) verschließbare öffnung und
ein Sperrglied (18) angeordnet, das die Drehung, der Seitenwandungen gegenüber
dem feststehenden' Kranz verhindert, ■wenn der Schieber geöffnet ist.
2. Filmtrommel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein den Schieber (15)
in der !Schließstellung zurückhaltendes Sperrglied (18), das von einem an dem
feststehenden Kranze (1) angebrachten Widerstände (19) angehalten wird, falls
eine Drehung der Vorrichtung erfolgt, so lange der Schieber geöffnet ist.
3. Filmtrommel nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen den Schieber
(15) sperrenden Schnepper (18), der bei geöffinetem Schieber im Fall einer
Drehung von einem am feststehenden Kranz angeordneten Anschlag (19) aufgehalten
wird.
4. Filmtrommel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern der
Trommel aus einem ringförmigen, mit den Seitenwandungen in Verbindung stehenden Band (9) besteht, und daß auf
dem feststehenden Kranz (1) Führungen (24) angeordnet sind, in denen ein eine
öffnung im Kranz verdeckender und unter der Einwirkung einer Feder (26)
stehender Schieber (25) gleitet.
5. Filmtrommel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die unter dem
Einfluß der Feder (26) hervorgerufene Bewegung des Schiebers durch einen Anschlag
(27) begrenzt wird, so daß sich der Schieber im normalen Zustande in der
Schließlage befindet.
6. Filmtrommel nach Anspruchi S, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kranz
(1) speichenarti'g bandförmige Rippen (12) angeordnet sind, die radial nach der
Drehachse der Vorrichtung zu verlaufen und dort nach innen gebogen sind und in einen im Kern der Trommel befindlichen
ringförmigen Schlitz eintreten.
7. Filmtrommel nach Anspruch'6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kranz derart gegen die Innenwand eines die Trommel
umgebenden Gehäuses o. dgl. gegendrückt, daß er durch die dabei verursachte Reibung fest stehen bleibt, wenn die
eigentliche Spule sich dreht.
8. Filmtrommel nach Anspruch/, dadurch gekennzeichnet, daß an den Seitenflanschen
des Kranzes Gummipolster (32) angebracht sind, die das Stehenbleiben des Kranzes sichern.
9. Filmtrommel nach Ansprüche, da-'durch
gekennzeichnet, daß die Seitenwandungen (4) der Trommel an ihren inneren
Enden zu Ringflanschen (5) ausgebildet und auf einer Nabe (6) befestigt sind, und
daß mit ihnen nach innen gebogene Ringkörper (11) so verbunden sind, daß zwischen
ihnen mit Schlitzen versehene ringförmige Taschen entstehen, in denen mittels eines flachen Führungsringes (13) die
den Kranz tragenden Speichen .(12) gelagert sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US351122XA | 1919-09-24 | 1919-09-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE351122C true DE351122C (de) | 1922-04-01 |
Family
ID=21880715
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1921351122D Expired DE351122C (de) | 1919-09-24 | 1921-01-09 | Filmtrommel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE351122C (de) |
-
1921
- 1921-01-09 DE DE1921351122D patent/DE351122C/de not_active Expired
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