DE350696C - Automatische Gefahrenbremse - Google Patents
Automatische GefahrenbremseInfo
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- DE350696C DE350696C DENDAT350696D DE350696DD DE350696C DE 350696 C DE350696 C DE 350696C DE NDAT350696 D DENDAT350696 D DE NDAT350696D DE 350696D D DE350696D D DE 350696DD DE 350696 C DE350696 C DE 350696C
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- DE
- Germany
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- emergency brake
- cylinders
- automatic emergency
- brake
- compressed air
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- Expired
Links
- 230000008602 contraction Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T7/00—Brake-action initiating means
- B60T7/12—Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger
- B60T7/124—Brakes for railway vehicles coming into operation in case of accident, derailment or damage of rolling stock or superstructure
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Systems And Boosters (AREA)
Description
- Automatische Gefahrenbremse. Bekanntlich kommen viele Unglücksfälle bei der Eisenbahn vor dadurch, daß bei starken Steigungen ein Teil der Wagen abreißt und dieser Teil dann das Gefäll mit immer steigender Geschwindigkeit hinunterrollt.
- Die Erfindung betrifft nun eine Bremsvorrichtung, welche im Fall dieses Abreißens automatisch anzieht und dadurch den abgerissenen Teil feststellt, ohne daß irgendwelches Personal eingreifen braucht und bevor es überhaupt jemand bemerkt.
- Das Wesen der Erfindung beruht darauf, daß mit dem Abreißen Druckluft in Tätigkeit .tritt und durch Kolbenverschiebung die vorgesehenen Bremsklötze andrückt.
- In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt wie folgt: Abb. z eine schematische Darstellung im Grundriß, a Abb. 2 eine Einzelheit im Schnitt.
- Unter dem Wagen sind in Trägern a zwei Zylinder verschiebbar gelagert. Der eine, b, ist vollständig geschlossen und ist in den anderen, c, dessen Stirnseite offen ist, eingeschoben. Der Zylinder b ist zum Anfüllen mit Druckluft bestimmt, welche durch eine mit Rückschlagventil d versehene Leitung e eingeblasen wird. Ferner hat er -ein Rückschlagventil f, an welches eine Zugstange g anschließt, die auf der Gegenseite durch eine Stopfbüchse h hinaustritt und am Ende mit einer Öse i versehen ist. Der Zylinder c ist mit einem durch Handstange k betätigten Ventil L versehen. Eine Feder m wirkt ständig auf Zusammenziehen der beiden Zylinder.
- Auf dem Boden des Zylinders c ist eine Schiene n befestigt, an welcher zwei Bremsklötze o sitzen. In gleicher Art sitzt am Zylinder b eine Schiene y mit Bremsklötzen s. t sind die Wagenräder. In die öse i sind zwei Drahtzüge angeschlossen. Der eine, u, ist im Lager v an den nächsten Wagen w angehängen. Der andere, x, ist über Gleitrollen nach rückwärts geführt und schließt an den arideren Nachbarwagen (nicht dargestellt) an.
- Zum Gebrauch wird der Behälter b durch die Leitung mit Preßluft gefüllt. Tritt nun der Fall ein, daß der Wagen w abreißt, so wird durch das Seil u mittels der Stange g (las Ventil f aus seinem Sitz gezogen, und die Preßluft tritt in den Zylinder c und treibt beide Zylinder auseinander. Damit werden die Bremsklötze o, s gegen die Räder t gedruckt, und die Bremsung tritt ein. Reißt die nach den anderen Wagen führende Kupplung, so erfolgt die Betätigung durch den Zug x mit gleichem Verlauf.
- Es ist vorgesehen, daß jeder zweite Wagen mit der Einrichtung versehen ist, und wie sich aus Vorgesagtem ergibt, ist es gleich, mit welcher Stirnseite der Wagen in der Fahrtrichtung steht.
- Zum Aufheben der Bremsung drückt man das Ventil h auf, die Preßluft entweicht, die Feder m zieht die Zylinder wieder zusammen, und die Klötze lösen sich von den Rädern.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUcH: AutomatischeGefahrenbremse fürEisenbahnwagen, gekennzeichnet durch zwei ineinander verschiebbare abgefederte Zylinder, deren einer ein Druckluftbehälter ist, dem durch öffnen eines beim Zerreißen des Zuges betätigten Ventils die Luft derart entströmt, daß die Zylinder verschoben werden und an ihnen befestigte Bremsklötze in Wirksamkeit treten.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE350696T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE350696C true DE350696C (de) | 1922-03-23 |
Family
ID=6263732
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT350696D Expired DE350696C (de) | Automatische Gefahrenbremse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE350696C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2958398A (en) * | 1957-09-05 | 1960-11-01 | Westinghouse Air Brake Co | Brake rigging for railway cars |
| US3017866A (en) * | 1959-08-03 | 1962-01-23 | Kelsey Hayes Co | Fluid pressure operated motor |
-
0
- DE DENDAT350696D patent/DE350696C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2958398A (en) * | 1957-09-05 | 1960-11-01 | Westinghouse Air Brake Co | Brake rigging for railway cars |
| US3017866A (en) * | 1959-08-03 | 1962-01-23 | Kelsey Hayes Co | Fluid pressure operated motor |
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