DE349990C - Selbstgreifer - Google Patents
SelbstgreiferInfo
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- hoisting
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C3/00—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
- B66C3/12—Grabs actuated by two or more ropes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AH-13. MÄRZ 1922
AH-13. MÄRZ 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35 b GRUPPE
Ärdeltwerke G. m. b. H. in Eberswalde, Mark.
Selbstgreifer. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. März 1921 ab.
Es ist vielfach, so beispielsweise bei Kranen
und Verladebrücken mit Greiferbetrieb erforderlich, den Greifer durch ein Hakengeschirr
zwecks Verladene von Stückgütern zu ersetzen.
Es ist bekannt, zu diesem Zweck die Greiferseile vom Selbstgreifer zu lösen und dann
das Hakengeschirr an ihnen zu befestigen. Zur leichteren Trennung der Hubseile vom
Greifer hat man in die Seile lösbare Verbindüngen eingeschaltet, die aus Seilkauschen und
Kettengliedern bestehen. Wenn ein Glied dieser \^erbindung nach Lösung einer Schraube
herausgenommen wird, so wird der über der Trennstelle befindliche Teil des Hubseils frei
vom Greifer, so daß an ihm das Hakengeschirr
befestigt werden kann, während der übrige Teil des Hubseils am Greifer verbleibt.
Diese Art der Lösung des Hubseils vom Greifer ist wegen des Lösens der Verbindungsschraube
zeitraubend und mit der Gefahr verbunden, daß Verbindungsteile verlorengehen können. Das Vorhandensein der aus
Kettengliedern und Kauschen bestehenden Verbindungen bedingt aber auch eine Anpassung
der Trommeln und Seilrollen an diese, weil sie bei höchstem Hub des Greifers über
die Rollen geführt und gegebenenfalls mit auf die Trommel gewickelt werden können. Infolgedessen
müssen die Seilrollen besonders breit ausgebildet sein und die Trommeln gegebenenfalls
entsprechende Seilrillen hierfür haben.
Beim Gegenstand der Erfindung werden derartige Trennstellen in den Hubseilen mit
ihren nachteiligen Wirkungen vermieden und die Hubseile werden, wenn mit dem Hakengeschirr
gearbeitet werden soll, in ihrer ganzen Länge aus dem Greifer herausgezogen, müssen
also, wenn nach Benutzung des Hakengeschirrs wieder zum Greiferbetrieb übergegangen
werden soll, über die Seilrollen am Greifer geführt und mit ihren Enden am Greifergestell
befestigt werden.
Um die Arbeit des Wiedereinführens der Hubseile in den Greifer zu erleichtern, sind
gemäß der Erfindung am Greifer besondere Windentrommeln angeordnet, auf denen Hilfsseile aufgewickelt sind, die mit den Enden
der Hubseile auf einfache Weise, z. B.
durch Haken und öse verbunden werden können und sich beim Herausziehen der Hubseile
abwickeln und an die Stelle der Hubseile im Greifer treten. Es ist ersichtlich, daß beim
Wiederaufwickeln der Hilfsseile die Hubseile ohne Schwierigkeit in ihre alte Lage auf den
Seilrollen des Greifers gebracht werden.
Um eine leichte Trennung und Wiederbefestigung des Endes der Hubseile am Greifer
zu ermöglichen, ist der übliche Keilschlitz in der Greifertraverse gemäß der weiteren Erfindung
einseitig offen ausgebildet.
Ein mit einer Ausführungsform der neuen Auswechselungsvorrichtung versehener Selbstgreifer
an sich bekannter Bauart ist in der Zeichnung beispielsweise schaubildlich dargestellt.
An geeigneten Stellen· eines im Selbstgreifer
5 befindlichen Rahmens r sitzen Windentrommeln /, auf denen Hilfsseile d aufgewunden
sind. Die Windentroinmeln werden mittels Handkurbeln g oder Federaufzugwerken
betrieben. An diese Hilfsseile werden die Enden der Hubseile gekuppelt, wozu deren in
einer Traverse α befestigten Enden c gelöst
werden. Die Enden bestehen aus keilförmigen Schlußstücken b, die in seitlich offenen und
zweckmäßig schwalbenschwanzartig unterschnittenen Nuten i der Traverse α eingeführt
sind. Dabei kann die Nut i, wie in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, sich nach der
Breitseite der Traverse oder aber statt dessen nach deren Stirnseite hin öffnen. Diese Gestaltung
der Nut statt des sonst üblichen in Höhenrichtung durch die Traverse gehenden
geschlossenen Schlitzes hat den Vorteil, des rascheren Einbringens des mit dem Hubseilende
versehenen Schlußstückes h.
Sollen die Hubseile vom Selbstgreifer gelöst werden, so werden die Schlußstücke l· aus
der Traverse α entfernt und in die ösen &1 der
Hubseile die Enden der Hilfsseile s mittels kleiner Haken k eingehängt. Werden nun die
Hubseile m durch das ' Windwerk aus dem Greifer herausgezogen, so folgen die Hilfsseile
d nach, wobei sie sich von ihren Trommein abwickeln und werden, sobald die Verbindungsstelle
aus dem Kopf e des Greifers hervorsteht, gelöst. Damit die Hilfsseile nicht
in den Greifer zurücklaufen, werden deren Haken k ineinander oder jeder für sich in eine
entsprechende Öse des Greifers eingehängt, während die freien Enden der Hubseile mit
dem Hakengeschirr verbunden werden.
Sollen dagegen die Hubseile m, m nach dem
Lösen vom Hakengeschirr in den Greifer eingezogen werden, so werden sie mit den Hilfsseilend
verbunden und letztere mittels der Trommeln / und Kurbeln g eingeholt, und
schließlich werden die Enden der Hubseile nach Einlegen der Schlußstücke b in dem Ausschnitt
i der Traverse α befestigt.
Es mag noch bemerkt werden, daß sich die neue Einrichtung nur auf die Hubseile m, m
bezieht, da die Entleerungsseile η, η ohnehin leicht lösbar sind. .
Claims (2)
1. Selbstgreifer mit Vorrichtung zu dessen schnellem Auswechseln gegen ein
Hakengeschirr, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Greifer (s) Windentrommeln
(/) mit an die Enden der Hubseile (m) anzuschließenden
Hilfsseilen (d) vorgesehen sind.
2. Selbstgreifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter
Weise zur Befestigung der Hubseilenden in den Traversen (a) vorgesehenen Keilschlitze
(i) einseitig offen ausgebildet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE349990T | 1921-03-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE349990C true DE349990C (de) | 1922-03-13 |
Family
ID=6259167
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1921349990D Expired DE349990C (de) | 1921-03-15 | 1921-03-15 | Selbstgreifer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE349990C (de) |
-
1921
- 1921-03-15 DE DE1921349990D patent/DE349990C/de not_active Expired
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