DE349887C - Bedienungseinrichtung fuer Dampfwinden auf Schiffen - Google Patents

Bedienungseinrichtung fuer Dampfwinden auf Schiffen

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DE349887C
DE349887C DENDAT349887D DE349887DD DE349887C DE 349887 C DE349887 C DE 349887C DE NDAT349887 D DENDAT349887 D DE NDAT349887D DE 349887D D DE349887D D DE 349887DD DE 349887 C DE349887 C DE 349887C
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DENDAT349887D
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WILHELM MOELLER FERNAU
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B21/00Tying-up; Shifting, towing, or pushing equipment; Anchoring
    • B63B21/16Tying-up; Shifting, towing, or pushing equipment; Anchoring using winches
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63JAUXILIARIES ON VESSELS
    • B63J3/00Driving of auxiliaries
    • B63J2003/001Driving of auxiliaries characterised by type of power supply, or power transmission, e.g. by using electric power or steam
    • B63J2003/008Driving of auxiliaries characterised by type of power supply, or power transmission, e.g. by using electric power or steam by using steam

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Bedienungseinrichtung für Dampfwinden auf Schiffen. Bei der üblichen Dampfwindenanordnung auf Schiffen ist der Standort für den Bedienungsmann in Hinsicht auf die Luke derart gelegen, daß der Mann nicht in die Luke hineinsehen kann. Aus diesem Grunde sind bei derartigen Anordnungen für jede Winde zwei Mann er; forderlich, von denen der eine die Winde bedient, während der andere an der Luke stehend die erforderlichen Anweisungen gibt. Da bei größeren Schiffen immer zwei Winden nebeneinander angeordnet sind, so werden hier vier Mann erforderlich. Die Aufgabe, bei Dampfwinden von Schiffen an Bedienungsleuten zu sparen, ist bereits in anderer Weise gelöst, doch bedarf es hierzu neuer kostspieliger Windenmodelle.
  • Um den Übelstand bei den Windenanordnungen der oben genannten Art zu beseitigen, ohne auf ihre Weiterverwendung verzichten zu müssen, sind gemäß der Erfindung das Dampfventil sowohl wie der Umsteuerungshebel abseits von der Winde an die Luke heranverlegt und der Umsteuerungshebel mit der Ventilspindel zu einer Handhabe vereinigt, mittels welcher mit einer einzigen Hand sowohl das Dampfventil als auch der Umsteuerungshebel gesteuert werden können. Auf diese Weise wird es möglich, selbst zwei nebeneinanderstehende Winden alter Anordnung durch einen einzigen Mann bedienen zu lassen, der dabei die Obliegenheiten der sonst erforderlichen vier Leute ausführt.
  • Die Erfindung ist in den Abb. z bis 5 dargestellt. In Abb. z bezeichnet m,. m die Punkte, von wo bei der bisherigen Anordnung die Bedienungsleute die Winden regulierten.
  • Die Anordnung nach der Erfindung ist nun so getroffen, daß der Mann, der die Winden bedient, auf dem Kreise ml steht, von wo aus er mit je einer Hand eine Winde kontrolliert und in den Laderaum hineinsehen kann. Dieser eine Mann übernimmt jetzt die Obliegenheiten von den vier Leuten, die bei der bisher üblichen Arbeitsweise erforderlich waren. Die Abb. 2 und 5 zeigen die Anordnung und Ausbildung der Dampfventile und Umsteuerungsorgane nach der Erfindung.
  • Das Dampfventil d kann, ohne den Betrieb der Winde zu stören, auch an irgendeiner anderen Stelle in die Dampfleitung eingeschaltet werden, also auch in die Nähe von ml nach dl.
  • Die Umsteuerungswelle w, welche mittels der kleinen Hebel /z die Schieberkulissen betätigt, braucht nicht unbedingt von dem Hebel h gesteuert zu werden, sondern durch Verlängerung der Welle w über eines der Lager l hinaus, und durch Einschaltung weiterer Hebel und deren Verbindungsstange s läßt sich der die Winde steuernde Hebel mit Leichtigkeit ebenfalls in die Nähe von ml bringen.
  • Die beiden einzelnen Elemente, der Steuerhebel und das Dampfventil, würden zu ihrer Bedienung auch zwei Hände erfordern, wie es an ihren früheren Plätzen (la und d) notwendig war. Da aber beabsichtigt ist, zwei Winden durch nur einen Mann betätigen zu lassen, steht für jede Winde nur eine Hand zur Verfügung. Das wird ermöglicht durch Vereinigung der Ventilspindel mit dem Umsteuerungshebel zu einer Handhabe.
  • Der Urnsteuerungshebel ist in dem Bock b gelagert und mit einer Sperrvorrichtung bekannter Konstruktion versehen. Der Bock b wird zweckmäßig am Lukensüll befestigt. An demselben Bock ist das Dampfventil befestigt, und die Ventilspindel wird mittels Universalgelenks oder ähnlicher Konstruktion durch die verlängerte Spindel S reguliert. Diese Spindel S wird oben geführt in einem am Hebel befestigten Lager L. Dieses Lager L ist nicht starr mit dem Hebel verbunden, sondern um einen Zapfen drehbar. Der Hebel verharrt vermittels der Sperrvorrichtung in der gewünschten Lage, wenn ihn die Hand des Mannes freigibt, um den dicht neben dem Hebelgriffe g befindlichen Ventilgriff bzw. Handrad G zur Betätigung des Dampfventiles zu erfassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bedienungsvorrichtung für Dampfwinden auf Schiffen, dadurch gekennzeichnet, daß das Dampfventil und der Umsteuerungshebel abseits von der Winde an die Luke heranverlegt sind und der Umsteuerungshebel mit der Ventilspindel unter Zwischenschaltune. eines Universalgelenks zu einer einzigen Handhabe vereinigt ist.
DENDAT349887D Bedienungseinrichtung fuer Dampfwinden auf Schiffen Expired DE349887C (de)

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