DE349752C - Freiausloesung fuer elektrische UEberstromschalter - Google Patents
Freiausloesung fuer elektrische UEberstromschalterInfo
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- DE349752C DE349752C DENDAT349752D DE349752DD DE349752C DE 349752 C DE349752 C DE 349752C DE NDAT349752 D DENDAT349752 D DE NDAT349752D DE 349752D D DE349752D D DE 349752DD DE 349752 C DE349752 C DE 349752C
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- DE
- Germany
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- switch
- free release
- crankshaft
- electrical overcurrent
- free
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- Expired
Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H71/00—Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
- H01H71/10—Operating or release mechanisms
- H01H71/50—Manual reset mechanisms which may be also used for manual release
Landscapes
- Mechanisms For Operating Contacts (AREA)
Description
Die bisher bekannt gewordenen Uberstromausschalter mit Freiauslösung zeigen vielfach
den Übelstand, daß die beim Ausschalten zu bewegenden Massen in umgekehrter Richtung
wie beim Einschalten beschleunigt werden müssen. Beim Schalten auf einen Kurzschluß
wird daher die Ausschaltzeit in unerwünschter Weise vergrößert, und zwar um so mehr,
je größer die Einschaltgeschwindigkeit gewählt wird. Kurze Ausschaltzeit ist bekanntlich
notwendig, um die Kontakte vor starken Verbrennungen zu schützen.
Ein weiterer Mangel besteht in einer Eigenart der meisten Freiauslösungen noch darin,
daß nach erfolgter automatischer Auslösung das Betätigungsorgan (Handgriff oder Handrad)
zunächst rückwärts bewegt werden muß, um das lösbare Kupplungsglied zwischen diesem
Organ und dem Schalterkontakt wieder einzukuppeln. Das wird bei Bedienung des Schalters durch fachunkundiges Personal
übersehen und das Betätigungsorgan unter Aufwendung von Gewalt in der gewöhnlich
mit einer Marke »Ein« 0. dgl. bezeichneten Sch.altrichtu.ng weitergedreht, wobei entsprechende
Beanspruchungen und Störungen auftreten.
Die Erfindung vermeidet nicht nur diese beiden Nachteile, sondern ergibt auch eine
recht einfache und elegante Konstruktion, da besondere Klinken u. dgl. in Fortfall kommen.
In der Zeichnung ist die Erfindung schematisch dargestellt.
Das beliebige Betätigungsorgan, welches aus einer Mitnehmerklinke, Zahnkupplung
oder Stift α bestehen kann, nimmt bei der Drehung in der Einschaltrichtung die Antriebskurbel
b mit und kann in bekannter Weise so ausgebildet sein, daß es die freie Ausschaltbewegung des Kontaktes nicht behindert
und eine Sperrung desselben unmöglich ist. Die Verhältnisse sind so gewählt, daß die Kontakte c, d des Schalters sich noch
nicht berühren, solange die Kraft des am Kurbelzapfen k angreifenden Kraftspeichers e
(Feder oder Gewicht) noch nicht ausreicht, eine Weiterbewegung aus dem Bereich der
Totlage herbeizuführen, sondern erst etwas später, wenn das nötige Drehmoment zur
Weiterbewegung sicher vorhanden ist. Der Schalter wird nun bei normalem Strom in
der üblichen Weise durch die Klinke/ in der punktierten Einschaltlage festgehalten. Bei
vorhandenem Überstrom wird jedoch im Augenblick der ersten Kontaktberührung sofort
die Klinke / durch die Überstrommagnetspule g zurückgezogen, und zwar zweckmäßig,
noch ehe der Sperrhebel Z die Klinke / trifft, so daß eine ungehinderte schnelle Auslösung
erfolgt. Es ist ersichtlich, daß hier unterschiedlich von üblichen Anordnungen nicht
eine langsame, sondern eine wesentlich schnellere Auslösung eintritt,, als wenn sich der
Schalter zuvor ruhend in der Einschaltlage befindet. Die neue Anordnung hat daher eine 6g
bedeutend geringere Beanspruchung des Schalters und der Anlage zur Folge.
Infolge der Reibung im Schalter ist die Ausschaltkraft erst wirksam bei Drehung der
Schalterkurbel b über die theoretische Totlage hinaus, so daß auf Einschaltung eine
Bewegung der Kurbelwelle und des Antriebsorgans um meistens mehr als i8o° erforderlich
ist. Das ist im Falle einer Betätigung durch einen Knebel oder Hebel unbequem, und es wird erfindungsgemäß die Einschaltbewegung
dadurch verkleinert und erleichtert, daß. an der Kurbelwelle b eine Sperrung
vorgesehen wird, welche z. B. durch die Sperrklinke h und die auf der Kurbelwelle sitzenden
Sperrzähne i bewirkt werden kann. Dann verursacht der Schwung der mit der Kurbel-λνεΐΐε
gekuppelten Massen beim Ausschalten eine Bewegung über die jenseitige zweite Totlage
hinaus, ohne daß ein Zurückpendeln erfolgt. Auch wird je nach Zahl der Zähne i
am Umfang der Kurbelwelle b eine Einschaltbewegung in mehreren Absätzen ermöglicht.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche: goi. Freiauslösung für elektrische Überstromschalter, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließung der Kontakte (c, d) mittels eines auf einen Kurbelzapfen (k) wirkenden Kraftspeichers (Feder e) erst nach Drehung der Kurbelwelle (b) über die Totlage erfolgt.■ 2. Freiauslösung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwärtsdrehung der Kurbelwelle durch eine beliebige Sperrung (Klinke h und Sperrzähne i) gesperrt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE349752T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE349752C true DE349752C (de) | 1922-03-06 |
Family
ID=6258891
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT349752D Expired DE349752C (de) | Freiausloesung fuer elektrische UEberstromschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE349752C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE893684C (de) * | 1939-10-11 | 1953-10-19 | Sachsenwerk Licht & Kraft Ag | Antriebsvorrichtung fuer Hochspannungsunterbrecher |
-
0
- DE DENDAT349752D patent/DE349752C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE893684C (de) * | 1939-10-11 | 1953-10-19 | Sachsenwerk Licht & Kraft Ag | Antriebsvorrichtung fuer Hochspannungsunterbrecher |
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