DE349677C - Schaltung der Erregerwicklung bei mit periodisch unterbrochenem Strom arbeitenden Motoren, die zum Antrieb von Spielzeugen o. dgl. dienen - Google Patents

Schaltung der Erregerwicklung bei mit periodisch unterbrochenem Strom arbeitenden Motoren, die zum Antrieb von Spielzeugen o. dgl. dienen

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DE349677C
DE349677C DE1921349677D DE349677DD DE349677C DE 349677 C DE349677 C DE 349677C DE 1921349677 D DE1921349677 D DE 1921349677D DE 349677D D DE349677D D DE 349677DD DE 349677 C DE349677 C DE 349677C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/06Means for converting reciprocating motion into rotary motion or vice versa
    • H02K7/065Electromechanical oscillators; Vibrating magnetic drives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)

Description

  • Schaltung der Erregerwicklung bei mit periodisch unterbrochenem Strom arbeitenden Motoren, die zum Antrieb von Spielzeugen o. dgl. dienen. Den Gegenstand der Erfindung bildet die Schaltung der Erregerwicklung; bei mit periodisch unterbrochenem Strom arbeitenden Motoren, besonders solchen für Spielzeuge. Die Wicklung ist derart beschaffen, daß sie das Auftreten von Funken am Unterbrecher oder Wagnerschen Hammer bei der Unterbrechung des Stromes vermindert, ohne daß zu diesem Zweck besondere Hilfseinrichtungen, beispielsweise Kondensatoren, angeordnet werden müssen.
  • Die Wicklung besteht aus zwei isolierten und in Reihe geschalteten Teilen, die derart um einen gemeinsamen Eisenkern gewickelt sind, daß sie ihn im selben Sinne erregen, und die zu beiden Seiten des Unterbrechers angeordnet sind, so daß sie wie der übliche parallel zur Funkenstrecke liegende Kondensator wirken.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Erfindung an einem Spielzeugmotor; Abb. 2 zeigt schematisch, wie die isolierten Leiter auf dem Eisenkern aufgewikkelt sind.
  • Der Motor hat nach Abb. i zwei seitliche Schilde i (von denen nur einer dargestellt ist). Zwischen diesen ist mittels der Bolzen 8, die durch Löcher 4 der Seitenschilde hindurchgehen, der Eisenkern g angeordnet. Die Erregerspule io ist auf dem Eisenkern g zwischen dessen Polstücken gelagert. In der Nähe des einen Endes des Eisenkerns g ist eine Stützplatte i i befestigt, die eine Blattfeder 12 trägt, an die ein aus einem magnetisierbarem . Material bestehender Anker 14 angenietet ist. An dem Anker sitzt eine Kontaktfeder i 5, welche mit einer Kontaktschraube 16 zusammenarbeitet, die in einem Block 17 aus Isoliermaterial sitzt. Die Kontaktschraube 16 ist mittels des Kabels ig mit der isolierten Klemme 18 verbunden. An dem Anker ist ein biegsames Band 2i befestigt, welches um die Trommel 6 geschlungen ist, die fest auf der Motorwelle 5 sitzt. Das andere Ende des Bandes 21 ist mit der Feder 22 verbunden. Die Anordnung ist derart, daß die Schwingung des Ankers Wellen erzeugt, die sich in dem Bande 21 fortsetzen und die Trommel 6 zur Drehung bringen.
  • Bei einem Motor dieser Art entstehen an dem Unterbrecher 15, 16 bei der Unterbrechung des Stromes infolge der Anziehung des Ankers 14 durch den Eisenkern g mehr oder weniger kräftige Funken. Diese rühren daher, daß die Selbstinduktion der Spulenwindungen den Strom selbst nach der Trennung der Kontakte aufrecht zu erhalten strebt. Dieser Strom bildet zwischen den Kontakten einen auf ihre Zerstörung hinwirkenden Lichtbogen. Um die Funkenbildung herabzusetzen, hat man bekanntlich einen Kondensator parallel zur Funkenstrecke geschaltet. Gemäß der Erfindung wird die Einschaltung eines Kondensators unnötig gemacht, indem man die Spule in der in Abb. 2 dargestellten Art und Weise zweiteilig ausführt. Die beiden Teile A und B der Erregerwicklung - bestehen aus Kupferstreifen und sind durch Streifen C aus Isoliermaterial, wie z. B. Papier, voneinander getrennt. Die Streifen A, B und C sind übereinander auf dem Eisenkern g aufgewickelt. In Abb. 2 ist nur eine Runde jeden Streifens gezeigt, selbstverständlich sind aber soviel Runden auf dem Eisenkern aufgewickelt, daß die verlangte Leiterlänge in der Spule untergebracht ist. Das innere Ende des Wicklungsteils A ist mit dem einen Pol einer Stromquelle, etwa der Batterie D verbunden, während das andere Ende dieses Wicklungsteils mit der einen Klemme 16 des Unterbrechers verbunden ist. Das äußere Ende des Wicklungsteil B ist mit dem anderen Pole der Stromquelle oder Batterie D verbunden, während dessen anderes Ende mit der anderen Klemme 15 des Unterbrechers verbunden ist. Man sieht, indem man die Pfeile der Abb. 2 verfolgt, welche den Verlauf des normalen Stromes angeben, daß der Strom in beiden Leitern A und B im selben Sinne um die Achse der Spule fließt. Wenn der Strom durch den Unterbrecher 15, 16 unterbrochen wird, spielen die Leiter A und B die Rolle eines parallel zur Funkenstrecke liegenden Kondensators, so daß die Funkenbildung an der Unterbrechungsstelle vermindert wird.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcIiE: i. Schaltung der Erregerwicklung bei mit periodisch unterbrochenem Strom arbeitenden Motoren, die zum Antrieb von Spielzeugen o. dgl. dienen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile der zweiteiligen, isolierten Erregerwicklung auf verschiedenen Seiten der Unterbrechungsstelle liegen, so daß sie bei Stromöffnung wie ein parallel zur Unterbrechungsstelle liegender Kondensator wirken.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile der Erregerwicklung mit ihrem einen Ende an die Stromquelle und mit ihren anderen Enden an je eine Seite des Unterbrechers angeschlossen sind.
DE1921349677D 1918-12-30 1921-03-30 Schaltung der Erregerwicklung bei mit periodisch unterbrochenem Strom arbeitenden Motoren, die zum Antrieb von Spielzeugen o. dgl. dienen Expired DE349677C (de)

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