DE348760C - Nadelkissen mit Bandmasshalter - Google Patents

Nadelkissen mit Bandmasshalter

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DE348760C
DE348760C DE1921348760D DE348760DD DE348760C DE 348760 C DE348760 C DE 348760C DE 1921348760 D DE1921348760 D DE 1921348760D DE 348760D D DE348760D D DE 348760DD DE 348760 C DE348760 C DE 348760C
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tape measure
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housing
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H17/00Cushions for needles or pins

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Tape Measures (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description

  • Nadelkissen mit Bandmaßhalter. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrags vom 2. Juni igi i -die Priorität auf Grund 'der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 22. September igi6 beansprucht Die Erfindung bezieht sich auf ein Nadelkissen mit Bandmaßhalter, das mit einem Behälter versehen ist, um Nadeln, Haken, Ösen, Knöpfe, Fingerhüte u. dgl. aufzubewahren. Gleichzeitig ist das Nadelkissen als Bandmaßgehäuse ausgebildet. Das Nadelkissen stellt einen menschlichen Kopf dar, der entsprechend ausgeschmückt und bemalt ist, - -um beispielsweise ein Chinesengesicht zu veranschaulichen. An dem Kopf sind Ohren und ein Mund vorgesehen, während der am Kopf befestigte Zopf als Tragvorrichtung dient. Der Zopf besteht aus Zwirnfäden, die aus dem Kopf herausgezogen werden können, wenn sie beim Nähen Verwendung finden sollen.
  • Die- Vorrichtung ist so gebaut, daß - das Ende des Bandmaßes einen Anschlag darstellt und so gefärbt ist, um eine Zunge zu veranschaulichen, welche aus dem Mund der Vorrichtung herausragt, -während die Feder, durch welche das Bandmaß innerhalb des Kopfes g_ ehalten wird, mittels einer entsprechenden 'Entriegelungsvorrichtung, die in, der Nähe der Öhren liegt, freigegeben worden kann, um das Bandmaß aufzuwickeln: Das Entriegeln erfolgt durch einen Druck auf ein Ohr, so daß das Bandmaß bis auf :sein. aus dem Mund herausstehendes Ende in den Kopf hineingezogen wird. Durch die Anordnung entsteht ein Gesicht mit herausgesteckter-Zunge. Ferner ist innerhalb des Kopfes eine Laut erzeugende Vorrichtung vorhanden, so daß, wenn das Bandmaß aus dem Kopf herausgezogen oder beim Einziehen aufgewickelt wird, ein Geräusch- entsteht, so daß die Vorrichtung nicht nur -für den Gebrauch, sondern auch für Belustigungszwecke Verwendung finden kann.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Vorderansicht des Nadelkissens. Abb. 2 ist ein Schnitt in - Linie 2-2 der Abb. i.
  • Abb. 3 ist ein Schnitt in Linie 3-3 der Abb. 2.
  • Abb. 4 ist die Ansicht der Daumenscheibe. Mit 5 ist ein aus Gewebe bestehender Körper bezeichnet, der mit Ohren 6 und 7 und einer Mundöffnung8 versehen ist. Die Vorrichtung kann mittels des Zopfes g aufgehängt werden, der gleichzeitig als Handgriff dient und aus Zwirnfäden io besteht, die beim Gebrauch zum Nähen aus dem Kopf herausgezogen werden können. Innerhalb des Körpers oder Gehäuses 5 befindet sich ein Rahmen i i aus Blech, der oben auf einem Hohlzylinder 12 befestigt ist. In diesem Hohlzylinder liegt verschiebbar .ein Behälter 13, der durch eine Kappe 14 abgeschlossen werden kann.
  • Der Rahmen ix ist .mit einer als Rohr ausgebildeten Nabe 15 versehen, die von der einen Seite des Rahmens ausgeht. Auf dieser Nabe ist drehbar eine Haspel 16 angebracht. Die Haspel 16 wird in der einen Richtung durch eine Schneckenfeder 17 beeinflußt, deren eines Ende an der Haspel 16 und deren anderes Ende an der Nabe 15 befestigt ist. Ferner ist das eine Ende eines Bandmaßes :[8 am Umfang der Haspel 16 angebracht, während das Bandmaß von der Haspel aus durch ein Rohr ig und die Mundöffnung 8 nach außen geht. Das eine Ende des Rohres ig ist an dem Rahmen il und das andere Ende am Gehäuse 5 befestigt. An dem äußeren freien Ende des Bandmaßes sitzt ein gefärbtes Anschlagstück 2o, welches als Zungenspitze ausgebildet ist, während das Bandmaß selbst rot gefärbt ist und die Zunge darstellt. Die Haspel 16 wird in der einen Richtung durch das Bandmaß 18 und in der entgegengesetzten Richtung durch die Feder t7 gedreht. Eine Verriegelung der Haspel erfolgt durch die Arme 21, welche radial an einem Rohr z2 angebracht sind. Die Arme 2i werden gegen die Stirnfläche der Haspel 16 mittels einer Feder 23 gedrückt und kommen in dieser Lage mit der Verzahnung 24 in Eingriff, die sich auf der einen Stirnseite der Haspel befindet. Das Rohr 22 ragt durch die Nabe 15 hindurch und endigt in der Nähe des Ohres 6, während ein anderes Rohr 25, das auf dem Rahmen il befestigt ist, in das Ohr 7 hineinragt. Die Arme 21 gehen durch entsprechende Schlitze 26 der Nabe 15 hindurch.
  • Um ein helltöniges Geräusch zu erzeugen, ist ein Blasebalg 27 vorgesehen. Der bewegliche Arm 28 des Blasebalges wird durch einen Arm 29 beeinflußt, der bei 3o an einem nach oben gerichteten Ansatz 31 des Zylinderkörpers 12 angelenkt ist. Der Arm 29 ragt durch einen Schlitz 32 in dem Rahmen il hindurch und kommt mit der inneren Daumenkante 33 einer Daumenplatte 34 in Berührung, welche auf der Haspel =6 befestigt ist. Eine Feder 35 ist bestrebt, den Blasebalg 27 zu schließen und den Arm 29 gegen die Daumenplatte 34 zu drücken. Der bewegliche Arm 28 des Blasebalges ist mit einer Pfeife 36 versehen, so daß, wenn der Blasebalg durch die Wirkung der Feder 35 geschlossen wird, die Pfeife in Tätigkeit tritt.
  • Das aus Gewebe bestehende Gehäuse 5 kann auch aus irgendeinem anderen Material hergestellt sein und ist mit einem nachgiebigen Stoff 37, beispielsweise Wolle oder Watte, gefüllt, so daß der Kopf außerhalb der Haspel ein Nadelkissen bildet und gleichzeitig als Schutz für die innerhalb des Kopfes liegende Vorrichtung dient.
  • Das Nadelkissen kann mittels des Zopfes g aufgehängt werden. Soll der Inhalt des Behälters 13 herausgenommen werden, dann wird der Behälter aus dem Zylinder i2 herausgezogen und entleert. Ebenfalls kann das Bandmaß durch Ziehen des Anschlagstückes 2o aus dem Kopf herausgezogen werden, wobei es durch die Arme 2i in Eingriff mit der Verzahnung 24 verriegelt wird. Soll die Haspel freigegeben werden, um das Bandmaß wieder aufzuwickeln, dann wird ein nach innen gerichteter Druck auf das Rohr 22 ausgeübt, indem man mit den Fingern gegen die Ohren 7 und 8 drückt. Auf diese Weise wird die Feder 23 zusammengepreßt, und die Arme 2i werden seitlich außer Eingriff mit der Verzahnung 24 gebracht, so daß die Feder i8 eine Drehung der Haspel 16 veranlaßt, um das Bandmaß 18 aufzuwinden, bis der Anschlag 20 gegen das Gehäuse 5 stößt.

Claims (4)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Nadelkissen mit Bandmaßhalter, gekennzeichnet durch ein in Form eines Kopfes dargestelltes Gehäuse, in dem eine drehbare, unter Federwirkung stehende Haspel (i6) sitzt, an der ein Bandmaß (1ß) befestigt ist, das durch die Mundöffnung des Kopfes nach außen läuft und am Ende einen die Zungenspitze darstellenden Anschlag (2o) aufweist.
  2. 2. Nadelkissen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Laut erzeugende Vorrichtung innerhalb des Gehäuses vorgesehen ist und der diese Vorrichtung bewegende Mechanismus durch die Haspel (T6) in Tätigkeit gesetzt wird.
  3. 3. Nadelkissen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich innerhalb des Gehäuses ein Blasebalg (27) befindet, an dem eine Pfeife (36) befestigt ist, und eine Daumenscheibe (34) an der Haspel sitzt, die mittels eines Armes (2g) auf den Blasebalg einwirkt.
  4. 4. Nadelkissen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl lose miteinander verflochtener Fäden (To) vorgesehen sind, deren freie Enden herausziehbar durch einen Teil des Nadelkissens hindurchgehen, und daß diese den Zopf bildenden Fäden sowohl als Aufhängevorrichtung dienen und als auch zum Gebrauch beim Nähenherausgenommenwerden können.
DE1921348760D 1916-09-22 1921-04-19 Nadelkissen mit Bandmasshalter Expired DE348760C (de)

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