DE348674C - Selbsttaetiger Gefahrmelder fuer Eisenbahnen - Google Patents

Selbsttaetiger Gefahrmelder fuer Eisenbahnen

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DE348674C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
    • B61L3/04Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling mechanically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN M 14. FEBRUAR 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-M 348674-KLASSE 2Oi GRUPPE 37
Emil Lüdtke in Kolberg.
Selbsttätiger Gefahrmelder für Eisenbahnen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Januar 192t ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein selbsttätiger Gefahrmelder für Eisenbahnen, welcher aus einem neben den Schienen drehbar gelagerten T-förmigen Anschlag besteht, dessen Querbalken durch Zugorgane mit einer an einem Mast gelagerten Arretierscheibe verbunden ist. An letztere ist das Auslösungsorgan eines am Mast schwingbaren Übertragungsarmes angehängt, welches beim Auslösen den Übertragungsarm in die Horizontale freigibt. Sobald nun ein nachfahrender Zug vorbeifährt, schlägt der Übertragungsarm gegen einen aus der Lokomotive herausragenden Schläger für eine in der Lokomotive aufgehängte Glocke, so daß ig durch den Glockenruf der Lokomotivführer auf die Gefahr aufmerksam gemacht wird und den Zug ζήτα Stehen bringen kann. Sobald
nun die Strecke wieder frei ist, wird der Übertragungsarm durch Einhängen des Auslösungszugorgane an der Arretierscheibe wieder in Hochstellung" auf freie Durchfahrt gebracht.
Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, es zeigt:
Abb. ι eine Vorderansicht des Gefahrmelders und .
Abb. 2 einen Schnitt nach A-B der Abb. ι. Neben den Eisenbahnschienen ist in einem j mit schrägen Auflauffiächen versehenen La- j ger α der T-förmige Anschlag b drehbar angeordnet und wird dieser mittels zwei; Zugfedern c in der Vertikalen gehalfen. Um ein seitliches Ausschlagen des Anschlages b zu ermöglichen, ist das Lager a in seiner Längsrichtung mit einem dem Anschlag b angepaßten Kanal d versehen. An die Enden des Querbalkens vom Anschlag b sind die Zugorgane e und f befestigt, welche, über Rollen g geführt, sich zu einem Zugorgan h vereinigen, um an der am Mast i drehbar gelagerten Arretierscheibe k befestigt zu werden. Letztere ist einseitig durch das Ge- j wicht I belastet und besitzt die Nase m zum j Einhängen des Auslösezugorgans n. Dieses | führt am Mast i durch Schellen 0 hoch zum ] Übertragungsarm p. In Höhe des Übertra- ; gungsarmes p ragt aus dem Lokomotiv- ; führerstande der Lokomotive der drehbar '■ gelagerte Glockenschläger q heraus, neben i dessen freiem Ende in der Lokomotive die | Glocke r aufgehängt ist. Damit der Glocken- ι schläger q beim Anschlagen auf die Glocke r i nicht auf dieser liegenbleibt und dadurch j den Ton in sich aufnimmt, wird er in ge- I eigneter Weise durch Federn in seine Lage j zurückgeführt, während er gegen vertikale j Schwingungen durch die Parallelschienen s geschützt wird. Am hinteren Ende der Lokomotive ist der Arm ί mit der drehbaren Rolle u angebracht. j
Die Wirkungsweise des Gefahrmelders I ist folgende: Bei freier Strecke steht der ! Übertriagungsarm ρ in der gezeichneten Hoch- ; lage. Sobald nun -ein Zug die Strecke be- i fährt, stößt der an der Lokomotive befind- , liehe Arm t gegen den T-förmigen Anschlag b j und dreht diesen derart, daß das Zug- i organ e, h gespannt und die Arretierscheibe k : gedreht wird, wodurch die Nase m nach oben kommt und die Schlaufe des Auslösezugorgans η abgleiten kann. Infolgedessen wird : der Übertragungsarm ρ freigegeben und fällt i in die Horizontale, welche Bewegung noch ' durch eine Feder am ' Übertriagungsarm ρ unterstützt werden kann. Solange die Strecke nicht frei ist und der Ubertragungsarm p durch den Streckenwärter nicht hochgezogen und gesichert wird, schlägt der Glockenschläger q jedes vorbeifahrenden Zuges gegen den Übertragungsarm p, wird hierbei gedreht und' führt einen kräftigen Schlag auf die Glocke r aus·, um sofort wieder durch seine Federung von der Glocke r abgehoben und in seine vorherige Lage gebracht zu werden. Der Lokomotivführer wird durch den Glockenschlag auf die Gefahr aufmerksam und stoppt den Zug sofort ab. Um den Glockenruf zu unterstützen, kann am Glockenschläger q die Schnur eines Handgranatenzünders angebracht werden, welcher bei Bewegung des Schlägers q abreißt und vor Ertönen der Glocke einen Knall erzeugt.
Die Anordnung des Anschlages b im Lager α ermöglicht es, daß dieser zur Ausübung seiner Funktionen in beiden Richtungen befahren werden kann.
Auf der Arretierscheibe k ist ein Handgriff 0 befestigt, um eine Bewegung der Scheibe beim Einhängen der Schlaufe vom Auslöseorgan η zu erleichtern.

Claims (3)

85 Patent-Ansprüche :
1. Selbsttätiger Gefahrmelder für Eisenbahnen, dadurch gekennzeichnet, daß neben den Eisenbahnschienen ein gefederter T-förmiger Anschlag Q?) drehbar in go einem Lager (α) ruht, dessen Querbalken . mit in ein Zugorgan (K) sich vereinigenden Zugorganen (e3 f) versehen ist, welches Zugorgan (K) an eine mit Nase (in) versehene, an einem Mast (i) drehbare Arretierscheibe (k) angeschlossen ist, wobei die Nase (m) als Halteorgan für ein Auslösezugorgan (n) für einen Übertragungsarm (ρ) dient.
2. Gefiahxmelder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Höhe des horizontal gestellten Übertragungsarmes (P) im Lokomotivführerstand ein aus der Lokomotive herausragender, gefederter und in Gleitschienen (s) geführter Glockenschläger (q) gelagert ist, neben welchem in Schlagweite eine Glocke (r) aufgehängt ist.
3. Gefahrmelder nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Loko- no motive ein Arm.1 (t) mit Rolfe (ti) befestigt ist, welch letztere in Höhe der Oberkante vom Lager (a) frei gleiten, jedoch den Anschlag (&) mitnehmen kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1921348674D 1921-01-01 1921-01-01 Selbsttaetiger Gefahrmelder fuer Eisenbahnen Expired DE348674C (de)

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