DE356116C - Alarmschussvorrichtung zur Verhuetung des UEberfahrens von Bahnzustandssignalen - Google Patents

Alarmschussvorrichtung zur Verhuetung des UEberfahrens von Bahnzustandssignalen

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DE356116C
DE356116C DEK78992D DEK0078992D DE356116C DE 356116 C DE356116 C DE 356116C DE K78992 D DEK78992 D DE K78992D DE K0078992 D DEK0078992 D DE K0078992D DE 356116 C DE356116 C DE 356116C
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Germany
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status signals
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foot
alarm
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HANS KIENAPFEL
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/20Audible signals, e.g. detonator audible signalling
    • B61L5/22Devices for initiating the release of detonators in a certain position of a signal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 18. JULI 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2Oi GRUPPE 44
(K'78992 1Ij2Oi)
Hans Kienapfel in Saarbrücken.
Alarmschußvorrichtung zur Verhütung des Überfahrens von Bahnzustandssignalen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. August 1921 ab.
Es sind bereits Alanmschiußvorrichtungen bekannt, die mit den Stellwerken von Signalen, Weichen oder Wegschranken in Verbindung stehen.
Diese bekannten Vorrichtungen dieser Art hatten jedoch verschiedene Nachteile, die dar
in bestanden, daß sie entweder aus rnelireren komplizierten Teilen bestanden, oder daß in anderen Fällen besondere Tragpfähle oder Schächte für Gegengewichte erforderlich wa- 10 ren usw.
Die Erfindung bezieht sich nun auf eine
solche Alarmschußvorrichtung zur Verhütung des Überfahrens von Bahnzustandssignalen, die am Euß der Gleisschiene angebracht werden kann.
S Im wesentlichen besteht die Erfindung· darin, daß eine zur Aufnahme mehrerer Knallpatronen eingerichtete Langleiste so mit drehbar beweglichen Verbindungshebeln an eine Grundschiene angelenkt ist, daß sie angenietet oder geschraubt an dem Fuß der Gleisschiene befestigt werden kann, wobei die hoch und nieder verschiebbar gelagerte Langleiste mit Schrauibenfedern so gegen Zug abgefedert ist, daß sie bei lockerer Zugleine selbsttätig in ihre Ruhestellung gezogen wird, so daß die Zugleine ohne besondere Gleit- und Leitrollen, direkt mit den Stellwerken von Bahnzustandssignafei verbunden sein kann.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in Abb. ι bis 3 in einem, Ausführungsibeispiel veranschaulicht, und zwar zeigen:
Abb. ι die Alarmschußvorriohtung von der Seite und
Abb. 2 dieselbe von oben gesehen,
Abb. 3 schematische Darstellung einer vor einem Bahnzustandssignal angeordneten Alarmschußvorrichtung.
Die Alarmschußvorrichtung· kann aus beliebigem, dazu geeignetem Material, wie Stahl-, Eisen- o. dgl. Guß, hergestellt werden und besteht aus einer Flachleiste a, die durch scharnierartig angeordnete Übertragungshebel b an eine Grundschiene c angelenkt und durch Zugfedern d in sich abgefedert ist. Die Flachleiste α ist durch eine Zugleine e mit dein Flügel f eines Signalmiastes verbunden. Die Grundschiene c ist - mit einem Anschlagwinkel g versehen, an welchen die Flachleiste a bei lockerer Zugleine e durch die Zugfedern d, in gesenkter Stellung herangezogen wird. In der Flachleiste α können mehrere Platzpatronen h angeordnet werden, die jedoch diebessicher und gegen Feuchtigkeit geschützt sein müssen.
Der Vorgang ist folgender: Die Alarmschußvorrichtung wird in einem entsprechenden Abstand vom Signalmast, an der Innenseite der rechten Gleisschiene, und zwar durch Befestigen der Grundschiene c z. B. mit Schrauben oder auf eine andere beliebige Art, am Schienenfuß angebracht. Die Zugleine e, die an der Flachleiste α befestigt ist, wird über Führungsrollen o. dgl. nach dem Signalmast geführt und am Flügel / so bemessen befestigt, daß sie bei geschlossener Scheibe die Flachleiste α hochhält und bei gehobener Scheibe f dieselbe e entsprechend locker läßt, so daß die Füachleiste α durch die Federn d selbsttätig gesenkt werden kann. Auf diese Weise wird die mit Knallpatronen ausgerüstete Flachleiste α der Alarmschußvorrichtung bei gesperrter wagerechter Scheibe hochgehalten, so daß der Spurkranz des vorderen rechten Maschinenrades beim Überfahren des Haltesignals die Knallpatronen berührt und zur Detonation bringt, wodurch mehrere, z. B. vier Schußlaute erzeugt werden, die für den Maschinenführer ein Halt-Warnungssignal bedeuten, wogegen bei geöffneter (gehobener) Scheibe die Flachl'eiste SO! tief gesenkt ist, daß die Spurkränze sämtlicher Räder frei darüber hinweglaufen können.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Alanmschußvorrichtung Z1Ur Verhütung des Überfahrens von Bahnzustandssignalen, die aim Ftiß der Gleisschiene angebracht werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß eine zur Aufnahme mehrerer Knallpatronen eingerichtete Langleiste (α) so mit drehbar beweglichen Verbindungshebeln (b) an eine Grundschiene (c) angelenkt ist, daß sie angenietet oder geschraubt an dem Fuß der Gleisschiene befestigt werden kann.
2. Alarmschußvorrichtung zur Verhütung des Überfahrens von Bahnzustandssignalen, die am Fuß der Gleisschiene angebracht werden kann, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die hoch und nieder verschiebbar gelagerte Langleiste (a) mit Schraubenfedern (d) so gegen Zug abgefedert ist, daß sie bei lockerer Zugleine (0) selbsttätig in ihre Ruhestellung gezogen wird1, so daß die Zugleine ohne besondere Gleit- und Leitrollen direkt mit den Stellwerken von Bahnzustandssignalen verbunden sein kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
BEftLlU. ÖSBÜÜdKr IN
DEK78992D 1921-08-30 1921-08-30 Alarmschussvorrichtung zur Verhuetung des UEberfahrens von Bahnzustandssignalen Expired DE356116C (de)

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