DE348648C - Apparat zur UEbersetzung von Morsezeichen in Typenschrift, insbesondere fuer Lichtsignale - Google Patents

Apparat zur UEbersetzung von Morsezeichen in Typenschrift, insbesondere fuer Lichtsignale

Info

Publication number
DE348648C
DE348648C DE1920348648D DE348648DD DE348648C DE 348648 C DE348648 C DE 348648C DE 1920348648 D DE1920348648 D DE 1920348648D DE 348648D D DE348648D D DE 348648DD DE 348648 C DE348648 C DE 348648C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
keys
stroke
key
type wheel
slide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1920348648D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE348648C publication Critical patent/DE348648C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L15/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving dot-and-dash codes, e.g. Morse code
    • H04L15/24Apparatus or circuits at the receiving end
    • H04L15/34Apparatus for recording received coded signals after translation, e.g. as type-characters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Apparat, der dazu bestimmt ist, Morsezeichen in gewöhnlicher Typenschrift zu übersetzen, und der hauptsächlich dazu dienen soll, das Licht-' signalisieren zu erleichtern. Der Apparat kann einerseits als Empfänger für Morselichtsignale benutzt werden, derart, daß auch ein wenig Geübter die mit dem Auge wahrgenommenen Morsezeichen durch einfachen
»o Tastendruck in Typenschrift übersetzen kann; anderseits kann auch der Apparat, mit einer Blinkvorrichtung verbunden, gleichzeitig als Geber dienen, wobei die abgegebenen Zeichen in Typenschrift registriert werden.
*5 Das Wesen des Apparates besteht darin, daß Tasten ein Typenrad verstellen, wobei aber eine und dieselbe Taste einen verschiedenen Ausschlag des Rades hervorruft, je : nachdem sie einmal oder mehrmals hintereinander oder in Abwechslung mit einer andern j Taste gedrückt wird. Ist von zwei Tasten die eine für die Morsekürzen, die andere für die Morselängen bestimmt, so kann durch die genannte Verschiedenheit des Tasteneinflusses i auf die Drehung des Typenrades erreicht wer- j den, daß für jedes Morsezeichen ein anderer 1 Gesamtausschlag des Typenrades hervorgerufen wird, während nach Beendigung jedes Morsezeichens durch eine besondere Auslösung das Typenrad in die Anfangslage zurückgebracht wird. Die Einrichtung zur Steuerung der Tastenbewegung wird zweckmäßig so getroffen, daß ein-Schieber, der mit | einer Anzahl von Hubanschlägen für die j Tasten versehen ist, bei jedem Tastendruck j um eine bestimmte Teilung weitergeschaltet wird und dadurch verschieden lange Hübe für die Tasten einrückt, so daß bei jedem Morsezeichen einerseits durch die Variation der Hublängen der Tasten, anderseits durch die Summierung der durch jeden einzelnen Tastendruck hervorgerufenen Typenradaus- ; schlage während des Abdrucks jedes Morse- j zeichens, eine bestimmte andere Umfangsstelle, an der die betreffende Type sitzt in Ab- | druckstellung gelangt. !
Ein derartiges Ausführungsbeispiel ist auf der Zeichnung schematisch dargestellt, wobei aber nur der Übersetzungsmechanismus wie-
dergegeben ist, während die Blinkvorrichtung j für den Fall der gleichzeitigen Benutzung als Geber und Empfänger fortgelassen ist und Teile der Abdruckvorrichtung nur angedeutet sind.
An dem Apparat sind drei Tasten vorge- ; sehen, von denen e zur Wiedergabe der Kür-■ zen und f zur Wiedergabe der Längen dient, während die Taste 11 nach jedem fertigen Zeichen als Auslösetaste niederzudrücken ist. Die Taste e wie die Taste f ist mit einer ; Knagge bzw. einem Anschlag g, h versehen, j der einen Arm eines Winkelnebels b beim Niederdrücken mitnimmt. Dieser Stellhebel b sitzt lose drehbar auf der Achse des Typenrades a. Dieses Typenrad α ist mit einem Sperrzahnkranz versehen, in den eine winkelförmige Fortschaltklinke c eingreift, welche an einem Zapfen des Hebels b gelagert ist und durch eine Feder im allgemeinen in Eingriff mit dem Sperrkranz gehalten wird. Eine Sperrklinke s hält das Sperrad in der jeweils eingestellten Drehlage fest. Das Typenrad steht unter der Wirkung einer Feder, die dauernd bestrebt ist, das Rad in die Nullage zurückzuführen, sobald die Sperrklinke ζ das Rad freigibt. Der Stellhebel b steht unter Einfluß einer nicht dargestellten Feder, die ihn bis an den Anschlag d zurückdreht, sobald er von dem Tastenanschlag g bzw. h freigegeben wird. An den Stellhebel b ist eine weitere Sperrklinke i angelenkt, deren Sperrzahn in eine Verzahnung eines Schiebers k eingreift. Dieser Schieber k ist mit einer Anzahl Anschlagnuten verschiedener Tiefe versehen, derart, daß die mit Zahlen bezeichneten Anschläge verschiedener Höhe für die Stifte I und m der Taste e und f entstehen. Der Schieber k wird durch die Klinke m in der jeweils durch die Klinke i eingestellten Lage festgehalten und bei Ausrückung der Klinke m in seine Anfangslage durch eine Feder zurückgeschoben, wenn sich das Typenrad α unter Wirkung der Auslösetaste u in die Anfangslage zurückgedreht hat. Die Klinke i ist am Hebel b nur begrenzt beweglich, indem ein Stift η des Hebels in einen Schlitz p der Klinke eingreift.
Der Arbeitsvorgang spielt sich wie folgt ab: Wird eine der Tasten g oder h entsprechend einer ankommenden oder zu gebenden Morsekürze oder -länge niedergedrückt, so schaltet der Stellhebel mittels der Klinke c das Typenrad vorwärts. Gleichzeitig wird der Schieber k vermittels der Klinke i um einen Zahn vorwärtsgeschaltet und stellt da- 1OS durch gewisse Anschläge unter die Stifte I und m der Tasten, so daß dadurch der Hub der gedrückten Taste begrenzt ist, und die Typentrommel einen bestimmten, dem Anschlag entsprechenden Drehungsausschlag
macht. Wird nun im Anschluß daran dieselbe Taste beispielsweise nochmals gedrückt, so wird dadurch der Schieber k wiederum um eine Teilung weitergeschaltet und bringt einen anderen Anschlag unter den Stift I bzw. m, so daß der Tastenhub jetzt durch diesen anderen Anschlag begrenzt ist und einen entsprechenden weiteren Ausschlag des Typenrades hervorruft. Durch passende Auswahl
to und Kombination der Anschlagnuten des Schiebers k kann so erreicht werden, daß ! j edem durch die Tasten e und f wiedergegebenen Morsezeichen ein anderer Ausschlag j der Typentrommel entspricht und demgemäß > ein anderer Buchstabe an die Abdruckstelle ■ gelangt, die beim vorliegenden Ausführungs- [ beispiel untenliegend gedacht ist.
Wird nun nach Beendigung eines Zeichens auf die Auslösetaste μ gedrückt, so wird dadurch mittels des Hebels 0 der Papierstreifenhalter ί gegen das Farbband q und das Typenrad angedrückt, so daß ein Abdruck der eingestellten Type erfolgt. Beim Zurückgehen der Taste u rückt dieser die Sperrklinke ζ aus, wodurch das Typenrad mittels Federkraft in seine Anfangsstellung zurückgeht und gleichzeitig die Klinke« durch ein passendes Hebelgestänge ausgehoben wird, so daß auch der Schieber k in seine Anfangsstellung zurücktritt. Die Klinker wird jeweils nach dem Weiterschalten aus der Verzahnung des Schiebers k herausgehoben, weil der Stift η bei einer bestimmten Drehung des Hebels b gegen den oberen Rand des Schlitzes p stößt und dadurch die Klinke anhebt.
Soll der Apparat auch als Geber benutzt werden, wird er mit entsprechenden Kontakten an den Tasten, mit Batterie und Glühlampe versehen.
Als Beispiel für die Einteilung der Hubstufen und Typenverteilung können folgende Abmessungen gelten: Für den 1., 2., 3. und 4. Druck der Taste e ein Hub entsprechend Drehung des Typenrades um 7 Zähne, beim
5. Druck um 16 Zähne, beim 6. Druck um 12 Zahne, für Taste f beim 1. Hub um 9, beim 2. j um 15, beim 3. um n, beim 4. um 18, beim 5. um 9 und ,beim 6. um 10 Zähne.
Statt mittels der Tasten die Kraft zur Schaltung des Typenrades und zur Veränderung des Tastenhubes unmittelbar auszuüben, kann auch eine besondere Kraftquelle (Kraftakkumulator oder Motor) vorhanden sein, die beim Drücken der Tasten eingeschaltet wird.

Claims (7)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Apparat zur Übersetzung von Morsezeieheu in Typenschrift, insbesondere für Lichtsignale, bei dem von denselben Tasten verschiedene Typen eingestellt werden, gekennzeichnet durch ein durch Tastendruck einstellbares Typenrad, bei welchem das Maß der Verstellung durch Hubbegrenzung des Tastendrucks bestimmt wird.
  2. 2. Apparat nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Schieber, welcher beim Niederdrücken der Tasten verschoben wird und die Bewegung der Tasten selbsttätig begrenzt.
  3. 3. Apparat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber mit einer Anzahl verschieden hoher Anschläge für den Hub der Tasten versehen ist und beim Niederdrücken einer Taste vermittels einer in eine Verzahnung eingreifenden Klinke jedesmal um eine Teilung weitergeschaltet wird, so daß beim zweiten und bei einem folgenden Tastendruck ein anderer Anschlag den Hub der Taste begrenzt.
  4. 4. Apparat nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen auf der Achse des Typenrades sitzenden Schalthebel, der mittels angelenkter Schaltklinke in einen Zahnkranz des Typenrades eingreift und durch Anschläge der Tastenhebel beim Niederdrücken der Tasten um seine Achse gedreht wird, wobei außerdem an dem Schalthebel eine Klinke begrenzt beweglieh angebracht ist, die in die eine Verzahnung des den Tastenhub verändernden Schiebers eingreift und jeweils nach Fortschaltung des Schiebers um eine Teilung aus der Verzahnung wieder herausgehoben wird.
  5. 5. Apparat nach Anspruch 1 bis 4 mit einer Auslösetaste, die nach Beendigung jedes Morsezeichens zu drücken ist, dadurch gekennzeichnet, daß diese Auslöse- >"·> taste sowohl das Typenrad als auch die den Hub der Tasten verändernde Vorrichtung wieder in ihre Anfangslage zurückbringt, nachdem sie den Abdruck der eingestellten Type bewirkt hat.
  6. 6. Apparat nach Anspruch 1 bis 5, gekennzeichnet durch Anordnung eines Blinkapparates" und entsprechender Kontakte an den Tasten zum Geben von Morsezeichen, die gleichzeitig in Typenschrift registriert werden.
  7. 7. Apparat nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine besondere Kraftquelle den Antrieb des Typenrades und die Hubverstellung beim Drücken der Tasten bewirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920348648D 1920-05-06 1920-05-06 Apparat zur UEbersetzung von Morsezeichen in Typenschrift, insbesondere fuer Lichtsignale Expired DE348648C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE348648T 1920-05-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE348648C true DE348648C (de) 1922-02-15

Family

ID=33480536

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1920348648D Expired DE348648C (de) 1920-05-06 1920-05-06 Apparat zur UEbersetzung von Morsezeichen in Typenschrift, insbesondere fuer Lichtsignale

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE348648C (de)
FR (1) FR534738A (de)
NL (1) NL9398C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
NL9398C (de)
FR534738A (fr) 1922-03-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1288096B (de) Einrichtung an kraftangetriebenen Schreib- und ähnlichen Maschinen zum tastensteuerbaren, selbsttätigen Abdruck von Zeichenfolgen
DE599288C (de) Tastensender fuer Telegraphenapparate mit besonderen Tasten fuer verschiedene Zeichengruppen (z. B. Buchstaben und Zahlen), die die gleichen Zeichenkombinationen verwenden
DE348648C (de) Apparat zur UEbersetzung von Morsezeichen in Typenschrift, insbesondere fuer Lichtsignale
DE661262C (de) Sendeeinrichtung fuer Fernschreibmaschinen mit Aufspeicherung saemtlicher zu uebertragender Zeichen
DE706623C (de) Drucktelegraphenempfaenger
DE511818C (de) Mit Stromimpulskombination arbeitendes Fernmeldegeraet, insbesondere Blattdruck-Telegraph
DE586453C (de) Chiffrierapparat, insbesondere fuer Typendrucker
DE67841C (de) Matrizenprägmaschine
DE140713C (de)
DE461780C (de) Frankiermaschine
DE2030752A1 (de) Verfahren zum Umschalten von Schreib werken und Vorrichtung zum Ausfuhren des Verfahrens
DE239082C (de)
CH98668A (de) Apparat zur Übersetzung von Morsezeichen in Typenschrift.
DE196566C (de)
CH617621A5 (en) Device for driving and controlling a type carrier designed as a daisywheel
DE418299C (de) Arbeitszeitregistriervorrichtung
DE284023C (de)
DE380640C (de) Zeilenschaltvorrichtung
DE171115C (de)
DE105189C (de)
DE944372C (de) Vorrichtung an Druckmaschinen zur Vorbereitung und automatischen Ausfuehrung zeilenweisen Druckes
DE200655C (de)
DE102220C (de)
DE50292C (de) Neuerung an Typenschreibmaschinen
DE471169C (de) Abnehmbare Hilfsvorrichtung fuer die Tastatur von Schreib-, Rechen- oder Registriermaschinen