DE348481C - Kuehlvorrichtung - Google Patents
KuehlvorrichtungInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D5/00—Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation
- B01D5/0057—Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation in combination with other processes
- B01D5/006—Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation in combination with other processes with evaporation or distillation
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Description
- Kühlvorrichtung.
- Bei Vorrichtungen, in denen, wie beispielsweise bei der Eerstellung von Gummiwaren, wertvolle Lösungsmittel in Gegenwart von Luft oder Gasen zur Verdampfung gelangen, ist es bekanntlich von Wichtigkeit, diese Lösungsmittel durch Kondensieren zurückzugewinnen.
- Es hat sich gezeigt, daß bei Vorrichtungen, in welchen die Verdampfung des Lösungsmittels zeitweise unterbrochen werden muß und bei welchen daher auch die Wiederverflüssigung des Lösungsmittels durch geeignete ECühlelemente oder Kühlvorrichtungen nur zeitweise erfolgt, die Wiederverflüssigung beeinträchtigt wird durch eine während der Unterbrechung des Arbeits- bzw. Verdampfungsvorgans eintretende Wiederverdunstung der durch Kühlung bereits zurückgewonnenen Lösungsflüssigkeit, weil der Arbeitsraum zum Zwecke der Einbringung. neuen Arbeitsstoffes mit der Außenluft in Verbindung gebracht werden muß.
- Gemäß vorliegender Erfindung wird die infolge des zeitweise aussetzenden Arbeitsgangs eintretende Unterbrechung der Koadensationsarbeit der Kühlkörper und eine Wiedervernichtung der bereits geleisteten Kondensationsarbeit dadurch vermieden, daß die Kühlkörper in besonderen, an den Arbeits- bzw. Verdunstungsraum angeschlossenen- Kammern untergebracht sind, die von dem Arbeits- bzw.
- Verdunstungsraum, insbesondere während einer Unterbrechung des Verdunstungsvorganges und während einer Verbindung des Arbeitsraums mit der Außenluft, zeitweise abgeschlossen werden.
- Der Kühlvorgang innerhalb der an den Arbeits- bzw. Verdampfungsraum und von diesem abschließbaren Kammern wird vorzugsweise durch nach Art der den Gegenstand des Patentes 310243 bildenden Kühlelemente bewirkt, bei welchen ein plattenförmiger hohler Külilkörper längs seiner Unterkante mit einer Auffangrinne für das Kondensat fest vereinigt und an seinem einen Ende mit einem, zn seiner freitragenden Befestigung dienenden Flansch versehen ist, der von Zu- und Ablaufkanälen für die Kühlflüssigkeit gegebenenfalls auch noch von demAuslauf der Auffangnnne, durchsetzt ist.
- Das Abschließen der diese Kühlelemente bzw. sonstige Kühlkörper aufnehmenden Kammern von dem Arbeitsraum erfolgt vorzugsweise durch Schieber, mit welchen zwischen dem Arbeitsraum und der Kühlkammer vorgesehene Durchgangsschlitze zeitweise überdeckt werden können.
- Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
- Es zeigt Abb. I eine Vorderansicht, Abb. 2 einen Querschnitt, Abb. 3 einen Längsschnitt der Vorrichtung, Abb. 4 einen zur Abschließung des die Kühlvorrichtungen aufnehmenden Anbaus gegen den Arbeitsraum dienenden Schieber.
- Bei der in der Zeichnung veranschaulichten Vorrichtung handelt es sich um eine solche, wie sie in den Abb. 5 und 6 zum Patent 3I0243 veranschaulicht ist, bei welcher also nach Öffnung eines unten am Arbeitsraum vorgesehenen
Claims (3)
- Verschlusses ein eine Gummilösung enthaltener Kasten durch den geöffneten Spalt in den Arbeitsraum hiaeingehoben wird, so daß die in demselben sich befindenden Formen in das Lösungsmittel bei hochgehobenem Kasten eintauchen. Nach Senkung des Kastens undSchließung des Schiebers erfolgt die Verdampfung des Lösungsmittels. Das verdampfte Lösungsmittel wird alsdann durch Kondensieren mittels der Kühlelemente nach Patent 3I0243 zurückgewonnen.Im Arbeitsraum M, in welchem die Verdunstung des Lösungsmittels nach erfolgtem Benetzen der im Arbeitsraum sich befindenden Formen mit dem Arbeitsstoff bzw. der Lösung stattfindet, sind Kammern angeschlossen, in welchen die zur Rückgewinnung des Lösungs mittels dienenden Kühlelemente F untergebracht sind. In der oberen Kammer Al sammeln sich die leichteren Bestandteile des Lösungsmittels, während in den beiden unteren Kammern A2 sich die schwereren Bestandteile des Lösungsmittels an den Kühlelementen niederschlagen. Die Kammer A1 ist von dem Arbeitsraum durch eine mit Durchtrittsschlitzen versehene Wand K getrennt. Auf der Wand K ist ein Schieber L mit gleichartigen Durchtrittsschlitzen verschiebbar gelagert. Je nach Einstellung des Schiebers werden die Durchtrittsschlitze in der Wand in geöffnet oder geschlossen, die Kammer Al also mit dem Arbeitsraum M jeweils verbunden oder von demselben abgeschlossen.Während des Arbeits- bzw. Verdunstungs vorgangs im Arbeitsraum M sind die Schlitze in der Wand K offen, das verdunstete Lösungsmittel kann durch die Schlitze hindurch in die Kammer eintreten und sich an den darin untergebrachten Kühlelementen niederschlagen.Nach erfolgter Verdampfung des Lösungsmittels wird der unten am Arbeitsraum vorgesehene Verschluß geöffnet, und es wird ein die Lösungsflüssigkeit enthaltender Behälter durch den geöffneten Spalt in der Wandung der Kammer M in diese eingeführt und dadurch die Formen neu benetzt.Während dieser Aussetzung des Arbeitsvorgangs, in welcher der Arbeitsraum M mit der Außenluft in Verbindung steht und eine starke Rückverdunstung des durch Kondensieren schon zurückgewonnenen Lösungsmittels eintreten würde, wird die die Kühlelemente enthaltende Kammer vom Arbeitsraum M durch den Schieber L abgeschlossen. DieDämpfe müssen also in der Kammer Al verbleiben, und eine e Rückverdunstung des schon auf den Kühlelementen niedergeschlagenen Lösungsmittels kann nicht eintreten. Auch eine schädliche Einwirkung durch Öffnen des Arbeitsraumes zwecks Einbringung neuer Lösung wird vermieden. Es geht also keine schon geleistete Arbeit verloren, und der Fortgang der Arbeit der Kühlelemente kann sofort nach Wiederschließung des Arbeitsraumes gegen die Außenluft und nach Öffnung des Schiebers L wieder eintreten.Gleichartige Abschlußvorrichtungen können an den unten liegenden Kammern A2 angebracht werden. Die Abschließung der Kammern A2 kann auch in einer anderen, den gleichen Zweck erfüllenden Weise, z. B. durch Jalousien, Klappen u. dgl., erfolgen.Gleichartige Einrichtungen, wie sie den Gegenstand der Erfindung bilden, können auch bei Maschinen und Vorrichtungen anderer Art, z. B. bei Rührwerken, lt-Platten-Walzwerken, Streichmaschinen u. dgl., bei welchen ebenfalls Lösungsmittel verdampft und zurückgewonnen werden sollen, zur Anwendung gelangen.Von einem Abschluß der unteren Kammern A2 vom Arbeitsraum M kann in vielen Fällen abgesehen werden, sofern sich in den unteren Kammern spezifisch schwerere Bestandteile des Lösungsmittels niederschlagen, bei welchen eine Wiederverdampfung weniger leicht eintritt.Die Kühlelemente F sind an ihren unteren Kanten zugespitzt, wodurch das Abtropfen des niedergeschlagenen Lösungsmittels in die unter den Elementen liegenden und an diese angeschlossenen Sammelrinnen D erleichtert wird.PATENT-ANSPRÜCHE: I. Kühlvorrichtung zur Rückgewinnung von in einem Arbeitsraum unter zeitweiser Aussetzung verdampften Lösungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlkörper in besonderen, an den Arbeits- bzw.Verdampfungsraum angeschlossenen Kammern (A 1) untergebracht sind, die von dem Arbeitsraum (M), insbesondere während einer Unterbrechung des Verdampfungsvorganges, zeitweise abgeschlossen werden können.
- 2. Kühlvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß nach Art des Gegenstandes des Patentes 310243 ausgebildete Kühlelemente in den an den Verdampfungsraum angeschlossenen und von diesem abschließbaren Kammern verwendet werden.
- 3. Kühlvorrichtungnach Anspruch I und 2, dadurch gekenazeichnet, daß die die Kühlkörper aufnehmenden Kammern durch mittels Schieber (L) verschließbare Kanäle mit dem Arbeitsraum in Verbindung stehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE348481T | 1921-01-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE348481C true DE348481C (de) | 1922-02-10 |
Family
ID=6257396
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1921348481D Expired DE348481C (de) | 1921-01-20 | 1921-01-20 | Kuehlvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE348481C (de) |
-
1921
- 1921-01-20 DE DE1921348481D patent/DE348481C/de not_active Expired
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