DE348362C - Greiferrad - Google Patents

Greiferrad

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Publication number
DE348362C
DE348362C DENDAT348362D DE348362DD DE348362C DE 348362 C DE348362 C DE 348362C DE NDAT348362 D DENDAT348362 D DE NDAT348362D DE 348362D D DE348362D D DE 348362DD DE 348362 C DE348362 C DE 348362C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gripper
wheel
rings
ring
adjustment
Prior art date
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Expired
Application number
DENDAT348362D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oesterreichische Daimler Motoren AG
Original Assignee
Oesterreichische Daimler Motoren AG
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE348362C publication Critical patent/DE348362C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B15/00Wheels or wheel attachments designed for increasing traction
    • B60B15/02Wheels with spade lugs
    • B60B15/10Wheels with spade lugs with radially-adjustable spade lugs; Control mechanisms therefor
    • B60B15/12Wheels with spade lugs with radially-adjustable spade lugs; Control mechanisms therefor involving cams or eccentric hoops

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Greiferrad. Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf ein Greiferrad, bei welchem die Greifer an mehreren mindestens zwei Stellringen angeordnet sind, die unabhängig voneinander verstellt werden können, wobei dadurch, daß die Verstellung der einzelnen Ringe, zu verschiedenen Zeitpunkten bzw. in verschiedenen Radstellungen bewirkt werden kann, erreicht werden kann, daß die Verstellung jedes Ringes erst erfolgt, sobald die an ihm angelenkten Greifer vom Boden abgehoben sind. Die Erfindung besteht darin, zdaß die Verstellung jedes Ringes unabhängig von den anderen Ringen durch die Fahrbewegung des Rades hervorgerufen wird, und zwar unter Vermittlung eines für alle Ringe gemeinsamen von Hand einrückbaren Zwischenorganes, welches auf jeden Ring in einer anderen Radstellung wirkt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Greiferrades gemäß der Erfindung veranschaulicht, bei welchem behufs Versteilens der Greifer die Drehung des Rades beim Fahren unter Vermittlung eines von Hand einrückbaren Zwischenorgans auf jeden Stellring übertragen werden soll.
  • Abb-. i ist eine Seitenansicht des Rades bzw. ein Schnitt nach Linie A-A der Abb. 2 in Richtung der Pfeile gesehen.
  • Abb. 2 ist ein Querschnitt durch das Rad und Abb. 3 und 4 sind Einzelheiten, Abb. 5 und 6 sind eine Seitenansicht und ein Schnitt und stellen die Verriegelungseinrichtung für die Greifer dar.
  • Bei dem Ausführungsbeispiele der Zeichnung sind zwei Gruppen von Greifern bzw. Schaufeln verwendet, von welchen die Schaufeln a der einen Gruppe auf einem Ring b und die Schaufeln a, der anderen Gruppe auf einem Ring b, angelenkt sind. Die Ringe b, b, sind konzentrisch zur Radachse gelagert und können voneinander unabhängig verstellt werden. Die *Vorstellung jedes Ringes erfolgt unter Vermittlung eines Kniehebels c, d bzw. c., dl, desbcr, einer Arm c bzw. c' auf einem Zapfen e bzw. e, des zugehörigen Ringes b bzw. b,. gelagert ist und dessen zweiter Arm d bzw. dl an der Radnabe an einen Bolzen f bzw. fl angreift. Die Kniehebel c, d bzw. c, d. werden betätigt von einem von einer Rolle g gebildeten Zwischenorgan, welches an einem unter Federwirkung stehenden Arm h (dieser ist in Abb. i als vor der Bildebene liegend zu denken) gelagert ist, der vom Führerstand aus mittels eines Handhebels k und einer Stufennocke i auf und ab bewegt werden kann. Die Stufennocke i ist z. B. .dreistufig mit drei Stufen i, 2, 3 ausgebildet (Abb. 3 und 4). Die erste Stufe i entspricht der Auslösestellung, die zweite Stufe einer ersten Greiferstellung für harten Boden, z. B. für Eis und Felsen und die dritte Stufe 3 einer zweiten Greiferstellung für weichen Boden, z. B. Schnee, Sand, Sumpf u. dgl. In Abb. 3 ist die Stufennocke in der Auslösestellung veranschaulicht, in welcher die Rolle g 'so hoch steht (s. strichlierte Stellung in Abb. i), daß sich das rotierende Kniehebelsystem unter der Rolle unbeeinflußt durchdrehen kann. Wird die Stufennocke aus der Stellung in Abb. 3 durch Drehung des Handhebels k in die in Abb. 4 z. B. gezeigte zweite Greiferstellung gebracht, in welcher die Stufennocke mit ihrer Stufe 3 in der wirksamen Stellung ist, so gleitet die Rolle g, sobald das in der Richtung des Pfeiles A rotierende Kniehebelsystern c, d bzw. c,, d,, die Rolle erreicht hat, über das mit einer entsprechenden Anlauffläche s (Abb. i ausgestaltete Kniehebelsystem, v'velches dadurch so stark niedergedrückt wird, daß bei fortschreitender Drehung das Kniehebelscharnier unter der Rolle g durchgleiten kann (s. strichlierte Stellung des Kniehebels in Abb. t). Da der eine Arm d bzw. d, des Kriehebels auf der Nabe und fier andere Arm c bzw. c, auf dem Ring b bzw. 1), anrel g ift, so wird durch das Niederdrücken bzw. Strecken des Kniehebels eine Relativverdrehung hzw. Relativverstellung zwischenRing b bzw. bi und der Radnabe hervorgerufen und dadurch die Greifer a bzw. a, aus dem Radkranz vorgeschoben. Die Anordnung ist derart getroffen, daß das Kniehebelsystem entsprechend niedergedrückt ist, bevor die erste Schaufel cles vom Kniehebelsystem beeinflußten Ringes den Boden erreicht hat (Abb. 5), so daß düe Verstellung der Greifer nur unter überi-vindung der Reibungsarbeit vor sich geht. Damit die Verstellung der Greifer jedes Ringes unter den gleichen Verhältnissen erfolgen kann, sind die Kniehebelsysteme bzw. deren Augriffspun Ite e, f und e" f, gegeneinander entsprechend versetzt. Die Versetzung ist bei Anwendung von zwei Ringen i8o°, bei Anwendung von drei Ringen i2o° usf., so daß sich für die zweite Gruppe das, gleiche Spiel wie für die erste Gruppe vollzieht, wen.: diese Gruppe die gleiche Stellung- erreicht hat, in welcher die Verstellung der ersten Gruppe vor sich gegangen ist, usf. Durch entsprechende Ausgestaltung der Stufennocke i können beliebig viele Zwischenstellungen der Greifer erreicht werden.
  • Um die Greifer in der jeweilig ausgeschobenen Stellung festzustellen, ist eine Verriegelungseinrichtung vorgesehen, welche bei der veranschaulichten Ausführungsform für jeden Ring b bzw. b, aus einer unter Federwirkung stehenden Sperrklinke m bzw. m, und, einer Sperrung n bzw. ia, besteht, wobei die Sperrklinke in bzw. in, in der Radnabe und die Sperrung n bzw. n,, auf dem zu sperrenden Ring b bzw. b, angeordnet ist und beide Sperringen gegeneinander um i8o° versetzt sind. Die Kerben der Sperrung entsprechen den einzelnen Greiferstellungen. Wenn der Ring b bzw. b, in der Richtung des Pfeiles B relativ zur Sperrklinke verstellt wird, so fällt die Klinke infolge der Wirkung des Federschnapper s o in die Sperrung ein und stellt den Ring für die Belastung der Greifer fest.
  • Sollen die Greifer eingezogen werden, so muß die Verriegelung gelöst werden. Die Anordnung ist derart ausgestaltet, daß eine Lösung der Verriegelung nur bei entlasteten Greifern bewirkt werden kann, also die Verriegelung aufgehoben ist, bevor die erste Schaufel bzw. der erste Greifer den Boden erreicht hat. Das Einschieben der Greifer erfolgt dann durch das Gewicht des Wagens, indem dadurch, daß die Schaufeln- nicht radial, ' sondern unter einem anderen Winkel stehen, eine Seitenkomponente für das Zurückdrehen der Ringe wirksam ist. Die Auslösung der \: erriegelung erfolgt unter Vermittlung einer Attslc;senocke p, die auf der Achse der Stufennocke i sitzt und einen hebelartigen Fortsatz r der Sperrklinke en bzw. in, beeinflussen kann. Wird der Handhebel h in die Stellung -bzw. Auslösestellung entsprechend der Stellung der Stufennocke i in Abb. 3 gebracht, so wird gleichzeitig die Auslösenocke p aus der strichlierten Stellung der Abb. 5 in die mit vollen Linien gezeichnete Stellung bewegt und durch dieselbe der Fortsatz r der Sperrklinke, sobald er bei .der Drehung des Rades in die Anschlagstellung gelangt, niedergedrückt und die Klinke in ausgehoben (Abb. 5 vollgezeichnete Stellung). Die Dauer der Aushebung ist duicb entsprechende Länge des Fortsatzes r so bemessen; daß die erste Schaufel der einen Gruppe mit Sicherheit den Boden erreicht hat (Abb. 5 strichlierte Stellung), so daß das auf die erste Schaufel wirkende Gewicht den Ring verstellen kann und sämtliche Schaufeln dieser Gruppe zurückgedrückt werden. Nach einer Drehung des Rades um i8o° vollzieht sich in der gleichen Stellung der gleiche Vorgang mit der zweiten Schaufelgruppe bzw. der dieser zugehörigen Verriegelung. Das Auslösen 'der Klinken erfolgt demnach im entlasteten Zustande, bzw. wenn kein Druck auf die Sperrung wirkt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Greiferrad, bei welchem die Greiferarme in beliebig große Gruppen geteilt sind, die an verschiedenen, mindestens an zwei Stellringen o. dgl. angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung jedes Ringes (b, b,) unabhängig von den anderen Ringen durch die Fahrbewegung des Rades hervorgerufen wird, und zwar unter Vermittlung eines für alle Ringe gemeinsamen von Hand einrückbax-en Zwischenorgans (g), welches auf jeden Ring in einer anderen Radstellung wirkt.
  2. 2. Greiferrad nach Anspruch i mit mehreren Stellringen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungen der einzelnen Ringe finit der Nabe entsprechend der Anzahl der Ringe unter gleichen Winkeln gegeneinander versetzt sind.
  3. 3. Greiferrad nach Anspruch i oder Z, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ring für sich durch eine Sperrung an der Radnabe verriegelt ist, deren Auslösung durch eine gleichzeitig mit der Stufenscheide (i) o. dgl. betätigte Auslösenocke (p) bei Entlastung der Greifer und bevor dieselben den Boden erreicht haben, bewirkt wird.
DENDAT348362D Greiferrad Expired DE348362C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE348362T

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Publication Number Publication Date
DE348362C true DE348362C (de) 1922-02-07

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ID=6257259

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DENDAT348362D Expired DE348362C (de) Greiferrad

Country Status (1)

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DE (1) DE348362C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2319502A1 (fr) * 1975-07-30 1977-02-25 Delaunay Antoine Dispositif anti-derapant s'adaptant sur toutes les roues de voitures ou tracteurs

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2319502A1 (fr) * 1975-07-30 1977-02-25 Delaunay Antoine Dispositif anti-derapant s'adaptant sur toutes les roues de voitures ou tracteurs

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