DE332926C - Greiferrad - Google Patents
GreiferradInfo
- Publication number
- DE332926C DE332926C DE1918332926D DE332926DD DE332926C DE 332926 C DE332926 C DE 332926C DE 1918332926 D DE1918332926 D DE 1918332926D DE 332926D D DE332926D D DE 332926DD DE 332926 C DE332926 C DE 332926C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- gripper
- wheel
- ring
- wheel hub
- intermediate organ
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims description 5
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 2
- 239000011435 rock Substances 0.000 description 1
- 239000004576 sand Substances 0.000 description 1
- 239000002689 soil Substances 0.000 description 1
- -1 z. B. snow Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B15/00—Wheels or wheel attachments designed for increasing traction
- B60B15/02—Wheels with spade lugs
- B60B15/10—Wheels with spade lugs with radially-adjustable spade lugs; Control mechanisms therefor
- B60B15/12—Wheels with spade lugs with radially-adjustable spade lugs; Control mechanisms therefor involving cams or eccentric hoops
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
- Greiferrad. Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf ein Greiferrad, bei welchem die Greiferarme behufs Verstellung an einem auf dem Greiferrad -drehbar gelagerten Ring artgelenkt sind. Die Erfindung besteht darin, daß zwischen dem Ring und der -Radnabe eine Verbindung eingeschaltet ist, die durch ein von Hand einrückbares Zwischenorgan derart beeinflußt wird, daß eine entsprechende Drehung des Ringes gegenüber der Radnabe hervorgerufen wird.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Greiferrades gemäß der Erfindung veranschaulicht, bei welchem behufs Verstellens der Greifer die Drehung des Rades beim Fahren unter Vermittlung eines von Hand einrückbaren Zwischenorgans auf den Greiferstellring übertragen werden soll.
- Fig. i ist eine Seitenansicht des Rades bzw. ein' Schnitt nach Linie A-A der Tig. 2 in Richtung der Pfeile gesehen. Fig. 2 ist ein Querschnitt durch das Rad, und Fig. 3 und q: sind Einzelheiten.
- Bei dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung" sind zwei Gruppen von Greifern bzw. Schaufeln verwendet, von welchen die Schaufeln a der einen Gruppe an einem Ring b und die Schaufeln a1 der" anderen Gruppe an einem Ring b1 artgelenkt sind. Die Ringe b, b1 sind konzentrisch zur Radachse gelagert und können voneinander unabhängig verstellt werden. Die Verstellung jedes Ringes erfolgt unter Vermittlung eines Kniehebels c, d bzw. cl, dl, dessen einer Arm c bzw. cl auf einem Zapfen e bzw. e1 des zugehörigen Ringes b bzw. b1 gelagert ist und dessen zweiter Arm d bzw. dl an der Radnabe an einen Bolzen f bzw. f 1 angreift. Die Kniehebel c, d bzw. cl, dl werden betätigt von einem von einer Rolle g gebildeten Zwischenorgan, welches an einem unter Federwirkung stehenden Arm h (dieser ist in Fig. = als vor der Bildebene liegend zu denken) gelagert ist, der vom Führerstand aus mittels eines Handhebels k und einer Stufennocke i auf- und abbewegt werden kann. Die Stufennocke- i ist z. B. mit drei Stufen i, 2, 3 ausgebildet (Fig. 3 und g). Die erste Stufe i entspricht der Auslösestellung; die zweite Stufe 2 einer ersten Greiferstellung für harten Boden, z. B. für Eis und Felsen, und die dritte Stufe 3 einer zweiten Greiferstellung für weichen Boden, z. B. Schnee, Sand, Sumpf u. dgl. In Fig. 3 ist die Stufennocke in der Auslösestellung veranschaulicht, in welcher die Rolle g so hoch steht (s. strichlierte Stellung in. Fig._ i), daß sich das rötierende Kniehebelsystem unter der Rolle unbeeinflußt durchdrehen kann. Wird die Stufennocke aus der Stellung in Fig. 3 durch Drehung des Handhebels k in die in Fig. q.° z. B. gezeigte zweite Greiferstellung gebracht, in welcher die Stufennocke mit ihrer Stufe 3 in der wirksamen Stellung ist, so gleitet die Rolle g, sobald das in der Richtung des Pfeiles A rotierende Kniehebelsystem c, d bzw. cl, dl die Rolle erreicht hat, über das mit einer entsprechenden Anlauffläche s (Fig. i) ausgestaltete Kniehebelsystem, welches dadurch so stark niedergedrückt wird, daß bei fortschreitender Drehung das Kniehebelscharnier unter der Rolle g durchgleiten kann (s. strichlierte Stellung des Kniehebels in Fig. i). Da der eine Arm d bzw. dl des Kniehebels auf der Nabe und der andere Arm c bzw. cl auf dem- Ring b bzw. b1 angreift, so wird durch das Niederdrücken bzw. Strecken des Kniehebels eine Relativdrehung bzw. Relativverstellung zwischen Ring b bzw. b1 und der Radnabe hervorgerufen und dadurch die Greifer a bzw. a1 aus dem Radkranz vorgeschoben. Die Anordnung ist derart getroffen, daß das Kniehebelsystem entsprechend niedergedrückt ist, bevor die erste Schaufel des vom Kniehebelsystem beeinflußten Ringes den Boden erreicht hat, so daß die Verstellung der Greifer nur unter überwindung der Reibungsarbeit vor sich geht. Damit bei Verwendung mehrerer Greiferstellringe die Verstellung der Greifer jedes Ringes unter den gleichen Verhältnissen erfolgen kann, sind die Kniehäbelsysteme bzw. deren Angriffspunkte e, f und e1, f 1 gegeneinander entsprechend versetzt. Die Versetzung. ist bei Anwendung von zwei Ringen 18o', bei Anwendung von drei Ringen i2o° usf., so daß sich für die zweite Gruppe das gleiche Spiel wie für die erste Gruppe vollzieht, wenn diese Gruppe die gleiche Stellung erreicht bat, in welcher die Verstellung der ersten Gruppe vor -sieh gegangen ist usf. Durch entsprechende Ausgestaltung der Stufennocke i können beliebig viele Zwischenstellungen der Greifer erreicht werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Greiferrad, dessen Greiferarme an einem auf dem Greiferrad drehbar gelagerten Ring angelenkt sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Ring und der Radnabe eine Verbindung eingeschaltet ist, welche durch ein von Hand einrückbares Zwischenorgan derart beeinflußt wird, daß eine entsprechende Drehung des Stellringesgegenüber der Radnabe hervorgerufen wird.
- 2. Greiferrad nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine von Hand verdrehbare Stufenscheibe (i) o: dgl., deren einzelne Stufen (i, 2, 3) die verschiedenen Greiferstellungen durch die verschiedene Beeinflussung des Zwischenorgans (g) hervorrufen.
- 3. Greiferrad nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung des Ringes von der Radnabe aus durch ein Kniehebelwerk (c, d bzw. cl, dl) o.-dgl. erfolgt, durch dessen Streck- bzw. Drehbewegung, hervorgerufen durch das Zwischenorgan (g), die Relativbewegung zwischen Ring und Rad bewirkt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT332926X | 1918-03-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE332926C true DE332926C (de) | 1921-02-14 |
Family
ID=3671845
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918332926D Expired DE332926C (de) | 1918-03-20 | 1918-09-15 | Greiferrad |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE332926C (de) |
-
1918
- 1918-09-15 DE DE1918332926D patent/DE332926C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE825355C (de) | Lenkvorrichtung fuer mechanisch angetriebene Fahrzeuge | |
| DE332926C (de) | Greiferrad | |
| DE1098383B (de) | Lenkeinrichtung fuer Kraftfahrzeuge | |
| AT85514B (de) | Greiferrad. | |
| DE348362C (de) | Greiferrad | |
| DE626064C (de) | Innentrommelbremse fuer Schienenfahrzeuge | |
| DE2806432A1 (de) | Heuwerbungsmaschine | |
| DE262720C (de) | ||
| DE407999C (de) | Spatenpflugtrommel | |
| DE1118023B (de) | Vom Boden aus bedienbare Schlepper-Betaetigungsvorrichtung | |
| DE406352C (de) | Einrichtung zum Bremsen der Lenkraeder, insbesondere von Kraftfahrzeugen | |
| AT96871B (de) | Vorrichtung zur selbsttätigen Weichenverstellung. | |
| DE337610C (de) | Motorzugwagen mit zwei vorderen Treib- und Steuerraedern und einem in der Laengs-mittelebene des Fahrzeuges befindlichen Hinterrad | |
| DE400763C (de) | Bremsanordnung fuer die Lenkraeder von Kraftfahrzeugen | |
| DE580894C (de) | Treibrad fuer auf Ackerboeden und Kunststrassen zu verwendende Zugmaschinen | |
| DE550033C (de) | Bremsvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE552812C (de) | Spielzeug-Raupenschlepper | |
| DE562257C (de) | Greiferanordnung fuer Gummireifen von Fahrzeugen | |
| DE260822C (de) | ||
| DE807445C (de) | Kombinierte Lenk- und Feststellbremse | |
| DE345833C (de) | Greiferrad fuer Zugmaschinen u. dgl. | |
| AT59573B (de) | Steuervorrichtung für Maschinen zur Reihenkultur. | |
| AT207611B (de) | Vorrichtung zum seitlichen Versetzen am Boden liegenden Erntegutes | |
| DE271254C (de) | ||
| DE357884C (de) | UEberholmaschine |