DE347582C - Losblatteinrichtung fuer Webstuehle - Google Patents

Losblatteinrichtung fuer Webstuehle

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DE347582C
DE347582C DE1920347582D DE347582DD DE347582C DE 347582 C DE347582 C DE 347582C DE 1920347582 D DE1920347582 D DE 1920347582D DE 347582D D DE347582D D DE 347582DD DE 347582 C DE347582 C DE 347582C
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Germany
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bar
leaf
spring
reed
looms
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DE1920347582D
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English (en)
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FIDEL BAUMGARTNER
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FIDEL BAUMGARTNER
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/68Reeds or beat-up combs not mounted on the slay

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Lösblätteinrichtung für Webstüüle@ Es sind Losblatteinrichtungen für Webstühle bekannt, bei welchen das Webblatt durch eine Blattdrückerleiste irr der Anschlagstellung in der Weblade gehalten wird. Diese Leiste wird von einem zweiarmigen Hebel getragen, der unter Einfluß einer Feder steht. Bleibt der Schützen infolge irgendwelcher Stilrungen- im Fache stecken, s0 wird durch das Anziehen der Kettenfäden der Schützen an das Webblatt angedrückt, welch letzteres dadurch vorn Ladenklotz weggeschahen wird. Hierbei wird .die genannte Feder immer stärker gespannt, und die Kettenfäden haben dann den Druck des Wehblattes, der Attfwerfervorrichtung und dien Spannung der erwähnten Feder auszu ,alten. Dies hat zur Folge, daßr die Kettenfäden infolge übermäßiger Beanspruchung dann häufig zerrissen werden, was für eifre rasche Fabrikation natürlich ein, großes Hindernis ist.
  • Fiesen Übelstängen soll durch die vorliegende Erfindung abgeholfen werden. Das heue an der Erfindung liegt hauptsächlich darin, daß die Vorrichtung zwei Schraubenfedern ven verschiedener Stärke aufweist, derer, eine (schwächere) eint Ilacligeben der Au.%werferlefste Isis zu eitern gewissen Be-trage gestattet, während deren aridere (stärkereg bei stärker werdendem DYucke des Wehblattes auf die Auswerferleiste dazu dient, die erstgenamite Feder ztt eritlästen, se da3 die Au§werferleiste dem grWer wer= denden Drucke des Webblaues ausweichen und dasselbe freigeben kamt.
  • Auf der Zeiehriung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstxfldes därgestellt, und zwar zeigt: Abb. r einte Seitenansicht mit teilweisem Vertikalschnitt, Abb. z eine teilweise Vorderansicht Abb. 3 eine teilweise Seitenansicht in Vertikalschnitt und Abb.4 eine Einzelheit.
  • Mit a ist die Ladenstütze bezeichnet und mit b die Welle, an welcher die Schubstange anfaßt. Die Ladenstütze a besitzt nahe ihrem unteren Ende einen in der Längsrichtung derselben verlaufenden Schlitz b', der von einem Bolzen b" durchsetzt ist, welcher durch Anziehen der Schraubenmutter b"' in verschiedener, Höhe einstellbar ist. Auf dem Bolzen b" ist ein Winkelhebel begrenzt drehbar gelagert, dessen Arme e, c' in bezug aufeinander in einem Winkel von etwas mehr als 9a6 angeordnet sind. Jeder .der genannten Arme ist mit eitern Längsschlitz d bzw. d' versehen, welche von Schraubenbolzen e, e' durchsetzt sind, welch letztere .durch Schrauberfnuttern art den Armen c, c' befestigt sind. f bezeichnet einen auf dem Bolzen b'' festsitzenden Anschlag, dessen freies Ende rechtwitikffg von seiner Basis abgebogen ist. Der Zweck dieses Anschlages wird später beschrieben. Die Ladenstütze es 'besitzt einen weiteren Längsschlitz g, der von dem Schraubenbolzen h durchsetzt ist, welch letzterer dazu dient, den Halter k' an der Ladenstütze ä zu befestigen. Der Halter h' besitzt einen Längsschlitz 12" und ist etwas schräg in bezug auf die Längsmittellinie der Ladenstütze angeordnet. An dem oberen Ende besitzt der Halter h' einen rechtwinklig von demselben abstehenden Arm i, dessen eines Ende in der Querbohrung des Halter s h' mittels Schraube i' festgehalten wird. Das andere Ende des Armes i ist auf der oberen Seite mit einer Anzahl in Abständen voneinander angeordneten Einkerbungen i" versehen, in deren eine das zu einem Haken umgebogene Ende der Schraubenfeder k eingelegt ist, deren anderes Ende durch die Stange k' mit dem Bolzen e (Abb. 2) verbunden ist. Am Bolzen e' ist das zu einer Ringöse umgebogene Ende des Stängchens l befestigt, dessen anderes Ende mit einem Ende der Schraubenfeder L' verbunden ist, -deren anderes Ende zu einem Haken umgebogen ist, der in eine der Ausnehmungen iz des Armes m eingelegt ist. Der Arm in ist mit dem die Blattdrückerleiste n' tragenden Halter o verbunden und begrenzt drehbar auf der Welle o' angeordnet, welche vom Lagerarm p der Lade p' getragen wird und mittels Schrauben p" befestigt ist. . Am oberen Ende der Ladenstütze ca -ist mittels nicht gezeichneter Mittel der Ladendeckel q befestigt, der an seinem unteren Ende eine halbkreisförmige, schräg nach hinten offene Aüsnehmung q' besitzt. - In der Ausnehmung q' ist die obere Querleiste r' des Wehblattes t drehbar angeordnet. Die Ausnehmung q' wird hinten durch den Anschlag r begrenzt, gegen welchen sich eine Kante der oberen Blattleiste stützt. Diese Leiste ist von salcher Form. gewählt, daß beim Zurückbewegen des unteren Endes des Wehblattes die obere Querleiste, nachdem das Wehblatt eine gewisse Schräglage erreicht hat, sich selbsttätig vom Ladendeckel q löst. zi bezeichnet die untere, kreisrunde Querschnittform aufweisende Querleiste des Wehblattes, die, wie aus Abb. i ersichtlich, normalerweise an dem einen Steg der Blattdrückerleiste za' anliegt, während der Schützen v normalerweise die aus Abb. z ersichtliche Läge einnimmt.
  • Die Gebrauchs- ünd Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende: Angenommen, die einzelnen Teile der Vorrichtung befinden sich in der aus Abb. i und 2 - ersichtlichen Stellung und der Schützen v bleibe infolge irgendeiner Störung im . Fache stecken, so hat diese zur Folge, däß er durch den Zug der Kettenfäden an das Wehblatt t angedrückt wird. Dadurch übt die untere Querleiste zi desselben einen Druck auf die Blattdrückerleisten' aus, was zur Folge hat, daß. sich der" Halter o aus Stellung T (Abb. 3:f in-Stellung 2 bewegt, in welcher die sintere Querleiste u des Wehblattes noch an der Blattdrückerleiste n' anliegt. Durch die genannte. Drehbewegung des zweiarmigen Nebels n', in wird auf die Schraubenfeder l' An solcher Zug ausgeübt"daß sie gespannt ist. Bei stärker werdendem Zug, d. h. bei größer werdendem Druck des Webblaues auf die Auswerferleiste, werden die Arme c' und c les Winkelhebels angezogen (Abb. 2), und sobald der Arm c die Totpunktlage überschritten hat, werden die Arme c, c' unter dem 1-"influß der stärkeren Schraubenfeder h um ;o viel weitergedreht, bis der Arm c an den Anschlag f anzuliegen, kommt. Dies hat eine Entlastung der schwächeren Schraubenfeder l' nur Folge und bewirkt ferner, daß sich die Blattdrückerleiste in Stellung 3 (Abb. 3) zurückbewegen kann. Dabei wird die untere Querleiste u des Webblattes t von der Blattdrückerleiste freigegeben, und das Wehblatt wird min durch die auf den Schützen v wirkende Zugwirkung in eine solche Schräglage in bezu.g auf den Ladendeckel q gebracht, daß Sich hie obere Querleiste des Webblaues aus der Ausnehmung q' desselben selbsttätig löst und, wie in Abb. 3, mit vollen Linien gezeichnet, zwischen Geschirr und Lade fällt. Jede Möglichkeit, daß die Kettenfäden infolge übermäßiger Beanspruchung bei vorkommenden Störungen zerreißen könnten, ist durch die beschriebene Vorrichtung so gut wie ausr;esahlössen. Ist die Störung behoben, so kann das Wehblatt mit Leichtigkeit von jedem Laien in die Ausnehmung q' des Ladendeckels q eingesetzt werden; Hierauf wird nun der Handhebel x (Abb. 3-) in die strichpunktiert gezeichnete Stellung übergeführt, wödur ch bewirkt wird, daß .die Blattdrückerleiste wieder Stellung I einnimmt und die Arme c, c' des Winkelhebels wieder die aus-Abb. 2 ersichtliche Stellung einnehmen.
  • Indem sowohl der die Winkelhebel tragende Bolzen b" als auch der Bolzen h, auf welchem der Halter h' sitzt, in der Höhe verstellbar sind, können die Federn l und k durch Verstellen der erwähnten Bolzen - in entsprechendem Sinne mehr oder weniger gespannt - werden. Durch Verstellen der Bolzen e, e' in den Schlitzen d, d' kann der Weg für- den Blattdrückerleistenhebel o je nach Bedarf kürzer oder länger gestaltet werden.
  • Die beschriebene Vorrichtung läßt sich ohne Schwierigkeiten auch bei Blattauswerferwebstühlen bisher bekannter- Bauart anwenden. Bei vielen Webstühlen ist das Wehblatt, wie aus Abb. d. ersichtlich, am oberen Ende, drehbar, aber -nicht lösbar, im Ladendeckel q angeordnet. - Der Ladendeckel q besitzt dort an seinem unteren Ende eine in der Längs= richtung verlaufende Ausnehmung von kreis runder Querschnittsform, in welcher' die entsprechend ausgebildete obere - Querleiste r' des Wehblattes t drehbar angeordnet ist. Die Ausnehmung w gestattet, daß das Wehblatt einem auf dasselbe wirkenden Zug bis zu einem gewissen Grade nachgellen kann.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜCHE: i. Losblatteinrichtung für Webstühle, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattdriickerleiste (n') unter dem Einfluß zweier verschieden starkerFedern (lundk) steht, welche durch einen Winkelhebel (c', c) derart miteinander verbunden sind, daß die schwächere Feder (l') zunächst ein Nachgeben der Blattdrückerleiste bis zu einem gewissen Betrag gestattet, während die stärkere Feder (k) bei stärker werdendem Drucke des Wehblattes auf die Blattdrückerleiste dazu dient, die erstgenannte Feder (L') zu entlasten, so d'aß die Blattdrückerleiste dem größer werdenden Drucke des Webblattes ausweichen und dasselbe freigeben kann.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladendeckel (q) mit einer schräg nach unten verlaufenden Ausnehmung (q') mit einer Anschlagleiste (r) versehen ist, gegen welche die obere Querleiste (r') des Webblaues (t) sieht abstützt, wobei die Leiste (r') derart geformt ist, daß sie selbsttätig aus der genannten Ausnehmung heraustritt, sobald das Webblatt eine bestimmte Schräglage in bezug auf den Ladendeckel erreicht.
DE1920347582D 1920-10-31 1920-10-31 Losblatteinrichtung fuer Webstuehle Expired DE347582C (de)

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