DE34690C - Ofen mit Wärmewiedergewinnung durch Cirkulation eines feuerbeständigen Materials - Google Patents

Ofen mit Wärmewiedergewinnung durch Cirkulation eines feuerbeständigen Materials

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DE34690C
DE34690C DENDAT34690D DE34690DA DE34690C DE 34690 C DE34690 C DE 34690C DE NDAT34690 D DENDAT34690 D DE NDAT34690D DE 34690D A DE34690D A DE 34690DA DE 34690 C DE34690 C DE 34690C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J19/00Chemical, physical or physico-chemical processes in general; Their relevant apparatus
    • B01J19/0006Controlling or regulating processes
    • B01J19/0013Controlling the temperature of the process

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Wenn in der Technik ein fester Körper mittelst eines gasförmigen in einem derjenigen methodisch arbeitenden Oefen erhitzt werden soll; in welchen sich beide Körper einander entgegen bewegen, so ist es, um den Austausch der Wärme zwischen dem Gas und dem zu erhitzenden Körper ohne Wärmeverlust bewirken zu können, nothwendig, dafs das Product aus dem Gewicht des ersteren und seiner specifischen Wärme gleich sei dem Producte aus dem Gewichte des letzteren und seiner specifischen Wärme. Sobald, diese Bedingung nicht erfüllt wird, ist es unmöglich, die Wärme gut auszunutzen: die Gase wie auch der behandelte Körper verlassen den Ofen in heifsem Zustande, indem das obige Product am gewöhnlichsten bei ersteren das höhere ist.
Zur Vermeidung dieses Uebelstandes hat man die sogen. Regenerativöfen constrain, welche den Wärmeüberschufs der austretenden Gase auf die eintretenden zu übertragen gestatten und dies bewirken mittelst Massen feuerbeständigen Materials, welche .in einer bestimmten Art und Weise angeordnet sind. Dergleichen Oefen besitzen gewöhnlich eine sehr complicirte Construction, erfordern die Regulirung von Schiebern etc. und wirken trotz alledem noch unvollkommen.
Wir haben gefunden, dafs sich der angestrebte Endzweck in viel einfacherer Weise erreichen läfst, indem man das feuerbeständige Material, welches dabei aus Stücken beliebiger Gestalt bestehen kann, unter den zu erhitzenden Körper in einem solchen Verhältnisse mischt, dafs das zum vollständigen Austausch der Wärme zwischen dem festen und gasförmigen Körper nöthige Gewicht des ersteren hergestellt wird, und beide sich gemeinschaftlich dem Gase entgegen bewegen lassen. Mit dieser Neuerung findet also die Regenerirung der Wärme nicht mehr in besonderen, dein Ofen angefügten Vorrichtungen statt, sondern im Ofeninnern selbst, und bildet der Ofen einen· höchst einfachen Wärmeregenerator mit Circulation des feuerbeständigen Materials.
Zunächst sei vorausgesetzt, dafs das heizende Gas zugleich auch chemisch wirken solle und aus Luft bestehe.
Der Ofen besteht in seinem oberen Theile aus drei Kammern BAB. Die centrale Kammer A dient zur Aufnahme des zu behandelnden Körpers und die Kammern B sind zum Erhitzen der Stücke feuerfesten Materials bestimmt. Letztere werden zu diesem Zwecke mit Koks gemischt in die Kammern B eingeführt. Die drei Kammern BAB laufen unten in den Raum C aus. Die Luft wird unten in C durch T mittelst einer Pumpe oder anderen geeigneten Vorrichtung eingeblasen. Da der Ofen continuirlich arbeitet, so werden, wenn man durch P entleert, der in A erhitzte Körper und die in B hocherhitzten Stücke feuerfesten Materials nach C rutschen. Die durch letzteres aufsteigende Luft nimmt die Wärme des 'sich dort befindenden Materials auf und führt dieselbe theils nach der Reactionskammer^. und theils nach den Heizkammern B. Die in letztere einzulassende Luftmenge wird durch Ventile oder Schieber, welche in den diese Kammern mit der Esse verbindenden Zügen Z liegen", so regulirt, dafs die Stücke

Claims (1)

  1. feuerbeständigen Materials gänzlich frei von Koks sind, wenn sie nach C gelangen.
    Will man als Brennmaterial nicht Koks verwenden, so kann man auch mit Generatorgasen heizen, welche alsdann durch F zugeführt werden.
    Das gasförmige Reagens sei ein anderes als Luft. ' , In diesem Falle wird die zum Verbrennen des Koks oder der Generatorgase nöthige Luft durch O, Fig. 2, in die Kam-' mern B eingeführt, während das Reagens wieder unten durch T in den Raum C eintritt und, durch denselben aufwärts steigend, die Wärme des dort befindlichen Materials aufnimmt und nach der Reactionskammer A transportirt.
    Pateντ-Anspruch:
    Ein Ofen mit Wärmewiedergewinnung durch Circulation eines feuerbeständigen Materials, bestehend aus drei Kammern BAB, von denen die mittlere A zur Aufnahme des zu behandelnden Körpers, die beiden seitlichen B zur Aufnahme des feuerbeständigen Materials dienen, sowie mit der Esse communiciren und mit Oeffnungen für den Zulafs von Verbrennungsluft bezw. Generatorgasen versehen sind, in Verbindung mit dem allen drei Kammern gemeinschaftlichen Raum C mit unterer Oeffnung T für den Zulafs des gasförmigen Reagens und Entleerungsthür P, Fig. 1 bis 3.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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