DE35551C - Wärmespeicher-Gasofen-System - Google Patents
Wärmespeicher-Gasofen-SystemInfo
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
- F28D—HEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
- F28D17/00—Regenerative heat-exchange apparatus in which a stationary intermediate heat-transfer medium or body is contacted successively by each heat-exchange medium, e.g. using granular particles
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- Thermal Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
FRANZ ZAHN in DRESDEN. Wärmespeicher-Gasofen-System.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Juni 1885 ab.
Es ist bekannt, dafs es bei den Regenerativgasöfen bezüglich des Heizeffectes ziemlich
gleichgültig ist, ob Gas und Luft oder blos die Luft allein erhitzt und das Gas nur in der
Temperatur, die es bei der Erzeugung erhält, zur Verbrennung gebracht wird.
Die bei diesem vereinfachten Regenerativsystem vorhandenen Regeneratoren, seien es
nun ein öder mehrere Paare, dienen daher lediglich zur Erhitzung der Luft, so dafs alle
Wärme,· die den Brennraum verläfst, durch die Luft zurückgenommen und nutzbar gemacht
wird, weshalb die Regeneratoren gröfser gemacht werden, falls blos ein Paar vorhanden
ist oder auf eine andere Weise mehr Berührungsflächen in den Regeneratoren geschaffen
werden müssen.
. Es ist daher bei diesem System nur ein Wechselventil vorhanden, durch welches die.
Luft abwechselnd auf der einen oder der anderen Seite des Brennraumes eintritt, während
die Verbrennungsproducte an der entgegengesetzten Seite abziehen.
Das"Gas strömt dagegen aus dem Gaserzeuger,
gleichviel ob derselbe unmittelbar am Ofen oder von demselben · entfernt liegt, in zwei
oder mehrere Kanäle, deren jeder sich in eine Anzahl kleiner Kanäle verzweigen kann und
deren Austrittsöffnungen an geeigneten Stellen im Brennraum angebracht sind.
Die Einströmung des Gases in den Brennraum findet nun nicht an denselben Seiten
statt, wo die Luft abwechselnd eintritt, sondern bei Oefen von rechteckiger Form an den beiden
anderen Seiten, so dafs sich die Gas- (K) und Luftströme (L) durchschneiden, Fig. 5, 6
und 7.
Bei ovalen oder runden Oefen findet die Gaseinströmung ebenfalls derart statt, dafs die
Richtung der Gasströme K mit der der Luftströme L einen gröfseren Winkel bildet, Fig. 8.
Es kann bei rechteckigen oder ovalen Ofenräumen das Gas entweder an den Breitseiten
oder auch an den schmalen Seiten eintreten; die Gaseinströmungsöffnungen können auch
derartig angeordnet sein, dafs dieselben gleichmäfsig im Ofenraum vertheilt erscheinen, Fig. 6;
es lassen sich aber auch die Oeffnungen nach Bedarf in einzelnen Partien mit beliebigen
Unterbrechungen gruppiren, Fig. 3, 7 und 8.
Endlich kann das Gas auch nur an der einen Ofenseite eintreten, Fig. 5.
Die Eigenthümlichkeit aller dieser und sonst möglichen Variationen ist die Kreuzung der
Gas- und Luftströme K und L.
Die Flammen werden die Richtungen der in den schematischen Zeichnungen dargestellten
Pfeile annehmen, Fig. 5, 6, 7 und 8.
Jeder der beiden Hauptgaskanäle erhält eine Absperrvorrichtung m, Glocke, Drosselklappe
u. s. w., welche mit einer passenden Vorrichtung verbunden sind, so dafs ein einziger Griff
genügt, um beide auf einmal richtig zu stellen, Fig. 4 und 7.
Diese Wechselvorrichtung kann auch in geeigneter Weise mit der Luftwechselklappe verbunden
sein, so dafs durch einen einzigen Griff die richtige Stellung der Luftwechselvorrichtung
und der Gasklappen erzielt wird.
Beim Umbau bestehender Regenerativöfen auf dieses System können alle vier Regenera-
toreii bleiben und nur Lufterhitzung verwendet
werden, bei Neubauten hingegen aber werden, um einen längeren Weg für die zu erhitzende
Luft zu erreichen, dieselben in folgender Weise angeordnet.
Die Fig. i, 2 und 3 stellen einen Hafenglasofen nach diesem System dar.
Die Regeneratorkammern werden durch einige senkrechte Wände 0, welche abwechselnd einmal
oben und einmal unten freien Durchlafs für die Gase haben, in mehrere Theile getheilt,
Fig. 2.
Die Zwischenräume werden mit Chamottesteinen gitterförmig ausgesetzt, wobei Rücksicht
zu nehmen ist, dafs die Gase bei dieser Anordnung nicht waagrecht, sondern senkrecht
>auf- und absteigen, wodurch dieselben einen weit längeren Weg zurücklegen müssen.
Oberhalb des Gewölbes jeder Regeneratorkammer befindet sich ein Kanal g, welcher
eine Reihe Oeffnungen ρ hat, aus welchen die heifse Luft in den Brennraum tritt oder die
abziehenden Verbrennungsproducte aus dem Brennraum in die Regeneratoren treten, und
bezweckt derselbe eine gleichmäfsige Vertheilung der Hitze, Fig. 1 und 2.
Eine weitere Neuerung, die auch bei jedem anderen Regenerativsystem Anwendung rinden
kann, besteht darin, dafs die Kanäle, welche zur Zuleitung von Gas und Luft zum Ofen
dienen, unmittelbar an einander und parallel zu einander laufen und nicht wie bisher unabhängig
von einander geführt werden, wobei die Wandungen zwischen den einzelnen Kanälen,
die bei dieser Anordnung auch als Erhitzungsapparate dienen, aus Mauerwerk, Chamotte-
oder Metallplatten gebildet sein können.
Dieses vereinfachte Regenerativofensystem läfst sich mit den bestehenden Regenerativofensystemen
zur Erreichung gewisser Ziele auch vereinigen.
Es kann an einem gewöhnlichen Regenerativofen in den Brennraum noch ein directer Gaskanal
führen, der entweder unmittelbar vom Gaserzeuger in den Brennraum führt oder aber,
um eine Gaserhitzung zu erzielen, auch erst den Unterbau des Ofens passirt und an einer
beliebigen Stelle in den Brennraum mündet, durch welchen ein Theil des Gases in den
Brennraum tritt, während der andere Theil durch die Regeneratoren geht.
Die Anwendung dieses directen Gaskanals bei alten Regenerativöfen läfst sowohl in Beziehung
auf die Stellen des Gasaustrittes und die Vertheilung des Gases im Brennraum als
auch die Benutzung und Betriebsweise sehr verschiedene Combinationen zu.
Für gewisse Fälle können neben diesen directen Gaskanal auch directe Luftkanäle gelegt
werden, die entweder unmittelbar von aufsen eintreten oder erst durch den Unterbau
geführt werden, damit die Luft erhitzt wird; auch können die Kühlschichten mit diesen
Luftkanälen verbunden werden und erstere daher als Lufterhitzungskanäle dienen.
Durch diese beiden directen Kanäle lassen sich alle Anforderungen in Beziehung auf
gleichmäfsige Flammenvertheilung erreichen, und können diese Oefen zeitweise als gewöhnliche
Wechselöfen betrieben werden; auch lassen sich diese Oefen derartig betreiben, dafs
zeitweise der directe Gaskanal geschlossen bleibt und der Ofen daher als gewöhnlicher Regenerativofen
geht, während zeitweise das ganze Gas durch diesen Kanal eintritt und die Regeneratoren
lediglich zur Lufterhitzung verwendet werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Einrichtung eines Wärmespeicher - Gasofens, bei welchem blos die Luft in mit Scheidewänden 0 versehenen Wärmespeichern mit Zugumkehr erhitzt wird und aus dem über den Wärmespeichern liegenden Vertheilungskanal g durch mehrere in beliebigen Winkeln zu den Gasaustrittsöffnungen liegenden Oeffnungen ρ in den Verbrennungsraum eintritt, während das Gas in denselben direct einströmt, in Verbindung mit der Anordnung, dafs die Zu- und Ableitungskanäle K und L für Gas und Luft ihrer Länge nach unmittelbar an und parallel zu einander liegen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE35551C true DE35551C (de) |
Family
ID=311402
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT35551D Expired - Lifetime DE35551C (de) | Wärmespeicher-Gasofen-System |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE35551C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5222346A (en) * | 1992-02-14 | 1993-06-29 | Natec, Reich, Summer Gmbh & Co. Kg. | Process and device for packing a substance in a foil tube |
| US5347792A (en) * | 1992-02-28 | 1994-09-20 | Schreiber Foods, Inc. | Method and apparatus for forming a slice of a food item having a heat tack seal |
| US5440860A (en) * | 1989-06-05 | 1995-08-15 | Schreiber Foods, Inc. | Method and apparatus for forming and hermetically sealing slices of food items |
| US6138441A (en) * | 1993-08-30 | 2000-10-31 | Henkel Kommanditgesellschaft Auf Aktien | Process for production of hotmelt adhesives |
-
0
- DE DENDAT35551D patent/DE35551C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5440860A (en) * | 1989-06-05 | 1995-08-15 | Schreiber Foods, Inc. | Method and apparatus for forming and hermetically sealing slices of food items |
| US5701724A (en) * | 1989-06-05 | 1997-12-30 | Schreiber Fodds, Inc. | Method and apparatus for forming and hermetically sealing slices of food items |
| US5222346A (en) * | 1992-02-14 | 1993-06-29 | Natec, Reich, Summer Gmbh & Co. Kg. | Process and device for packing a substance in a foil tube |
| US5347792A (en) * | 1992-02-28 | 1994-09-20 | Schreiber Foods, Inc. | Method and apparatus for forming a slice of a food item having a heat tack seal |
| US5619844A (en) * | 1992-02-28 | 1997-04-15 | Schreiber Foods, Inc. | Method and apparatus for forming a slice of a food item having a heat tacks seal |
| US6138441A (en) * | 1993-08-30 | 2000-10-31 | Henkel Kommanditgesellschaft Auf Aktien | Process for production of hotmelt adhesives |
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