DE31927C - Vorwärm- und Trockeneinrichtung I an kontinuirlichen Brennöfen - Google Patents
Vorwärm- und Trockeneinrichtung I an kontinuirlichen BrennöfenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
- F27D13/00—Apparatus for preheating charges; Arrangements for preheating charges
- F27D13/005—Drying of green clay prior to baking
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Diese Erfindung betrifft eine Einrichtung an continuirlichen Brennöfen zur ausschliefslich
künstlichen Trocknung aller erforderlichen Materialmassen bei continuirlichem Brennbetriebe
mit Benutzung des Ofens als eines indirecten Wärmeerzeugers.
Es ist bei diesem Ofen der über den Ofenkammern A befindliche Kanal K angeordnet,
welcher von den Röhren B in senkrechter Richtung durchzogen wird. Diese oben verschliefsbaren
Röhren B, von denen für eine jede Ofenkammer eine gewisse Anzahl vorhanden
sind, communiciren unten mit den Ofenkammern A. Ein System waagrechter Röhren k ist
mit einem Theil der senkrechten Röhren jeder Kammer in Verbindung gesetzt und communici-rt
dadurch gleichfalls mit A. Durch das Ventil b ist jede Ofenkammer von dem Rohrsystem
abschliefsbar. Dieses eiserne Rohrsystem dient zweierlei . Zwecken: als Heizkörper
für, die Luftheizung und als Ueberführung für warme Luft aus den fertig gebrannten Kammern in die zu schmauchenden
oder vorzuwärmenden Kammern.
Der Raum K zwischen Ofen und zweitem Gewölbe bildet die Heizkammer. Die Speiseluft
wird durch die Kanäle C in die Mitte der Heizkammer eingeführt.
Unmittelbar neben und oberhalb dieser Heizkammer K sind die von einander unabhängigen
Trockenkammern D, und unterhalb derselben, in gleicher Höhe mit der Heizkammer, ist der
Raum E als Sammelraum für die warme Luft angeordnet. Dieser Raum E ist durch Klappen
m von der Heizkammer K abschliefsbar.
Die unteren Decken der Wärmekammern E sind aus die Wärme schlecht leitendem Material
hergestellt und mit Oeffhungen 0 versehen, welche auf geeignete Weise mit Schiebern etc.
verschlossen werden können, und welche den Zweck haben, behufs Regulirung der Temperatur
in den Kammern E kalte Luft in dieselben einzulassen. Die Balkenlage zwischen E
und der Trockenkammer D ist nach oben und unten mit Durchbrechungen versehen und
der Zwischenraum zum Zwecke möglichst gleichmäfsiger Vertheilung der Luft auf den
horizontalen Kammerquerschnitt mit locker fallendem Material ausgefüllt.
Der Trocknungsprocefs ist nun folgender:
Die frische Luft tritt durch Kanäle C in die Heizkammer K oberhalb A ein, wird hier
durch das Rohrsystem B k erwärmt, tritt von hier direct in die bezw. geöffneten Wärmekammern
E, durchdringt die Decke n, zieht vertical aufwärts steigend durch die Trockenkammern
D und entweicht durch die Abführungsschächte ins Freie.
Nach Bedarf kann die warme Luft vor Eintritt in die Trockenkammern in den Wärme-Kammern
noch mit frischer Luft, welche durch die Oeffhungen 0 zugelassen wird, vermischt
werden.
Das Vortheilhafte bei diesem Trocknungsprocefs liegt zum grofsen Theil darin, dafs
die Bewegungen der warmen Luft ausschliefslich den Naturgesetzen folgen, und ist deshalb der
sichere Erfolg zweifellos. Es bedarf keiner technischen Hilfsmittel, um Luftbewegung zu
schaffen, da vertical niedergehende Luftbewegungen nicht vorkommen.
Jede Trockenkammer D hat ihren separaten, durch die Klappe ρ regulirbaren Abführungsschacht F. Es kann daher jede Kammer beliebig
und unabhängig mit mehr oder weniger Zug, mit mehr oder weniger Wärmegraden arbeiten, ein Vortheil, der bei den verschiedenen
Fabrikaten und deren Trocknungserfordernissen stark ins Gewicht fällt und für alle Fälle ein rationelles Fabrikationsverfahren
sichert.
Die warme Luft hat den denkbar kürzesten Weg zu machen, ist daher der vorzeitigen Abkühlung
so gut wie gär nicht ausgesetzt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Der über dem Ofen liegende und von den verticalen Röhren B durchsetzte Heizraum K, welcher einen Heizkörper enthält, der aus einem Theil der Röhren B und den diese- verbindenden Röhren k gebildet wird; der Heizkörper dient zur Ueberführung der warmen Luft in die vorzuwärmenden Ofenkammern, der Heizraum zur Erwärmung der Luft für die Trockenkammern.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE31927T | 1884-10-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE31927C true DE31927C (de) | 1885-06-24 |
Family
ID=307978
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE188431927D Expired DE31927C (de) | 1884-10-14 | 1884-10-14 | Vorwärm- und Trockeneinrichtung I an kontinuirlichen Brennöfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE31927C (de) |
-
1884
- 1884-10-14 DE DE188431927D patent/DE31927C/de not_active Expired
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