DE17851C - Neuerungen an einem WHIT-WELL'schep Winderhitzungs-Apparat - Google Patents

Neuerungen an einem WHIT-WELL'schep Winderhitzungs-Apparat

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DE17851C
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TH. WHITWELL in Stockton-on-Tees
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B9/00Stoves for heating the blast in blast furnaces
    • C21B9/02Brick hot-blast stoves

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 18: Eisenerzeugung.
Zusatz-Patent zu No. 327 vom 10. August 1877.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 28. August 1881 ab. Längste Dauer: 9. August 189a.
Die Neuerungen, -welche an dem im Haupt-Patent No. 327 angegebenen Winderhitzungsapparat vorgenommen worden sind, haben den Zweck, eine gröfsere Verbrennung der Gase zu erzielen.
Zu diesem Zweck ist die gesammte Leitung der Gase im Apparat anders angeordnet, als dies bei dem im Haupt-Patent vorliegenden der Fall ist. Während dort die Gase abwechselnd auf- und absteigen, werden dieselben hier zunächst durch einen Hauptkanal g mit grofsem Querschnitt nach oben, darauf durch den Kanal h von etwas geringerem Querschnitt nach unten und endlich wieder nach oben durch einen Kanal i von demselben oder nicht wenig verschiedenem Querschnitt geführt. Mit Hülfe dieser drei Kanäle ist eine vollständige Verbrennung der Gase möglich. Die sich nun anschliefsenden Kanäle j j . . ., die weiter die Gase nach unten zu führen bestimmt sind, erhalten einen bedeutend kleineren Querschnitt, und hat der Erfinder hier neun Kanäle angewendet.
Während die Gase, durch die grofsen Kanäle langsam hindurchstreichend, bequem verbrennen können, dringt dann die erzeugte Wärme in die Wände der kleineren Kanäle mit der gröfsten calorischen Intensität ein.
Eine weitere Neuerung besteht darin, dafs die Kanäle für die Zuführung von Verbrennungsluft nicht, wie aus der Zeichnung zum Haupt-Patent ersichtlich, nur am unteren Ende der Scheidewände angebracht sind, was zu einer unerwünschten Verlängerung des Verbrennungsprocesses führt, sondern dafs die Kanäle durch die gesammte Höhe der Umfassungsmauer des ersten Kanals g und auch am Fufse der Scheidewand zwischen dem ersten Kanal g und dem zweiten h angebracht sind. Durch diese Anordnung strömt die überflüssige Luft im ersten Kanal nicht eher in den zweiten, bevor sie sich nicht in dem in der Mauer ausgesparten Raum wieder erwärmt hat. Die den gesammten Verbrennungsraum umgebende Aussparung in der Mauer ist in Fig. 2 ersichtlich.
Durch diese Anordnung erreicht man, dafs der Verbrennungsprocefs auf die beiden ersten Kanäle beschränkt bleibt.
Die drei Kanäle, in denen die Abscheidung von Rufs und Kohlenstaub am gröfsten ist, haben Dimensionen, welche gestatten, dafs ein Mann bequem in dieselben steigen kann, um die sich bildende Kohlenkruste zu entfernen, welche, wenn sie zu stark wird, den normalen Gang des Apparats unterbrechen würde.
Zur weiteren Erklärung der Fig. 1 -und 2 diene folgendes:
k k . . . sind Schaulöcher zur Beobachtung des Processes, um die etwaige Regulirung veranlassen zu können,
/ Rauchklappe mit Sicherheitsvorrichtung,
m Rauchsammelkanal, η der Frischwindkanal mit dem Verschlufsschieber 0, f der Schieber für den erhitzten Wind,
q Sandventil zum Abschlufs eines Apparats, r der Sammelkanal für den erhitzten Wind, s Absperrventil, um einen der Hochöfen abschliefsen zu können,
t Sandventil zum Abschlufs des Ventils s, u das Heifswindrohr, und endlich
ν die Whitwell'sche Winddüse.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    In dem Whitwell'schen Winderhitzimgsapparat die Anordnung - der Kanäle g h und i von solchem Querschnitt, dafs das Gas in diesen Kanälen durch Zutritt atmosphärischer Luft mittelst Oeffhungen e in der ganzen Höhe des Kanales g und am Fufse des Kanales f vollständig verbrennen kann, wobei diese Kanäle durch ihren Querschnitt die Möglichkeit vollständiger Reinigung der Kanalwände von angesetztem Rufs und anderen Verbrennungsproducten bieten, und die Anordnung der Kanäle j j in der in Fig. ι und 2 dargestellten Weise.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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