DE346640C - Landwirtschaftliches Bodenbearbeitungsgeraet fuer Betrieb durch Menschenkraft mit einem gegen eine Fussplatte sich abstuetzenden Arbeits- und Fortbewegungshebel - Google Patents

Landwirtschaftliches Bodenbearbeitungsgeraet fuer Betrieb durch Menschenkraft mit einem gegen eine Fussplatte sich abstuetzenden Arbeits- und Fortbewegungshebel

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DE346640C
DE346640C DE1919346640D DE346640DD DE346640C DE 346640 C DE346640 C DE 346640C DE 1919346640 D DE1919346640 D DE 1919346640D DE 346640D D DE346640D D DE 346640DD DE 346640 C DE346640 C DE 346640C
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Application number
DE1919346640D
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Inventor
Leopold Uriga
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/02Man-driven ploughs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Soil Sciences (AREA)
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  • Soil Working Implements (AREA)
  • Guiding Agricultural Machines (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 7. JANUAR 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 346640 KLASSE 45 a GRUPPE 5
Leopold Uriga in Wittenberge a. Elbe.
Landwirtschaftliches Bodenbearbeitungsgerät für Betrieb durch Menschenkraft mit einem gegen eine Fußplatte sich abstützenden Arbeite- und Fortbewegungshebel.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Mai 1919 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein
landwirtschaftliches Bodenbearbeitungsgerät für Betrieb durch Menschenkraft, das aus zwei mit dem Werkzeug, vorzugsweise mit einem Pflugschar, verbundenen Fußplatten besteht, die an
einen Bewegungshebel derart angelenkt sind, daß das Gerät lediglich durch abwechselndes Verlegen des Körpergewichtes auf die eine und andere Fußplatte in Verbindung mit der Hebelbewegung vorwärts zu bewegen ist. Die Vor-
wärtsbewegung des Gerätes erfolgt hierbei durch eine dem Schneeschuhlauf ähnliche Bewegung in Verbindung mit der Hin- und Herschwingung des Antriebshebels.
Mit besonderem Vorteil sind beide Fußplatten des Gerätes mit Bodenbearbeitungswerkzeugen verbunden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
Abb. ι ist eine Seitenansicht, Abb. 2 ein Grundriß,
Das Gerät besteht in der Hauptsache aus dem Antriebshebel α und den beiden Fußplatten c und b, die vorn kufenförmig aufgebogen sind. Der mit den Handhaben I versehene Hebel a ist durch die Hülse e hindurchgesteckt und am Unteren Ende mit einem Vorschneider k verbunden. An die Hülsee ist mittels des Zapfens η die Fußplatte c angelenkt. Die Hülse c trägt eine Reihe von Löchern i, in welche wahlweise ein Zaofcn h eingesteckt werden kann, welcher einen Lenker d mit der Hülse e gelenkig verbindet. Dieser Lenker ist durch den Zapfen g mit dem Pedal d gelenkig verbunden, an welchem eine das Pflugschar f tragende Schiene pi starr befestigt ist.
Das neue Gerät ist in folgender Weise, zu handhaben.
Das Gerät wird in der durch die Zeichnung veranschaulichten Art derart auf den Boden gestellt, daß die Pedale b und c nebeneinanderstehen. Hierbei stellt sich der Arbeiter auf die Pedale und verlegt sein Körpergewicht überwiegend auf das Pedal c, so daß der Vorschneider k im Boden verschwindet. Nunmehr drückt er, ohne an seiner Gewichtsverteilung etwas zu ändern, den Hebel α in Richtung des Pfeiles j>. Dadurch wird mittels des Lenkers d das Pedal b und mit ihm das Pflugschar f vorwärts gezogen, wobei der Zapfen η als fester Drehpunkt und das stark belastete Pedal c nebst dem infolge seiner Form einen starken Widerstand nach rückwärts bietenden Vorschneider k als Gegenhalt dienen. Hiernach verlegt der Arbeiter sein Körpergewicht mehr auf das Pedal δ und zieht den Hebel α in der Richtung 0 an sich. Hierbei wirkt das jetzt stärker belastete Pedal b und das nach rückwärts einen beträchtlichen Widerstand darbietende Pflugschar f als Gegenhalt, und das Pedal c mit dem Vorschneider k wird um den hierbei als festen Drehpunkt wirkenden Zapfen h vorwärts bewegt. Der Arbeiter verlegt nunmehr sein Gewicht wieder mehr auf den linken Fuß und drückt den Hebel α in der Richtung p vorwärts, wobei in der vorher be- | s.chriebenen Art das Pflugschar f mit dem \ Pedal b vorwärts bewegt wird usf. Hierbei wirkt es unterstützend, daß im ersten Teil der Bewegung des Hebels α in der Richtung^» die gegen diese Bewegung auftretende Reaktionskraft . durch den Fuß des Arbeiters auf das Pedal c übertragen und als Anpreßdruck für dieses Pedal nutzbar gemacht wird.
Auf diese Weise arbeiten der mit dem Pedal c verbundene Vorschneider k und das mit dem Pedal b verbundene Pflugschar f in regelmäßiger Wechselwirkung.
Ein hebeladenartig wirkendes Bodenbearbeitungsgerät ist an sich bekannt. Bei diesem Gerät handelt es- sich aber überhaupt nicht um das für den Erfindungsgegenstand kennzeichnende eigenartige Wechselspiel zweier den Füßen des Arbeiters eine dauernde wagerechte Auflage darbietenden Fußplatten, sondern der eine Fuß des Arbeiters ruht dauernd auf bloßer Erde, während der andere Fuß auf der an den Arbeitshebel angelenkten einzigen Fußplatte in schräg aufwärts gerichteter Lage steht und abwechselnd deren Sporn in den Boden zu treten und dann wieder auszuheben hat. Ganz abgesehen von dem erheblichen oben festgestellten Unterschied in der Wirkungsweise ist die ältere Einrichtung verglichen mit dem Erfindungsgegenstand insofern nachteilig, als stets nur ein Fuß des Arbeiters arbeiten kann, und dieser Fuß durch die dauernd angewinkelte Stellung in Verbindung mit dem Wechsel von Hub- und Druckarbeit leicht ermüdet wird.
Bei dem Erfindungsgegenständ haben demgegenüber beide Füße des Arbeiters dauernd ihre normale Lage und haben keinerlei Hubarbeit zu verrichten.
Die Verwendung von abwechselnd bewegten Schreitkufen ist bei Motorfahrzeugen an sich bekannt.

Claims (2)

PAT ENT-A NSPRU ClIE:
1. Landwirtschaftliches Bodenbearbeitungsgerät für Betrieb durch Menschenkraft mit einem gegen eine Fußplatte sich abstützenden Arbeits- und Fortbewegungshebel, dadurch gekennzeichnet, daß noch eine zweite Fußplatte (δ) derart angelenkt ist, daß das Gerät lediglich durch abwechselndes Verlegen des Körpergewichts auf die eine und-andere Fußplatte in Verbindung mit der Hebelbewegung vorwärts zu bewegen ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, bei dem die eine Fußplatte mit einem Bodenbearbei- no tungswerkzeug verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß auch die zweite Fußplatte (δ) ein Bodenbearbeitungswerkzeug (/) trägt. - /- ;
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
DE1919346640D 1919-05-27 1919-05-27 Landwirtschaftliches Bodenbearbeitungsgeraet fuer Betrieb durch Menschenkraft mit einem gegen eine Fussplatte sich abstuetzenden Arbeits- und Fortbewegungshebel Expired DE346640C (de)

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