DE345709C - Schleppnetz - Google Patents
SchleppnetzInfo
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- DE345709C DE345709C DE1921345709D DE345709DD DE345709C DE 345709 C DE345709 C DE 345709C DE 1921345709 D DE1921345709 D DE 1921345709D DE 345709D D DE345709D D DE 345709DD DE 345709 C DE345709 C DE 345709C
- Authority
- DE
- Germany
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- fields
- stitches
- field
- trawl
- width
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 claims 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K73/00—Drawn nets
- A01K73/02—Trawling nets
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Knitting Of Fabric (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 17. DEZEMBER 192Ϊ
RE ICHS PATE NTAMT
PATENTSCHRIFT
- JV* 345709
■ KLASSE 45 h GRUPPE 20
■ KLASSE 45 h GRUPPE 20
Klaas Kuijper in Jjmuiden, Holland.
Schleppnetz.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. März 1921 ab.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. März 1921 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund
der Anmeldung in Holland vom 22. April 1915 beansprucht.
Die bekannten Fischnetze für Fischdampfer bestehen aus einem Oberteil und einem
Unterteil, welche aneinander geknüpft sind. Der Oberteil besteht ebenso wie der Unterteil
aus einem trapezförmigen Mittelteil, an
dem die Flügel einerseits und Kehle und Sack anderseits befestigt sind. Dieser trapezartige
Mittelteil wird mit der Hand gestrickt. Um die betreffende Form zu erhalten, mindert
man beim Stricken einfachheitshalber an den
Seitenkanten jedesmal eine halbe Masche. Das auf diese Weise hergestellte Netz hat"
aber den Nachteil, daß es beim Schleppen durch das Wasser niemals rund stehenbleibt,
S sondern in der Länge ausgedehnt wird, wodurch die Maschen sich teilweise schließen
mit dem Erfolg, daß der Widerstand, welchen das Netz beim Ziehen durch das Wasser
bietet, ziemlich groß ist, was von großem Einfiuß auf die Geschwindigkeit ist, mit der sich
der Schlepper bewegt.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Fischnetz für Fischdampfer, bed dem dieser Nachteil
vermieden ist. Man stellt den trapezartigen Mittelteil nicht in einem Ganzen her, sondern
teilt ihn in eine Anzahl Felder, welche jedes für sich rechtwinklig sind, aber naturgemäß
in der Breitenrichtung hinsichtlich der Anzahl Maschen verschieden sind, jedoch in
der Höhe eine kleine Anzahl Maschen zählen. Diese Felder werden zusammengeknüpft, aber
da das vorhergehende Feld in der Breitenrichtung eine größere Anzahl Maschen hat als
das nächstfolgende, soll gemindert werden, und dies kann geschehen, indem man nicht an
den Seitenkanten, sondern in der Mitte verschiedene Male in regelmäßigen Entfernungen
mindert, mit anderen Worten zwei Maschen des vorhergehenden Feldes mit einer Masche
des folgenden Feldes verbindet. Ein auf diese Weise hergestelltes Netz bleibt beim Schleppen
durch das Wasser gut rund stehen, was man wahrscheinlich der Art des Minderns, welche regelmäßig in der Breitenrichtung
stattgefunden hat, verdankt, und wird dann weniger Widerstand geben, was der Geschwindigkeit
des Schleppers zugute kommt. Ein zweiter Vorteil ist wohl der, daß das Netz in einfacher Weise zum größten Teil
maschinell hergestellt werden kann, da das Stricken der winkligen Felder leicht auf der
Maschine auszuführen ist. Das Zusammenknüpfen der Felder und das darauf folgende
Zusammenknüpfen des Ober- und Unterteiles ; soll aber mit der Hand geschehen. i
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei- : spiel der Erfindung dargestellt. Abb. 1 zeigt .
einen Teil des Netzes an der Stelle, wo zwei ; Felder zusammengeknüpft sind, Abb. 2 den ■
Oberteil und; Abb. 3 den Unterteil des Netzes, j Abb. 2 zeigt den Oberteil des Netzes, des- j
sen trapezförmige Mittelteile in eine Anzahl j Felder 1, 2, 3,4, 5, 6 unterteilt sind. Diese '
Teile sind ursprünglich rechtwinklig. Das j Feld ι zählt z. B. 293 Maschen in der Breitenrichtung
und 22 Maschen in der Höhe; das Feld 2 hat 280 Maschen in der Breite und 22 in der Höhe, das Feld 3 hat 260 Maschen in
der Breite und 22 in der Höhe, und die Breite der folgenden «Felder zeigt einige Masehen
weniger, um mit Feld 6 in z. B. 60 Maschen zu enden. Man kann die Höhe der verschiedenen Felder immer gleich nehmen,
kann dieselbe jedoch auch verschieden machen, wie es z. B. bei dem Feld 5 und 6 der Fall ist,
welche 45 Maschen in der Höhe zählen. Weiter sind 7 und 8 die Flügel, 9 ist die Kehle
und 10 ist der Fangsack.
In Abb. 3 ist der Unterteil des Netzes gezeigt, welcher auf dieselbe Weise wie der
Oberteil hergestellt ist, aiber einen kürzeren Mittelteil aufweist. Der Oberteil und der
Unterteil werden an den Kanten aneinander festgeknüpft.
In Abb. ι ist angegeben, auf welche Weise zwei Felder aneinander festgeknüpft sind und
wie dabei gemindert wird. Die Punkte 11, 12 und 13 stellen die Knoten dar, durch
welche die Felder miteinander verbunden werden. Bei 14, 15 und 16 sieht man, daß
zwei Maschen des größeren Feldes mit einer Masche des kleineren Feldes verbunden sind.
Diese Minderungen werden auf regelmäßige Entfernung über die ganze Breite verteilt,
und dies ist bei dem in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiel bei jeder sechsten
Masche des oberen Feldes geschehen, so daß jedesmal sieben Maschen des unteren Feldes mit sechs Maschen des oberen Feldes
verbunden sind. Die gegenseitige Entfer- go nung der Minderungen hängt natürlich von
der Anzahl Maschen ab, um die beide Felder verschieden sind, sowie von der Breite des
oberen Feldes.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schleppnetz, dadurch gekennzeichnet, daß das trapezförmige Mittelstück von einer Anzahl an sich rechtwinkliger FeI- 1Oo der gebildetwird, von denen jedes folgende Feld in der Breitenrichtung eine Anzahl Maschen weniger Zählt als das vorhergehende, während die Minderungen, welche auf der Verbindung der Felder stattfinden, auf untereinander gleiche Entfernungen über die Breite des Netzes verteilt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL345709X | 1915-04-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE345709C true DE345709C (de) | 1921-12-17 |
Family
ID=19784889
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1921345709D Expired DE345709C (de) | 1915-04-22 | 1921-03-08 | Schleppnetz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE345709C (de) |
-
1921
- 1921-03-08 DE DE1921345709D patent/DE345709C/de not_active Expired
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