DE345299C - Selbstverkaeufer mit Druckknopf als Antriebsmittel - Google Patents
Selbstverkaeufer mit Druckknopf als AntriebsmittelInfo
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- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07D—HANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
- G07D5/00—Testing specially adapted to determine the identity or genuineness of coins, e.g. for segregating coins which are unacceptable or alien to a currency
- G07D5/04—Testing the weight
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
Description
Die Erfindung hat eine weitere Durchbildung der im Patent 342440 beschriebenen Selbstverkäufer
zum Gegenstand. Es hat sich als sehr erwünscht herausgestellt, den weiter vereinfachten
Apparat mit einem für den nur in beschränktem Maße vorhandenen Raum sich
eignenden Münzenprüfer zu versehen. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die
bestimmte Abmessungen aufweisende Münze durch ihr Eigengewicht erst das Eindrücken
des Druckknopfes ermöglicht oder den zur Warenabgabe bestimmten Teil entsprechend
einstellt.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar ist:
Abb. ι die Vorderansicht eines Selbstverkäufers,
Abb. 2 ein Schnitt nach der Linie a-b der Abb. i,
Abb. 3 ein Schnitt nach der Linie c-i der Abb. 2,
Abb. 4 eine teilweise Ansicht eines weiteren Selbstverkäufers,
Abb. 5 ein Schnitt - nach der Linie e-f der Abb. 4,
Abb. 6 ein Schnitt nach der Linie g-h der Abb. 5.
Gemäß Abb. 1 bis 3 besteht der Apparac
aus einem Gehäuse mit dem Druckknopf 1,
mit welchem die Münzentasche 4 fest verbunden ist. Das Rohr 3 dient dem Druckknopf als
Führung. Die auf dem Rohr 3 angeordnete Feder 15 drückt oben auf die Nase 5 und unten
auf die Münzentasche 4 und hält somit den Druckknopf in der gezeichneten Lage. Für die
Bewegung der Nase 5 ist in dem Rohr 3 die Öffnung 11 und für die Münzentasche die Öffnung
16 vorgesehen. Die Münzentasche ist, wie aus Abb. 3 ersichtlich, unten links teilweise
offen. In diese Öffnung ragt der Münzenprüfer 17 hinein, lehnt sich also an die Rückwand der
Münzentasche und verhindert somit jegliche Bewegung des Druckknopfes, da die Münzentasche
mit ihm starr verbunden ist. An dem auf der Münzentasche sitzenden Hebel 18 ist
der Warenausstqßer 19 angebracht. 12 ist der Warenbehälter. Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung
ist folgende:
Die in den Schlitz 2 eingesteckte Münze fällt in die Münzentasche 4 herunter und gelangt
dabei an die schräge Seite 23 des in 22 drehbaren, pendelartigen Münzenprüfers 17,
wobei sie ihn um den Betrag Z seitlich verschwenkt. Dadurch verläßt der Prüfer den
Bereich der Rückwand der Münzentasche. (Die Rückwand ist unter dem Münzenprüfer gestrichelt angedeutet.) Beim nunmehrigen
Eindrücken1 des Druckknopfes gleitet die Münze samt der Münzentasche an dem Münzenprüfer
17, der an .der Vorderwand des - Gehäuses befestigt
ist, vorbei und fällt dann, nachdem der Druckknopf um die Dicke des Pendels, 2 bis
3 mm, vorrückte, zur Münzensammelstelle. Beim Eindrücken des Druckknopfes wird auch
der an der Münzentasche 4 sitzende Hebel 18 bewegt, wobei der Warenausstoßer 19 das aus
dem Warenbehälter 12 angekommene Warenstück 20 nach der Warenabgabestelle 21 hinausdrückt.
Der Druckknopf wird dann durch die Feder 15 in seine Grundstellung zurückgetrieben.
An dem Münzenprüfer 17 ist ferner der Finger 17s angebracht. Beim Vorgehen des
Druckknopfes 1, wenn der Münzenprüfer durch die Münze abgelenkt wird, gelangt die Rückwand
der Münzentasche 4 an diesen Finger und verhindert somit ein vorzeitiges Einfallen des
Münzenprüfers, welcher in diesem Falle hinter anstatt vor die Hinterwand der Münzentasche 4
gelangen würde. Sobald die Münzentasche 4 in ihre Grundstellung zurückkehrt, fällt auch
der Münzenprüfer in die zugehörige Öffnung vor die Hinterwand der Münzentasche.
Dieser Münzenprüfer kann auch auf folgende Weise für mehr als eine Münze eingerichtet
werden. Der entsprechend längere Münzenhalter 4 ist oben geneigt, erst weiter unten
verläuft er gerade, so daß eine zwischen der Vorder- und Rückwand heruntergleitende Münze
stets an der geneigt liegenden seitlichen Wand gleitet. AmEnde des Halters wird sie durch einen
an der Vorder wand des Apparates sitzenden Ansatz angehalten. Die geneigte Seitenwand wird
mit einem Schlitz versehen, durch den eine dünnere Münze als die vorgeschriebene herausfällt,
also als Zahlungsmittel für die Ware nicht in Frage kommt. An dieser Strecke, dem oberen
geneigten Teil des Münzenhalters, und zwar an seiner Vorderwand, auf welcher die Münzenfläche
beim Herabfallen gleitet, ist noch eine Öffnung, eine Art Falle, vorgesehen. Die Breite
dieser öffnung ist so gewählt, daß eine normal breite Münze nach dem unteren Teil des Halters
hindurchgeht, wogegen eine Münze, deren Durchmesser um einen gewissen Betrag kleiner
ist, durch diese öffnung herausfällt. Der letzten, obersten Münze fällt die Aufgabe zu, den Pendel
17 abzulenken und die Bahn zum Bewegen des Druckknopfes freizugeben. Beim Eindrücken
des Druckknopfes verläßt die jintere Münze bald den festen Ansatz und fällt mit den anderen
über ihr befindlichen herunter.
Der in 8 drehbare Hebel 7 mit dem Finger 6 dient zum Sperren des ausverkauften Apparates.
Die normale Lage des Hebels 7 ist die gezeichnete; er wird in dieser Lage durch das
schwerere Ende 10 gehalten. Das an dem Hebel befestigte, um die Rolle 25 und durch das Loch
13 durchgehende Zugorgaii 24 ist mit dem andern Ende mit dem im Behälter 12 befindlichen
Paßstück 14 verbunden. Gelangt nun das Paßstück nach unten an Stelle des letzten
Warenstückes 20, so zieht es mittels des Zugorganes 24 den Hebel 7 samt dem Finger 6 j
herunter und sperrt dadurch den Schlitz des !
: Druckknopfes. Ein besonderes Zugorgan, in'
der Zeichnung nicht besonders dargestellt, dient zum Heraufziehen des Paßstückes beim Auffüllen
des Warenbehälters 12 mit Waren.
In den Abb. 4 bis 6 ist eine weitere Bauart dieser Selbstverkäufer dargestellt mit einer
abweichenden Münzenprüfvorrichtung. An dem Druckknopf 26, dem die entsprechend geformte
Wand 28 als Führung dient, ist das Winkelstück 33 befestigt. An dem Winkelstück ist
die aus dem Hebel 38 -und der Feder 47
' bestehende Münzenprüfvorrichtung angebracht (Abb. 6). Die Schwelle 35 dient dem Druckknopf
als weitere Führung, die Feder 29 hält ' ihn in der gezeichneten Lage. Die in den
; Schlitz 27 des Druckknopfes 26 eingesteckte Münze 37 fällt durch die in der Schwelle 35
vorhandene Öffnung 32 sowie den an der ; Schwelle befestigten Leitkanal 36 in die für
die Münze vorgesehene Öffnung 46 (Abb. 6) des Münzenprüfers. Der hebelartige Münzenprüfer
steht gewöhnlich so, daß sein stärkeres Ende j den unteren Ansatz des Anschlages 43 berührt,
und zwar infolge des bedeutenden Eigengewichtes des hinteren Teiles des Hebels 38 oder
unter dem Druck eines besonderen in der Führung 41 angeordneten Gewichtes 42. Die herunterfallende
Münze stellt nun durch ihr Eigengewicht den Hebel so ein, daß er beim Eindrücken
des Druckknopfes durch das Loch 44 des Ansatzes 43 hindurchgehen kann. Dabei erfolgt die Warenabgabe auf die oben bereits
angedeutete Art entweder unmittelbar oder durch beliebige Einschaltung von Zwischengliedern.
Der Ansatz 43 kann auch gänzlich fortfallen. In diesem Falle würde der Druckknopf bei der
normalen geneigten Lage des Hebels 38 leergehen. Sobald aber die Münze den Hebel in
eine bestimmte Lage bringt, wird der seitliche Ansatz 45 wirksam, indem er, gleichsam wie
oben beschrieben, entweder unmittelbar oder durch Zwischenglieder (in der Zeichnung nicht
besonders dargestellt) die Warenabgabe bewirkt.
Die herunterfallende Münze wird durch die an dem Hebel 38 angebrachte Feder 47 angehalten,
und zwar dadurch, daß das Paßstück 48 eine normale Münze am Hindurchgleiten hindert.
Eine um einen gewissen Betrag dünnere Münze oder eine, deren Durchmesser geringer
ist, gleitet hindurch, ohne den Hebel einzustellen. Eine zu leichte Münze vermag den
Hebel nicht aus seiner Ruhelage zu bewegen, eine zu schwere stellt ihn zu hoch ein. In beiden
Fällen wird ein Festsetzen oder Leergehen des Druckknopfes die Folge sein. Bei einer Bewegung
des Druckknopfes wird die Münze abgestreift, wozu ein ortsfester Bolzen 40 und eine
an der Feder 47 angebrachte Wulst 49 vorgesehen ist. Beim Eindrücken des Druckknopfes
samt dem Münzenprüfer gelangt die an der Feder 47 angebrachte Wulst 49 an den feststehenden
Bolzen 40 und hebt sie ab, wobei die Münze herabfällt nach der Münzensammelstelle.
Sowohl bei diesem als auch bei dem vorhin beschriebenen Münzenprüfer fällt die falsche bzw. zu kleine oder dünne Münze sofort
herunter. Für diese kann ein besonderer, etwa nach einer Rückgabestelle fühxender Kanal
angeordnet werden. Der Münzenschlitz läßt eine zu große bzw. zu dicke Münze nicht hindurch.
Die Münzenprüfvorrichtungen können auch zur Aufnahme zweier oder mehrerer Münzen
eingerichtet werden. Die in Abb. 2 und 3 veranschaulichte Münzentasche 4 wäre dann entsprechend
breiter zu halten. Bei der Münzenprüfvorrichtung nach Abb. 4 bis 6 kämen zwei oder mehrere Schlitze im Druckknopf und entsprechende
Auffangvorrichtungen am Hebel 38 in Betracht.
Claims (2)
1. Selbstverkäufer mit Druckknopf als Antriebsmittel nach Patent 342440, dadurch
gekennzeichnet, daß die Münze bzw. Münzen durch ihr Eigengewicht ein als Sperrkörper
dienendes Pendel (17) aus der Bewegungsbahn des Druckknopfes entfernt.
2. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Münze bei richtigem Gewicht einen Hebel (38) derart verstellt, daß er mit einem Ende bei der
Bewegung des Druckknopfes in einen seinen Abmessungen . angepaßten Ausschnitt (44)
eintreten kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE342440T | 1917-08-09 | ||
| DE345299T | 1919-10-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE345299C true DE345299C (de) | 1921-12-08 |
Family
ID=6254524
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919345299D Expired DE345299C (de) | 1917-08-09 | 1919-10-22 | Selbstverkaeufer mit Druckknopf als Antriebsmittel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE345299C (de) |
-
1919
- 1919-10-22 DE DE1919345299D patent/DE345299C/de not_active Expired
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