DE344868C - Mit Taster arbeitende pneumatische Steuervorrichtung fuer Gewebeeinfuehrvorrichtungen - Google Patents
Mit Taster arbeitende pneumatische Steuervorrichtung fuer GewebeeinfuehrvorrichtungenInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
- D06C3/00—Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics
- D06C3/02—Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics by endless chain or like apparatus
- D06C3/025—Driving or guiding means for stenter chains
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-
- D—TEXTILES; PAPER
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- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
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Description
- mit Taster arbeitende pneumatische Steuervorrichtung für Gewebeeinführvorrichtungen. Es sind Steuervorrichtungen für Gewebeeinführvorrichtungen bekannt, bei denen ein von der Gewebeleiste beeinfiußter Taster durch Druck- oder Saugluft oder auf mechanischem Wege die Stellvorrichtungen der Einlaufwände derart betätigt, daß diese Einlaufwände der zu erfassenden Gewebekante folgen.
- Entweder ist hierbei der Taster mit dem Steuermittel unmittelbar, d. h. starr, verbunden oder, wo dieses nicht der Fall ist und der Taster nur Ventil oder Schieber bewegt, die ihrerseits nur das Druckmittel, z. B. Luft, steuern, da findet die Steuerung innerhalb eines Gehäuses statt. In beiden Fällen treten erhebliche Widerstände auf, die die Empfindlichkeit ganz außerordentlich beeinträchtigen. .Tuch sind die von der Gewebekante zu bewegenden Massen häufig recht groß.
- Gegenstand der Erfindung ist eine mit Taster arbeitende pneumatische Steuervorrichtung, bei der das eigentliche Luftschaltmittel außerhalb des Steuergehäuses bleibt. Der Taster verstellt nur einen frei an der Außenfläche des llolhenzviin(lers beweglichen Schieber, und in die Außenfläche münden vorn beiden Kolbenseiten her Üffnungen des Zylinders. Gibt der Schieber eine der U )ffnungen frei, so strömt ans dieser Luft aus. Es entstellt auf der zugehörigen @lolberis.ite ein Unterdruck. Der Kolben sieht an sich unter beiderseitigem Luft- und Federdruck. Auf dem eben beschriebenen Wege wird er einseitig entlastet und verschiebt sich nach di;°ser Seite hin. Hierdurch wird die Einstellung rler zugehörigen Gewebestellwand besorgt.
- Die Bauart des Schiebers kann so gewählt werden, daß der Schieberweg außerordentlich klein wird. Der Schieber sitzt als Kopf all einem Hebel, der unmittelbar mit dem Taster verbunden ist. Schon ein kleiner Verlauf der Ware schwingt den Hebel genügend aus. Hierbei ist die Drehung des Hebelzapfens ganz gering, so daß also bei gut ausgebuchtetem Hebel und Taster die von der Gewebekante aufzuwendende Kraft ganz gering sein kann, also die Empfindlichkeit der Einrichtung außerordentlich hoch ist.
- Der Schieber wird zweckmäßig als Auge, d. h. als Platte mit mittlerer Öffnung ausgebildet. Hierbei spielt die eine Augenseite in Verbindung mit der Mittelöffnung vor der einen der obenerwähnten :Zündungen und der Augensteg in Verbindung mit der einen Schieberaußenkante vor der anderen Mündung.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
- Abb. i zeigt die Vorrichtung in Seitenansicht. Abb. 2 ist ein wagerechter Längsschnitt, Abb. 3 eine Rückansicht bei abgenommenem Zylinderdeckel. Die Abb. 4. und 5 sind in vergrößertem Maßstabe Ansichten nach-Abb. i bei verschiedenen Schieberstellungen.
- a ist der Taster, h ein I# ortsatz des Taster;; zur Aufnahme eines @'%.usgleichgewicht@es, ein besonders ausgebildeter Schieber, der die Austrittsöffnungen d und f des Zylinders g je nach der ihm von der Gewebekante erteilten Stellung öffnet oder schließt. h ist ein Kolben, der von den Federn i. in Mitteistelhmg gehalten wird. Bei k tritt das Druckmittel auf die beiden Kolbenseiten. Die Ein-und Ausströmöffnungen stehen in einem bestimmten Querschnittverhältnis, das bei Freigabe einer Austrittsöffnung einen plötzlichen Druckausgleich auf der geöffneten Kolbenseite ermöglicht. Der auf der Kolbengegenseite herrschende Über- oder Unterdruck verschiebt den Kolben h, dessen Bewegung in bekannter Weise die Einlußwände so betätigt, (laß sie der verlaufenden Gewebekante folgen.
- Wird der Taster a in Abb. d. von der Gewebekante nach links gedrückt, so daß die Austrittsöffnung f freigegeben wird (Abb. 5), so strömt die auf der rechten Kolbenseite eingeschlossene Druckluft aus, und #ler links vorn Kolben h befindliche Überdruck verschiebt den Kolben nach rechts. Dadurch wird die Einlaßwand mit dem an ihr befestigten Taster so lange nach außen bewegt, bis der Taster die Mittelstellung erreicht hat und die Austrittsöffnung f wieder verdeckt. Sofort stehen beide Seiten des Kolbens h wieder unter gleichem Druck, und mit Hilfe der Federn i geht der Kolben irr seine Mittelstellung zurück. Inzwischen hat auch die Betätigung der R-inlaßwand aufgehört. Entsprechendes geschieht, wenn das Gewebe nach der entgegengesetzten- Seite verläuft.
- Der Schieber c ist als Auge ausgebildet. Die Abb..I und 5 zeigen, wie gering der Ausschlag des Tasters a zu sein braucht, um aus der Stellung von Abb. d. in die Stellung von Abb. 5 zu gelangen. Der Auslaß d der linken Kolbenseite wird vom Stegteil des Tasterauges gesteuert, der Auslaß f vom Schenkel in Verbindung mit der Nlittelöffnung des Tasterauges. Hierbei ist der Winkel am Drehzapfen ganz gering, d. h. auch die dort auftretende Reibungsarbeit.
Claims (2)
- PATENT-AwSPRÜCHE: i. Mit Taster arbeitende pneumatische Steuervorrichtung für Gewebeeinführvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Taster (a) nur einen die Druckluftausströmöffnungen (d, f) verdeckenden oder freigebenden, frei an der Außenfläche des Kolbenzylinders sich verschiebenden Schieber (c) verstellt, so daß bei Freigabe einer der Ausströmöffnungen auf der einen Seite eines unter beiderseitigem Luft- und Federdruck stehenden Kolbens (h.) ein Unterdruck entsteht, wodurch der die Gewebestellwände bewegende Kolben (h) sich verschiebt.
- 2. Steuervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (c) als Auge ausgebildet ist, dessen Außensteg den einen Auslaß (d) und dessen einer Schenkel in V erbindung mit der Mittelöffnung den anderen Auslaß (f) steuert, so daß zwischen den beiden Öffnungsgrenzstellen nur ein geringer Ausschlagweg besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE344868T | 1920-04-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE344868C true DE344868C (de) | 1921-12-02 |
Family
ID=6254241
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920344868D Expired DE344868C (de) | 1920-04-24 | 1920-04-24 | Mit Taster arbeitende pneumatische Steuervorrichtung fuer Gewebeeinfuehrvorrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE344868C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE974277C (de) * | 1934-08-23 | 1960-11-17 | Cluett | Schrumpfanlage fuer Textilgewebe |
-
1920
- 1920-04-24 DE DE1920344868D patent/DE344868C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE974277C (de) * | 1934-08-23 | 1960-11-17 | Cluett | Schrumpfanlage fuer Textilgewebe |
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