DE34471C - Neuerungen an Glühstiftlampen - Google Patents

Neuerungen an Glühstiftlampen

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DE34471C
DE34471C DENDAT34471D DE34471DA DE34471C DE 34471 C DE34471 C DE 34471C DE NDAT34471 D DENDAT34471 D DE NDAT34471D DE 34471D A DE34471D A DE 34471DA DE 34471 C DE34471 C DE 34471C
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DE
Germany
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electrode
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carbon
innovations
mercury
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT34471D
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English (en)
Original Assignee
C REISS, Konsul, Dr. F. HECHT, Beide in Mannheim, S. O. EISELE und P. REINHARDT, letztere Beide in Heuchlingen
Publication of DE34471C publication Critical patent/DE34471C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/003Electric arc lamps of a special type
    • H05B31/0033Electric arc lamps of a special type with glowrod and candle

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  • Discharge Lamp (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
beide in HEUCHLINGEN.
Neuerungen an Glühstiftlampen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. März 1885 ab.
Die in Beschreibung und Zeichnung dargelegten Neuerungen bezwecken:
I. Einen möglichst einfachen und sicheren Stromschlufs während des Brennens der Lampe, welcher dadurch erreicht wird, dafs der gleitende Kohlenstift zwischen drei Contactpunkten eingeprefst wird und schleift, nämlich zwischen dem Regulirstift a, der Contactschraube b und dem unteren Rande c des Cylinders A, der durchbohrt ist und in der Röhre R steckt. Da der Regulirstift einen Druck auf den Kohlenstift ausübt, so wird die Kohle gleichsam zwischen den Contacten durchgebogen und damit der beabsichtigte Stromschlufs auf die vollkommenste Weise erreicht.
II. Eine automatische Regulirung des Laufes des abbrennenden Kohlenstiftes wird durch oscillirende Bewegungen der negativen unverbrennlichen Elektrode erreicht, auf welche der Kohlenstift im Ruhezustande und während des Brennens der Lampe drückt. Die Elektrode d hat an ihrem unteren Ende einen Cylinder f, der in Quecksilber taucht, das auf dem Boden der Röhre JR1 lagert. Wird nun die Elektrode d durch den Druck des Kohlenstiftes nach unten bewegt, so mufs das Quecksilber in der Röhre R1 steigen, und erreicht bei diesem Steigen das Quecksilberniveau die Spitze des Metallstabes i, und bei weiterem Sinken der negativen Elektrode d wird das Quecksilberniveau höher an der Spitze des Metallstabes i emporsteigen und so, da Spitzen konisch sind, auch einen gröfseren Querschnitt des Metallstabes i einhüllen. Da nun der Metallstab i den Zweck hat, einen Zweigstrom abzuleiten, so wird dieser Zweigstrom im Verhältnifs des Querschnittes des Metallstabes, den das Quecksilberniveau erreicht, variiren bezw.. stärker oder schwächer werden.
Der Metallstab i ist oben an der Röhre R1 isolirt nach aufsen geführt und in geeigneter Weise mit dem Elektromagneten 0 verbunden, dessen Umwindungsdraht wiederum mit der Röhre R verbunden ist. Dem Elektromagneten gegenüber befindet sich ein gabelförmiger Anker t, der auf den beiden gelenkförmig verbundenen Hebeln ν und V1 sitzt, an deren unterem Ende der Regulirstift α befestigt ist. Geht nun ein Theilstrom durch den Elektromagneten 0, der nach den jeweiligen Bewegungen der negativen Elektrode d bald stärker, bald schwächer sein wird, so wird der Regulirstift bald stärker, bald schwächer auf die Kohle pressen, je nachdem der Anker t stärker oder schwächer von dem Elektromagneten angezogen wird. Preist nun der Regulirstift nur wenig gegen die Kohle, so kann die Kohle sinken und mit ihr die negative Elektrode d; durch Sinken der Elektrode d steigt das Quecksilberniveau und hüllt einen dickeren Theil des Metallstabes ein, infolge dessen ein gröfserer Zweigstrom durch den Elektromagneten ο geht; hierdurch wieder gröfserer Druck des Regulirstiftes auf die Kohle, die festgeklemmt wird. Da nun die Kohle abbrennt, so kann die Elektrode d steigen, das Quecksilberniveau fallen,
und der Druck des Regulirstiftes wird, da der Zweigstrom abnimmt, den Kohlenstift wieder sinken lassen. Selbstverständlich sind diese Bewegungen unendlich klein, da bei dieser Construction ein Steigen und Fallen des Quecksilbers von 20 mm erreicht werden kann, wenn die Elektrode d 0,2 mm sinkt oder steigt. Grund hiervon ist, dafs der Cylinder / beinahe den Durchmesser der Röhre Rx hat und das steigende Quecksilber nur den Raum zwischen der Röhre R1 und dem Cylinder/ zu füllen bezw. darin zu steigen oder zu fallen braucht
Der in dem Patent No. 23991 angebrachte Schwimmer hat nur den Zweck, die verbrennbare positive Kohle beständig nach oben zu drücken, während unser Cylinder/ (Schwimmer) auf- und abwärts oscillirt und einen Theilstrom auf diese Weise regulirt. Es ist auch bekannt, dafs durch mehr oder weniger tiefes Eintauchen eines Leiters in Quecksilber der Widerstand verändert wird, aber in vorliegender Construction wird der Widerstand nicht durch Eintauchen eines Leiters in Quecksilber verändert, sondern der Widerstand verändert sich durch Steigen und Fallen eines Quecksilberniveaus, während der Metallstift feststeht.
III. Eine möglichst einfache und sichere Handhabung der Lampe bei Einsetzung des Kohlenstiftes wird dadurch erreicht, dafs der obere Theil des Lampenständers um die Säule \ drehbar ist. Ein Ausfallen des Kohlenstiftes bei seitlich gedrehtem Lampenständer wird durch den excentrischen Ring α verhindert, der mit seiner Aufsenfläche gegen einen der Hebel ν andrückt, wenn seine gröfste Excentricität demselben zugekehrt ist.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Die beschriebene Anordnung dreier Contactpunkte oder Flächen, zwischen welchen der Glühstift beständig eingeklemmt ist.
  2. 2. Die Anwendung der einerseits durch hydraulischen Auftrieb und andererseits durch den Druck der oberen (positiven) Elektrode bewirkten auf- und niedergehenden Bewegung der unteren (negativen) Elektrode zur Ableitung eines geringeren oder gröfseren Theiles des Lampenstromes nach einem im Nebenschlufs liegenden Elektromagneten, welcher ein schwächeres oder stärkeres Anpressen eines Regulirstiftes gegen die obere Elektrode und damit ein Nachsinken oder Festhalten der letzteren bewirkt.
  3. 3. Die Anordnung eines um eine Säule \ drehbaren Glühstifthalters, um das Einsetzen des Glühstiftes von unten zu ermöglichen, und die Anordnung eines Stellringes α in der dargestellten Weise, um das Herausfallen des eingesetzten Glühstiftes bei seitlich gedrehtem Glühstifthalter zu verhindern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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