DE342671C - Maschine zum Lichten von Pflanzen mit mindestens zwei bogenfoermigen Messern oder Hacken - Google Patents

Maschine zum Lichten von Pflanzen mit mindestens zwei bogenfoermigen Messern oder Hacken

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DE342671C
DE342671C DE1919342671D DE342671DD DE342671C DE 342671 C DE342671 C DE 342671C DE 1919342671 D DE1919342671 D DE 1919342671D DE 342671D D DE342671D D DE 342671DD DE 342671 C DE342671 C DE 342671C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B41/00Thinning machines
    • A01B41/04Thinning machines with rotating tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

Vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zum Lichten von Pflanzen, welche in bekannter Weise mit mindestens zwei bogenförmigen Messern oder Hacken versehen sind, die sich um je eine wagerechte oder annähernd wagerechte Welle drehen, derart, daß sie, wenn die Maschine über die Pflanzenreihen in einer mit den genannten Wellen hauptsächlich parallelen Richtung gezogen wird, je einmal für jede Umdrehung in die Pflanzenreihen hineinschneiden. Bei Maschinen dieser Gattung ist es bereits vorgeschlagen worden, die die Messer tragenden Wellen in einem beweglichen Rahmen zu lagern, derart, daß die Wellen sowohl in senkrechter wie auch in wagerechter Richtung geschwenkt und also in einer zur Fahrtrichtung der Maschine schrägen Richtung eingestellt werden können. Eine solche Schrägstellung der Messerwellen, die den Zweck verfolgt, die Maschine den eventuellen Krümmungen der Pflanzenreihen anpassen zu können, hat aber gleichzeitig den Nachteil, daß die Messer nicht mit der gewünschten Genauigkeit arbeiten können.
as Demgegenüber besteht nun die Erfindung in der Hauptsache darin, daß die Wellen der Messer im Maschinengestell derart gelagert sind, daß sie parallel mit sich selbst in der Seitenrichtung verschoben werden können, so daß die Wellen, ohne daß ihre Parallelität mit der Längsrichtung der Maschine gestört wird, auf einen bestimmten Abstand voneinander eingestellt werden können, der dem Abstande zwischen den Pflanzenreihen bei verschiedenen Arten von Pflanzen stark wechselt.
Auf der Zeichnung ist als Beispiel eine solche Maschine mit zwei bogenförmigen Messern dargestellt. Abb. 1 zeigt die Maschine in Seiten- und Abb. 2 in Draufsicht.
Die auf der Zeichnung dargestellte Maschine, welche bestimmt ist, von einem Pferde gezogen zu werden, ist mit zwei Treibrädern 1 versehen, welche auf der Treibradwelle 2 befestigt sind. Auf dieser ist ferner ein Kettenrad 3 befestigt, über welches eine Treibkette 4 läuft, welche die Bewegung auf ein zweites Kettenrad 5 auf einer mit der Welle 2 parallelen Zwischenwelle 6 überträgt, die in einem um die Welle 2 schwingbaren Rahmen 7 gelagert ist. Dieser Rahmen kann mittels eines mit Sperrriegeln versehenen Hebels 8 in verschiedene Höhenlagen eingestellt werden. Um die Welle 6
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sind zwei schmälere nebeneinandcrUejende Rahmen 9 schwingbar angeordnet, in welchen die Wellen 11 der beiden Messer 10 gelagert sind, derart, daß sie mit der Welle 6 einen rechten Winkel bilden. Von dieser Welle wird die Bewegung auf die Wellen 11 mittels zweier Kegelrädergetriebe 12 übertragen. Die Rahmen 9 sind mittels eines Querstückes 13 verbunden, an dessen Mitte ein Rad 14 befestigt ist, welches also zwischen den Pflanzenreihen läuft und die Rahmen in der richtigen Höhenlage hält. Jeder Rahmen ist außerdem mittels eines Gelenkes 15 mit einem Hebel 16 verbunden, mittels welcher der hinter der Maschine gehende Arbeiter die Schneidtiefe erforderlichenfalls regeln kann.
Wie aus Abb. 1 und 2 hervorgeht, haben die Messer 10 eine schraubenähnliche Form, so daß sie bei der Drehung der Wellen 11 zuerst mit dem einen Ende in den Erdboden eindringen. Hierdurch wird der Widerstand gegen die Bewegung des Messers vermindert. Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Übertragung so angeordnet, daß die Messer 10 zuerst mit dem hinteren (in Abb. 1 und 2 linken) Ende in die Erde eindringen; die Anordnung kann aber auch die entgegengesetzte sein. Wenn die Maschine verwendet werden soll, werden die Wellen ix mit Hilfe des Rades 14 in eine solche Höhenlage eingestellt, daß die Messer 10 bei ihrer Drehung genügend tief in die Erde eindringen, um die Pflanzen mitzunehmen, welche weggenommen werden sollen. Da die Messer aber, wie ersichtlich, sich nicht ganz rings um ihre Wellen erstrecken, so wird es stets einmal während jeder Umdrehung eintreffen, daß die Messer sich vollkommen oberhalb der Erde befinden, und da die Maschine sich hierbei immerfort vorwärts bewegt, so wird eine oder ein Paar Pflanzen zurückgelassen. Die Rahmen 9 sind erfindungsgemäß auf der Welle 6 in der Seitenrichtung verschiebbar, welche Welle zu diesem Zwecke als Vierkantwelle ausgebildet ist, so daß die beiden Wellen 11, ohne daß ihre Parallelität mit der Längsrichtung der Maschine gestört wird, auf einen Abstand voneinander eingestellt werden können, der dem Abstande zwischen den Pflanzenreihen etwa entspricht.
Die oben beschriebene Ausführungsform kann in verschiedener Weise abgeändert werden, ohne von dem Grundgedanken der Erfindung abzuweichen. So kann beispielsweise das Rad 14 durch einen oder zwei Schleppschuhe o. dgl., und zwar zweckmäßig einen für jede Welle, ersetzt werden, wobei diese Schleppschuhe vorteilhaft gabelförmig ausgebildet werden können, so daß ihre Schenkel zu beiden Seiten dur Pflanzenreihen schleppen können. Ferner tana man auch, wenn erwünscht, auf jeder Welle 11 zwei oder mehrere Messer anbringen, die dann beispielsweise schraubenförmig um die Welle mit gleichen gegenseitigen Abstanden und geeigneten Zwischenräumen gruppiert werden, so daß das erwünschte Lichten erzielt wird. Hierdurch wird erreicht, daß die Wellen Il nicht so schnell rotieren müssen, wie wenn jede Welle nur ein Messer trägt. Schließlich ist es nicht notwendig, daß. das Messer Schraubenform haben soll, sondern dasselbe kann auch aus einer hauptsächlich kreissektorförmigen Scheibe bestehen, die unmittelbar an der Drehachse befestigt ist, derart, daß die Ebene der Scheibe senkrecht zu dieser Achse liegt, und wobei der bogenförmige Rand der Scheibe nach der Seite abgebogen ist, derart, ~ daß er den schneidenden Teil bildet. Hierdurch wird das Messer sehr billig in der Herstellung und arbeitet doch sehr gut.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum Lichten von Pflanzen mit mindestens zwei bogenförmigen Messern oder Hacken, welche sich um je eine wagerechte oder annähernd wagerechte Welle drehen, derart, daß sie, wenn die Maschine über die Pflanzenreihen in einer mit den genannten Wellen hauptsächlich parallelen Richtung gezogen wird, je einmal für jede Umdrehung in die Pflanzenreihen hineinschneiden, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellen (11) der Messer im Maschinengestell derart gelagert sind, daß sie parallel mit sich selbst in der Seitenrichtung verschoben werden können, so daß die Wellen, ohne daß ihre Parallelität mit der Längsrichtung der Maschine gestört wird, auf einen bestimmten Abstand voneinander eingestellt werden können, der dem Abstande zwischen den Pflanzenreihen entspricht.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellen (11) in je einem Rahmen (9) gelagert sind, welche um eine gemeinschaftliche wagerechte Welle (6) schwingbar angeordnet sind, von welcher die Drehbewegung auf die Wellen {11) der Messer mittels Kegelrädergetriebe übertragen wird, und welche Welle (6) als Vierkantwelle ausgebildet ist, so daß die Rahmen zusammen mit den Rädern der Getriebe auf ihr in der Seitenrichtung verschoben werden können, ohne die Bewegungsübertragung zu stören.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
EtRLIN. GEDKt1CKTlX DEU
DE1919342671D 1919-05-26 1919-12-06 Maschine zum Lichten von Pflanzen mit mindestens zwei bogenfoermigen Messern oder Hacken Expired DE342671C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
SE342671X 1919-05-26

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Publication Number Publication Date
DE342671C true DE342671C (de) 1921-10-21

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ID=20308413

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919342671D Expired DE342671C (de) 1919-05-26 1919-12-06 Maschine zum Lichten von Pflanzen mit mindestens zwei bogenfoermigen Messern oder Hacken

Country Status (1)

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DE (1) DE342671C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1025659B (de) * 1951-06-27 1958-03-06 Jean Riehm Vorrichtung zum Auslichten, insbesondere von Ruebenpflanzenreihen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1025659B (de) * 1951-06-27 1958-03-06 Jean Riehm Vorrichtung zum Auslichten, insbesondere von Ruebenpflanzenreihen

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