DE34239C - Neuerung an Ringöfen - Google Patents

Neuerung an Ringöfen

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DE34239C
DE34239C DENDAT34239D DE34239DA DE34239C DE 34239 C DE34239 C DE 34239C DE NDAT34239 D DENDAT34239 D DE NDAT34239D DE 34239D A DE34239D A DE 34239DA DE 34239 C DE34239 C DE 34239C
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DE
Germany
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channels
chamber
tubes
smoke
innovation
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT34239D
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English (en)
Original Assignee
O. HERTRAMPF in Breslau
Publication of DE34239C publication Critical patent/DE34239C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B13/00Furnaces with both stationary charge and progression of heating, e.g. of ring type or of the type in which a segmental kiln moves over a stationary charge
    • F27B13/06Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of this type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die durch Patent No. 26362 geschützten Röhren ρ und h .erhalten ihre atmosphärische Luft (und zwar jede einzelne für sich) durch die nach aufsen hin mündenden Kanäle ο Und g. An Stelle dieser Kanäle ist im vorliegenden Falle ein Kanalsystem angeordnet, welches einerseits mit der äufseren Luft, andererseits mit den im Haupt-Patent beschriebenen Schmauchsystemen· in "Verbindung steht. Die neue Einrichtung ist auf beiliegender Zeichnung durch einen Querschnitt und, zwei Horizontalschnitte dargestellt. ■ Bemerkt sei hierbei, dafs das Schmauchsystem von unten fortgelassen und nur das Schmauchsystem von oben zur Darstellung gelangt ist. Dafür sind neben den in jeder Kammer aufgestellten Röhren noch Schlitze ,in den Kammerwänden angeordnet, welche demselben'Zwecke dienen wie die Röhren. Die Einrichtung ist folgende:
In jeder einzelnen Kammer werden an den Langseiten Chamotteröhren α sowie Schlitze b angeordnet. Letztere laufen in jeder Kammer abwechselnd horizontal und vertical und sind nach der Kammerseite hin schwach verblendet. Röhren α und Schlitze b stehen unterhalb mit dem Kanalsystem c1 c2 c3, oberhalb durch Verbindungskanäle g mit dem Hitzeleitungskanal e in Verbindung.
Das. Kanalsystem c1 c2 c3 besteht aus den in den Wandungen des Rauchsammlers m über einander liegenden, unter sich mit einander verbundenen Schächten c1, welche einerseits mit der äufseren atmosphärischen Luft, andererseits durch den Verbindungskanal c2 und die Zweigkanäle c3 mit den vorerwähnten Röhren a und Schlitzen b in Verbindung stehen, α und b münden in Kanäle g und diese wiederum in den Hitzeleitungskanal e. Vom Kanal e zweigt sich aufserdem das Kanalsystem i ab, und von diesem gehen die Einfeuerungslöcher k in die einzelnen Brennkammern hinab. .
Um die Luftzuführung nach Bedarf reguliren zu können, stehen die einzelnen Kanäle durch Ventilglocken mit einander in Verbindung, und zwar die Kanäle c'2 und c3 durch Glocken d, die Kanäle g und e durch Glocken f und die Kanäle i und e durch Glocken h.
.Der Betrieb mit diesem System ist wie folgt: Durch die abziehenden Feuergase, welche von der im Feuer stehenden Kammer nach dem Rauchsammler m ziehen, werden die Kanäle c1 sehr heifs und erhitzen demnach auch die von äufsen her in sie eintretende atmosphärische Luft. . Nunmehr wird die Glocke d der im Feuer stehenden Kammer gezogen, so dafs die bereits heifse Luft aus den Kanälen c1 · durch Verbindungskanal c2 und Zweigkanäle c3 in die Röhren α und Schlitze b dieser Kammer eintreten kann. Hier wird die Luft durch das die Röhren und Schlitze umspielende Feuer sehr heifs. Alsdann zieht man. die Glocke f und führt dadurch die stark erhitzte Luft aus a und b durch den- betreffenden Verbindungskanal g in den Hitzeleitungskanal e. Jetzt
wird die Glocke h der abzuschmauchenden Kammer und zugleich die Fuchsglocke / gegezogen. Hierdurch wird die heifse Luft aus dem Kanal e in die Zweigkanäle i und durch die Einfeuerungslöcher k in die abzuschmauchende Kammer geleitet, bestreicht hier das Rohmaterial und zieht endlich mit den abgehenden Wasserdämpfen durch den Fuchs I nach dem Rauchsammler ni. Durch dieses Verfahren wird genügend Hitze geschaffen, um das Rohmaterial rein auszuschmauchen.
Zu diesem System ist die bereits im Haupt-Patent beschriebene Trockenvorrichtung angeordnet. Die noch in α b und g befindliche Luft wird durch Ziehen der Glocken ο in den Hitzeleitungskanal η und von hier durch Ziehen der Glocken ρ in die Ausströmungskänäle q bezw. in die ringsherum angeordnete Schürküche K geleitet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Anordnung der Kanäle c1 in den Wandungen des Rauchsammlers m, in welchen die voa aufsen eintretende Luft ' durch die nach dem Rauchsammler ziehenden Feuergase erhitzt wird, worauf dieselbe durch Kanäle c2 und c3 in die Chamotteröhren α und die hier neu angeordneten Schlitze b geführt, hier sehr heifs gemacht und schliefslich nach dem im Haupt-Patent beschriebenen Verfahren zum Abschmauchen des Rohmaterials benutzt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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