DE250206C - - Google Patents

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DE250206C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B9/00Stoves for heating the blast in blast furnaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
. r-; Λ* 250206 - ' KLASSE'18α.. GRUPPE
RUDOLPH BÖCKING & CIE,
Bei Winderhitzern für Hochöfen bekannter Bauart (Cowper) wird zur vollkommenen Verbrennung der Heizgase durch die Verbrennungsluft ein von unten nach oben durchgehender Kanal (der sogenannte Verbrennungs·- schacht) vorgesehen, der neben dem Wärmespeicher verläuft und den ausnutzbaren Raum zur Unterbringung des Wärmespeichers selbst sehr stark beeinträchtigt. . ■
ίο Diesen Übelstand suchen Lürmann & Teich-· gräber dadurch'zu umgehen, daß sie oberhalb der Wärmespeicheranordnung einen Verbrennungsraum vorsahen, dem Gas und Verbrennungsluft zugeführt werden; die Verbrennungsgase steigen von diesem Raum aus ■ durch den Wärmespeicher nieder, um unten auszuströmen. Diese Anordnung hat . aber auch wieder schwerwiegende Nachteile. Der Weg, den die Heizgase und demzufolge auch der zu erwärmende Wind zurücklegen muß, " ist nur sehr kurz; es haben die Heizgase nicht genügend Zeit, ihren Wärmeüberschuß an das Gitterwerk des Wärmespeichers abgeben zu können. Wollte man größeren Querschnitt, als bisher vorgeschlagen, anwenden, um den Heizgasen längere Zeit für die Durchströmung des Gitterwerkes zu geben, so würde dieses nichts nützen, denn der Wärmetransmissionskoeffizient steigt und fällt mit der Geschwindigkeit; es würde also mit sinkender Geschwindigkeit nur eine Verschlechterung eintreten. Wollte man andererseits den Wärmespeicher eng und hoch bauen, so würden sehr große Strahlungsverluste auftreten, abgesehen davon, daß diese Ausführung sehr teuer würde.
Ein weiterer Übelstand der genannten Bauart besteht darin, daß die Gase im Wärmespeicher einen Kegel bilden, dessen Spitze nach dem unten liegenden Austritt gerichtet ist. Die Wärmeübertragung vollzieht sich nur ·■ in diesem Kegel, das übrige Mauerwerk wird schlecht ausgenutzt. Des weiteren ist der hochgelegene Verbrennungsraum schwer zu-, gänglich, und da die Apparate meist eine Höhe von 30 m und noch mehr haben, so ist es ohne weiteres klar, daß der Verlust durch Wärmestrahlung in dem oben angeordneten Verbrennungsraum sehr groß ist, da die in solohen Höhen vorhandenen Luftströmungen diesen Verlust noch außerordentlich fördern..
Nach der Erfindung werden alle diese Übelstände vermieden. In dem Winderhitzer werden zu beiden Seiten einer stehenden Scheidewand Wärmespeichereinrichtungen vorgesehen, unter denen auf der Heizseite eine Verbrennungskammer mit Zuführung von Mischgas in Einzelströmen unter gleichmäßiger Verteilung vorgesehen ist, während sich auf der anderen Seite der Scheidewand in . an sich'60 bekannter Weise unter der dortigen Wärme- . speichereinrichtung die Rauchkammer befindet.
Mit dieser Einrichtung ist es möglich, bei geringer Höhe eine gute Ausnutzung der
ti·
Heizgase zu erzielen, die einen 'verhältnismäßig langen Weg durch nutzbare Teile vor-
..-. finden. Da die Verbrennung unterhalb der einen Hälfte auf den ganzen Raum gleich-S mäßig verteilt ist, so müssen auch die Gase gleichmäßig in die Höhe steigen und ebenso auf der .anderen Seite gleichmäßig niedersinken.
Die verhältnismäßig hohe Geschwindigkeit
ίο der Heizgase sichert eine gute Wärmeübertragung, und außerdem besteht gute Zugänglichkeit des unten, liegenden Verbrennungs-
. raumes. -
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch den unteren Teil eines Winderhitzers nach der Erfindung, Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie A-B zu Fig. 1 mit teil weiser Aufsicht. .
α ist die Zuleitung des Heizgases (Gichtgases), b der Kanal für die Verbrennungsluft. Von der Gasleitung α führen Düsenrohre c1 bis ce in Mischrohre dl bis aß, die mit dem Luftkanale δ in Verbindung stehen. Diese, in den Boden des Winderhitzers e eintretenden Mischrohre führen zu Düsenkammern f1 bis fs, deren jede mit zwei Brenndüsen g besetzt ist. Diese im Bodenmauerwerk des Winderhitzers e gelagerten Verbrennungsdüsen g münden in die Verbrennurigskam-. mer h. Oberhalb dieser, auf Gewölbepfeilern ruhend, befindet- sich der Tragrost i, und dieser trägt die linke Hälfte des Wärmespeichers. Der Winderhitzer β weist die Mitteltrenn· wand k auf. In der rechten Hälfte befindet sich unten in an sich bekannter Weise die Rauchkammer vi, die mit Gewölbe überbaut ist; auf diesem ruht ein Tragrost η und dieser trägt eine Wärrnespeichereinrichtung.
An die Rauchkammer m schließt sich ein doppelt einmündendes Rohr 0 an, das mit einer Kaltwindleitung in Verbindung steht, sowie mit einem Rauchventil, oder ein kombiniertes Rauchwindventil hat, um nach Erhitzung der Wärmespeicher durch die Verbrennungsgase, die durch das Ranch ventil zum Schornstein abziehen, nach Abschaltung bzw. Umschaltung Kaltwind in 0 einzulassen, nach der Kammer in zu führen und dann diesen Kaltwind durch die beiden Hälften des Wärme-Speichers nacheinander im Gegenstrom zu der Beheizung treten zu lassen, ρ ist die Heißwindabströmung.
Man sieht, wie beide Hälften des Winderhitzers mit der Wärmespeichereinrichtung belegt sind und wie der Verbrennungsraum durch die vorgenommene Unterteilung nur geringe Höhe und auch nur geringen Raum im Verhältnis zur Unterbringungsmöglichkeit ' der Wärmespeichereinrichtung beansprucht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Winderhitzer für Hochöfen ohne seitlichen Verbrennungsschacht, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten einer Scheidewand (k) Wärmespeichereinrichtun-' gen vorgesehen sind, unter denen auf der Heizseite eine Verbrennungskammer (h) mit Zuführung von Mischgas in Einzelströmen unter gleichmäßiger Verteilung und auf der anderen Seite in an sich bekannter . Weise die Rauchkammer angeordnet ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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