DE17030C - Kombinationen von belgischen Zink-Destilliröfen mit GRÖBE-LÜRMANN-Generatoren. (D. R. P. Nr. 549.) - Google Patents

Kombinationen von belgischen Zink-Destilliröfen mit GRÖBE-LÜRMANN-Generatoren. (D. R. P. Nr. 549.)

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DE17030C
DE17030C DENDAT17030D DE17030DA DE17030C DE 17030 C DE17030 C DE 17030C DE NDAT17030 D DENDAT17030 D DE NDAT17030D DE 17030D A DE17030D A DE 17030DA DE 17030 C DE17030 C DE 17030C
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FRITZ LOrmANN in Osnabrück
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B19/00Obtaining zinc or zinc oxide
    • C22B19/04Obtaining zinc by distilling
    • C22B19/06Obtaining zinc by distilling in muffle furnaces

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  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
PATENTSCHRIFT
KLASSE 40: Hüttenwesen.
FRITZ LÜRMANN in OSNABRÜCK.
D. R. P. No. 549.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Januar 1881 ab.
I. Combination von Zinköfen mit Gröbe-Lürmann-Generatoren (D. R. P. No. 549).
Fig. ι bis 5.
ι. Generatoren.
A Entgasungsräume neben, B Vergasungsräume unter den Zinköfen. b Roste für die Luftzuführung und Schlackenabführung für B. c wassergekühlte Balken mit Schlitz d für falschen Rost, e Oeffnungen zur Beobachtung der Kokshöhe in B. iiz «4 »5 Kanäle für die Circulation der Abhitze um die Entgasungsräume A.
2. Zinköfen.
η η1 η"* η* «4 »5 η% η1 Abhitzekanäle, z Kessel und Maschine zum Betrieb der Beschickapparate. ο o1 <?2 Lufterhitzungsvorrichtungen.
IL Combination. Fig. 6 bis 9.
ι. Generatoren.
A Entgasungsräume, sowie B Vergasungsräume unter den Zinköfen, b Schlitze für die Luftzuführung und Schlackenabführung für B. c wassergekühlte Balken mit Schlitz d für falschen Rost, e Oeffnungen zur Beobachtung der Kokshöhe in B. . ns nl ;z5 Kanäle für die Circulation der Abhitze um die Entgasungsräume A.
2. Zinköfen.
η η? ns η* η5 η6 Abhitzekanäle. E Schornstein.
III. Combination. Fig. 10 bis 13.
ι. Generatoren.
A Entgasungsräume, sowie B Vergasungsräume unter den Zinköfen, b Schlitze für die Luftzuführung und Schlackenabführung für B, c wassergekühlte Balken mit Schlitz d für falschen Rost, e Oeffnungen zur Beobachtung der Kokshöhe in B. n1 Kanäle für die Circulation der Abhitze um die Entgasungsräume A.
2. Zinköfen.
Zwei Zinköfen haben gemeinschaftliche Rückwand und gemeinschaftlichen Schornstein, welcher auch für die Nachbaröfen einer Reihe von Oefen dienen kann.
Die vier Schächte 11, in welchen auch Zinkreductionsröhren liegen können, führen die Abhitze zu den Entgasungsräumen A, von welchen dieselbe, durch die vier Schächte «2 und den Kanal n3, in den betreffenden Schornstein gelangt.
IV. Combination. Fig. 14 und 15.
Die Einrichtungen des Oberbaues können dieselben sein, wie die in Fig. 1 bis 13 gezeichneten. In der in Fig. 14 und 15 gezeichneten Anordnung vereinigen sich die Abhitzekanäle nl und »2, durch welche die Entgasungsräume A1 und A2 erwärmt werden, in dem Kanal »5; die von den Entgasungsräumen A3 und A* kommenden Abhitzekanäle «3 und «4 vereinigen sich in dem Kanal n6, welcher zu dem Schacht n7 bezw. zum Schornstein führt.
Alle diese Kanäle liegen in der gemeinschaftlichen Rückwand der Oefen und führen zu dem seitlich vom Ofen stehenden gemeinschaftlichen Schornstein E.
V. Combination. Fig. 16 und 17.
Die Einrichtungen des Oberbaues der Oefen können dieselben sein, wie die in Fig. 1 bis 13
gezeichneten. Bei der in den Fig. 16 und 17 gezeichneten Anordnung führen die Züge η1 die Abhitze um und von A, und die Züge 7z2 die Abhitze um und von A1 in den Schacht nz.
Es ist nur eine Hälfte der Oefen gezeichnet.
Auf der anderen Seite der Oefen ist die Anordnung dieselbe, wie gezeichnet. Die aufserhalb der Oefen liegenden Schächte n3 führen zu einem oder mehreren neben oder auf den Oefen stehenden Schornsteinen.
VI. Combination. Fig. 18 und 19.
Die Einrichtungen des Oberbaues der Oefen können diejenigen der Fig. 1 bis 13 sein. In der in Fig. 18 und 19 gezeichneten Anordnung vereinigen sich die von den Entgasungsräumen A und A1 kommenden Abhitzezüge in dem Kanal «2 und steigen in dem Schacht n3 auf.
Beide Kanäle «2 und beide Schächte n3 liegen in der Rückwand der Oefen und münden in einen gemeinschaftlichen Schornstein oder in verschiedene Schornsteine, deren Lage in diesen Figuren nicht angegeben ist.
VII. Combination. Fig. 20 und 21. Die Einrichtungen des Oberbaues der Oefen1
können diejenigen der Fig. 1 bis 13 sein. In der in Fig. 20 und 21 gezeichneten Anordnung vereinigen sich die von den Entgasungsräumen A und A1 kommenden Abhitzezüge η bezw. nl direct in dem auf jeder schmalen Seite der Oefen stehenden Schornstein E, welcher für einen oder mehrere Oefen dienen kann.
Bei allen den in Fig. 10 bis 21 gezeichneten Combinationen kann das Ofengewölbe auch, wie in Fig. ι bis 5 und 27 bis 38, auf den Langseiten der Oefen ruhen.
VIII. Combination. Fig. 22, 23 und 24.
Die Zeichnungen, Fig. 22, 23 und 24, zeigen eine Anordnung, bei welcher die Entgasungsräume A über den Zinköfen und die gemeinschaftlichen Vergasungsräume B in der Mitte dazwischen liegen, b Roste für Luftzuführung und Schlackenabführung für B.
Man kann die Gase in dem ersten Raum C mit Reductionsröhren unvollständig verbrennen, also hier hauptsächlich die Eigenwärme der Gase wirken lassen.
Bei dem Austritt der Gase in den zweiten Raum D für Reductionsröhren kann bei g1 oder auch schon vorher durch Abhitze oder sonstwie, ζ. B. in ο1 bis ο7, erwärmte Luft zur vollständigen Verbrennung der Gase zugeführt werden.
Die Abhitze gelangt aus dem Raum D in den von' diesem durch das Gewölbe / abgeschlossenen Raum G und aus diesem durch die Schlitze η in die Kanäle «', welche die Umgebung der Entgasungsräume A bilden.
Der Kanal »2 führt die Abhitze in einen Lufterhitzungsapparat und dann in den Schornstein E, welch' letzterer in dieser Zeichnung auf dem Ofen steht, welcher aber auch daneben oder sonstwo stehen kann.
Die Gröfse der Räume C und D bezw. die Reductionsröhrenzahl ist beliebig; auch kann diese Anordnung bei Oefen getroffen werden, welche nicht, wie gezeichnet, eine gemeinschaftliche Rückwand haben.
Bei diesen beschriebenen Anordnungen, Fig. 22, 23 und 24, können alle Theile der Oefen und Generatoren über der Hüttensohle liegen.
Die in Fig. 10 bis 21 gezeichneten Combinationen lassen sich noch dahin verbessern, dafs man den Mittelpfeiler solcher Oefen, welcher, in Fig. 10 mit D bezeichnet, zwischen den beiden Vergasungsräumen B liegt, beseitigt und nur einen Vergasungsraum anordnet, dessen Rost von der Längsseite des Ofens unter der Hüttensohle bedient wird. ;
Durch diese Anordnung wird erreicht, dafs die Entgasungsräume wesentlich länger, die Verwendungen schlechterer Kohlen also möglich werden.
Diese Einrichtung ist der in Fig. 22 bis 24 gezeichneten ähnlich und unterscheidet sich von derselben nur dadurch, dafs die Entgasungsräume unter dem Ofen und die Vergasungsräume unter der Hüttensohle liegen.
IX. Combination. Fig. 25 und 26.
Es liegen Gaskanäle g1 und Kanäle ox für erwärmte Luft zn beiden Seiten der Verbrennungsräume w, aus welchen die Verbrennungsproducte in die Räume C treten, um die hier angeordneten Zinkreductionsröhren oder Muffeln zu erwärmen. Die Abhitze gelangt durch die Schächte η und die Kanäle n1 zu den Entgasungsräumen A und etwaigen Lufterhitzern, und durch nz zum Schornstein.
Die Anzahl der Verbrennungsräume w und der Schächte n, sowie die Anordnung der letzteren ist beliebig.
Dabei können die Entgasungsräume A, sowie die Lufterhitzer unter, neben, zwischen und über den Räumen C angeordnet sein.
X. Combination. Fig. 27 bis 32.
Bei dieser Combination liegen, wie in Fig. 22 bis 24 dargestellt, sämmtliche Einrichtungen über der Hüttensohle.
Die Gase treten aus dem Generator B durch die Oeffnung g in den Kanal g', aus demselben in den Schacht g2 und aus diesem in die Kanäle g3 unter die beiden Hälften des Ofens.
Die erwärmte Luft befindet sich in dem Kanal o3.
Die Gase treten durch die Schlitze gi, die Luft durch die Schlitze <?4 in den Ofen.
Die Zugrichtung für die Verbrennungsproducte ist von unten nach oben.
Die Entgasungsräume A liegen in einer solchen Höhe hinter dem Zinkofen, dafs die Abhitze, unter dem Gewölbe des Ofens durch die Schlitze η austretend, um die Entgasungsräume in ηΛ circulirt, durch die Schächte n2 in dem Lufterhitzer niederfallt, durch Oeffhungen n3 n* #5 in die Schächte ws und von hier in den Schornstein gelangt.
Reguliren läfst sich Gas- und Lufteintritt, also die Verbindung derselben bezw. die Vertheilung der Wärme, durch Veränderung der Querschnitte von g* und ol mit Hülfe aufzulegender feuerfester Steine.
XI. Combination. Fig. 33 bis 38.
Die Zinköfen bieten der Heizung, besonders mit Gas, und der gleichmäfsigen Vertheilung der Wärme besondere Schwierigkeiten; einmal weil die Ausnutzung der Wärme, entgegen der Einrichtung anderer Wärmeverbrauchsorte, in einer grofsen verticalen Ausdehnung derselben stattfinden mufs, und dann, weil, veranlafst durch die Art des Betriebes der Zinköfen, immer sehr bedeutende Undichtigkeiten der Vorderwand des Ofens vorhanden sind.
Die Spannung der Verbrennungsproducte oder der Druck im Innern des Ofens ist infolge dessen oben im Ofen um mehrere Millimeter der Wassersäule gröfser als unten im Ofen.
Durch die Undichtigkeiten tritt von aufsen eine uncontrolirbare Menge Luft in den Ofen.
Der verschiedene Druck im Ofen und die von aufsen eintretende Luft machen es unmöglich, bestimmte Mengen Verbrennungsluft an bestimmten Stellen und in den verschiedenen Höhen so einzuführen, dafs eine allmälige Verbrennung, also gleichmäfsige Vertheilung der Wärme zu erreichen ist.
Die gleichmäfsige Erwärmung ist aber für den Zinkreductionsprocefs und für die Leistung des Ofens in jeder Beziehung um so wichtiger, als alle die vielen Röhren oder Muffeln eines Ofens dieselbe Beschickungsmenge in derselben Zeit verarbeiten sollten.
Da die unteren Röhren oder Muffeln in einem Zinkofen bisheriger Construction zu heifs, die oberen zu kalt gehen, so tritt eine sehr ungleichmäfsige Entwickelung des Processes in den einzelnen Röhren oder Muffeln der verschiedenen Ebenen, dadurch ein sehr verschiedenes Ausbringen und infolge dessen ein Verlust von 18 bis 2opCt. des Gehalts der Erze an Zink ein.
Die sonstigen Schwierigkeiten des bisherigen Betriebes, als Bruch der Röhren oder Muffeln und ungleichmäfsige Vertheilung der Arbeit, seien hier nur erwähnt.
Um diese Mängel bei den Zinköfen möglichst zu beseitigen, sind in der in Fig. 33 bis 38 gezeichneten Construction der Oefen die Gas- und Lufteintritte g3 und oz unten und oben im Ofen angeordnet.
Die Gase treten aus dem Vergasungsraum B durch den Kanal g in den Schacht g1, sind hier durch die Schieber h und hl zu reguliren und gelangen in die Kanäle g 2, aus welchen sie durch Oeffnungen gz gleichzeitig oder, wie weiter unten beschrieben wird, alternirend in den Ofen treten.
Man hat also im Ofen eine Zugrichtung für die heifsen Verbrennungsproducte von oben, sowie von unten nach der Mitte hin.
Während die oberen und unteren Röhren oder Muffeln durch die in ihrer Nähe stattfindende Verbrennung der Gase so warm, als der Procefs es erfordert, erhalten werden können, werden die mittleren Röhren dieser Oefen dadurch wärmer als die oberen Röhren der bisherigen Oefen, dafs bei ihnen die Abhitze beider Verbrennungsstellen zusammentrifft.
Die Abhitze wird aufserdem, um die Vorderwand, welche der Abkühlung am meisten ausgesetzt ist, auch gut zu heizen, an dieser durch die Röhren «' bezw. «2 der mittleren Reihe abgezogen, welche also nicht für die Zinkreduction dienen.
In den Röhren nl sind oben, und in den Röhren n2 unten Abhitzeabzugsöffnungen 11 angebracht.
Die Röhren n\ Fig. 34, führen die Abhitze des oberen Theiles des Ofens in den Kanal n3, von da in die Umgebung n4 der Entgasungsräume und aus dieser in die Abhitzekammern »5 des oberen Lufterhitzers.
Die Röhren »2, Fig. 36, führen die Abhitze des unteren Theiles des Ofens in den Kanal ns, von da in die Umgebung nl der Entgasungsräume und aus dieser in die Abhitzekammern nb des unteren Lufterhitzers.
Die Verbrennungsproducte des oberen Theiles des Ofens, welche im Ofen fallen, müssen im oberen Lufterhitzer um dieselbe Höhe steigen, während die Verbrennungsproducte des unteren Theiles des Ofens, welche im Ofen steigen, im unteren Lufterhitzer um dieselbe Höhe fallen müssen.
So ist dafür gesorgt, dafs die Spannung der Verbrennungsproducte, d. h. der Druck im Ofen, in jeder Höhe des Ofens derselbe sein kann.
Die Verbrennungsluft circulirt in den Luftkammern o1 der Lufterhitzer und tritt aus den-, selben in die oben schon erwähnten Kanäle oz.

Claims (10)

Die Abhitze wird schliefslich aus den oberen und- unteren Lufterhitzern durch die Kanäle n6 gesammelt, um dem an irgend einer Stelle stehenden Schornstein zugeführt zu werden. Die Erwärmung dieser so construirten Oefen wird eine gleichmäfsigere als diejenige der bisherigen Oefen sein, weil die Verbrennung der Gase oben und unten im Ofen stattfindet, weil die Abhitze sich in der Mitte des Ofens vereinigt, weil dieselbe an der Vorderwand des Ofens abgezogen wird und weil der Druck in jedem Theil des Ofens derselbe sein kann. Um denselben Zweck, den der gleichmäfsigeren Erwärmung, zu erreichen, kann man diese Combination auf folgende Weise zu einer solchen machen, bei welcher man den Zug umkehren (reversiren) kann. Wenn der Gasschieber h geschlossen und hx geöffnet ist, treten die Gase nur in den unteren Kanal g2, brennen von unten nach oben durch den Ofen, die Verbrennungsproducte treten in den oberen Gaskanal g2, welcher nun Abhitzekanal ist und an seinen äufsersten Enden mit dem oberen Abhitzekanal n6 in Verbindung steht. Diese Verbindungen, sowie diejenige der Abhitzekanäle «6 mit dem Schornstein sind durch Schieber abzuschliefsen. Diese Schieber können gufseiserne, mit Wasser gekühlte sein; wird der Schieber h geöffnet, und werden die entsprechenden Schieber in g2 und n6 geöffnet bezw. geschlossen, so brennt das Gas von oben nach unten durch den Ofen. Bei der in den Fig. 22 bis 38 gezeichneten Einrichtung von Zinköfen ist nicht ausgeschlossen, dafs die Gase von anderen Generatoren, als denjenigen des D. R. P, No. 549 producirt werden. In solchem Fall treten die Gase in Fig. 23 durch die Oefrhungen g, in Fig. 27 durch den Kanal g2 und in Fig. 33 und 34 durch die Kanäle g1 in den Ofen. An der Luftzuführung und der Zugrichtung wird in diesem Fall nichts geändert, In der Abhitzeabführung tritt auch keine Aenderung ein, nur können die Lufterhitzer an Stelle der in Wegfall kommenden Entgasungsräume treten, also vergröfsert werden. Pa τ ε nt-An s ρ küche:
1. Die Combination von Zinköfen mit Gröbe-Lürmann-Generatoren, D. R, P. No. 549,
2. Bei Combination von Zinköfen mit Grobe-Lürmann-Generatoren, D. R. P. No. 549, die Lage und Anordnung der .Entgasungsräume :
1. neben den Zinköfen,
a) unter der Hüttensohle,
a) so dafs die Achsen der Entgasungsräume senkrecht zur Achse der Oefen stehen, Fig. 1 und 5 sowie Fig. 25 und 26,
ß) so dafs die Achsen der Entgasungsräume parallel zur Achse der Oefen stehen, Fig. 6 bis 9,
b) über der Hüttensohle, Fig. 27 bis 38;
2. unter den Zinköfen, Fig. 6 bis 21;
3. über den Zinköfen, Fig. 22 bis 24.
3. Bei Combinationen von Zinköfen mit Gröbe-Lürmann-Generatoren, D. R. P. No. 549, die Lage und Anordnung der Vergasungsräume:
1. neben den Zinköfen,
a) unter der Hüttensohle, Fig. 25 und 26,
b) über der Hüttensohle, Fig. 27 und 28;
2. unter den Zinköfen, Fig. 1 bis 21;
3. zwischen den Zinköfen, Fig. 22 bis 24.
4. Bei Combinationen von Zinköfen mit Gröbe-Lürmann-Generatoren, D. R. P. No. 549, und Lufterhitzern die Lage und Anordnung der letzteren:
. i. unter den Generatoren und Zinköfen, Fig· 3;
2. unter den Generatoren und hinter den Zinköfen, Fig. 27 bis 32;
3. zwischen den Generatoren und Zinköfen, Fig. 22 bis 24;
4. unter und über den Generatoren und hinter den Zinköfen, Fig. 33 bis 38.
5. Bei Combinationen von Zinköfen mit Gröbe-Lürmann-Generatoren, D. R. P. No. 549, die Lage und Anordnung der Gaskanäle g u. s. w. zu den Zinköfen und Generatoren:
a) oben im Vergasungsraum und im Zinkofen, Fig. 22 bis 24,
b) unter dem Zinkofen, Fig. 25 und 26,
c) im Gewölbe des Vergasungsraumes g über dem Zinkofen g1, in der Mitte dazwischen^-2 und unter demselben^-3, Fig. 27 bis 32,
d) seitlich im Vergasungsraum g, in der Mitte zwischen dem Zinkofen g1, unter und über demselben g 3, Fig. 33 bis 38.
6. Bei Combinationen von Zinköfen mit Gröbe-Lürmann-Generatoren, D. R. P. No. 549, die Lage und Anordnung der Luftkanäle ο u, s. w. für heifse Luft zu den Zinköfen und Generatoren:
a) zwischen den Zinköfen und zwischen den Entgasungsräumen, Fig. 22 bis 24,
b) unter den Zinköfen, Fig. 25 und 26,
c) unter den Entgasungsräumen und unter den Zinköfen, Fig. 27 bis 32,
d) unter und über den Entgasungsräumen, sowie Zinköfen, Fig. 33 bis 38.
7. Bei Combinationen von Zinköfen mit Gröbe-Lürmann-Generatoren, D. R. P. No. 549, die Lage und Anordnung der Abhitzekanäle η u. s. w. zu den Zinköfen und Generatoren:
a) in der Mitte des Zinkofens niederfallend, n, von unten nach oben die Entgasungsräume durch «2 bis n1 umstreichend, Fig. ι bis 5,
b) an beiden Seiten des Zinkofens niederfallend, n, von oben nach unten die Entgasungsräume durch ;z2 bis n6 umstreichend, Fig. 6 bis 9,
c) an beiden Seiten des Zinkofens niederfallend, n, von oben nach unten die Entgasungsräume umstreichend, nl, zwischen den Zinköfen aufsteigend, »2, oben über denselben hinlaufend, n3,
d) an beiden Seiten des Zinkofens niederfallend, von oben nach unten die Entgasungsräume umstreichend, nl n2 und η3 η1, seitlich von diesen in einer Richtung zum Schornstein E führend, TZ5 sowie n6, Fig. 14 und 15,
e) an beiden Seiten des Zinkofens niederfallend, von oben nach unten die Entgasungsräume umstreichend, n1 n2 (doppelt), seitlich von diesen in zwei Richtungen zum Schornstein führend, n3 (doppelt), Fig. 16 und 17,
f) an beiden Seiten des Zinkofens niederfallend, von oben nach unten die Entgasungsräume umstreichend, η η1 (doppelt), nach der Mitte des Ofen hin, «2, zu den aufsteigenden Schächten »3 und dann zum Schornstein führend, Fig. 18 und 19,
g) an beiden Seiten des Zinkofens niederfallend, von oben nach unten die Entgasungsräume umstreichend, direct zum seitlich stehenden Schornstein führend, η n1, Fig. 20 und 21,
h) an beiden Seiten des Zinkofens aufsteigend, 11, die Entgasungsräume von unten nach oben und zurück nach unten in n1 umstreichend und dann zu dem Schornstein führend, «2, Fig. 22 und 24,
i) an beiden Seiten des Zinkofens niederfallend, n, durch «Sz2 zu den Entgasungsräumen führend, dieselben von unten nach oben umstreichend und zu dem Schornstein führend, «3, Fig. 25 und 26,
k) oben hinten aus dem Zinkofen führend, 11, von oben um die Entgasungsräume circulirend, n\- die Lufterhitzer durchstreichend, »2, zu dem Schornstein führend, n3, Fig. 27 bis 32,
1) in der Mitte aus dem Zinkofen führend, η η1 sowie «■«*, um die Entgasungsräume führend, nl, durch die Lufterhitzer streichend, nb, zu den Schornsteinen führend, n6, Fig. 33 bis 38. -
8. Bei Combinationen von Zinköfen mit Gröbe-Lürmann-Generatoren, D. R. P. No. 549, die Richtung des Zuges:
1. in den Zinköfen,
a) an den Seiten von unten nach oben, in der Mitte von oben nach unten, Fig. ι bis 5,
b) in der Mitte von unten nach oben, an den Seiten von oben nach unten, Fig. 6 bis 13 und Fig. 25 und 26,
c) in der Mitte von oben nach unten, an den Seiten von unten nach oben, Fig. 22 bis 24,
d) im ganzen Ofen nur von unten nach oben, Fig. 27 bis 32,
e) von unten und von oben nach der Mitte des Ofens mit oder ohne Zugumkehrung, Fig. 33 bis 38;
2. um die Entgasungsräume,
a) von unten an einer Seite herum nach oben, Fig. 5 und Fig. 25 und 26,
b) von oben an beiden Seiten herum nach unten, Fig. 7 und 13,
. c) von unten an einer Seite herum nach . oben und zurück nach unten, Fig. 22,
d) von oben an einer Seite herunter nach unten, Fig. 28,
e) von oben und unten an beiden Seiten herum, Fig. 34 und 36.
9. Bei Combinationen von Zinköfen mit irgend welchen Feuerungseinrichtungen, also auch anderen Generatoren als denjenigen des D. R. P. No. 549, wie in Fig. 22 bis 24 gezeichnet, die Anordnung aller Theile über der Hüttensohle und die Anordnung der Gasaustritte g und g1, so dafs behufs Erreichung gleichmäfsigen Druckes im Ofen die Verbrennungsproducte ge-i zwungen werden, im Ofen zunächst niederzufallen und dann aufzusteigen.
10. Bei Combinationen von Zinköfen mit irgend welchen Feuerungseinrichtungen, also auch anderen Generatoren als denjenigen des D. R. P. No. 549, wie in Fig. 27 bis 32 gezeichnet, die Anordnung aller Theile
über <J'Sri '-Hüttensohle und die Anordnung ' der· Gasaustritte gi und der Luftaustrit-tSe Ό1" unten in der ganzen Länge des Ofens und so, dafs deren Querschnitte regulirt werden können, wobei die Zugrichtung der Verbrennungsproducte von unten nach oben im Ofen stattfindet.
Bei Combinationen von Zinköfen mit irgend welchen Feuerungsemriehtungen, also auch anderen Generatoren als denjenigen des D. R. P. No. 549, wie in Fig. 33 bis 38 gezeichnet, die Anordnung der Gasaustritte g 3 und der Luftaustritte oz, sowohl unten auf der Sohle des Ofens, als oben im Gewölbe desselben, die Abführung der Verbrennungsproducte aus der Mitte an der Vorderwand des Ofens mit oder ohne Zugumkehrung.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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