DE91674C - - Google Patents
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- DE91674C DE91674C DENDAT91674D DE91674DA DE91674C DE 91674 C DE91674 C DE 91674C DE NDAT91674 D DENDAT91674 D DE NDAT91674D DE 91674D A DE91674D A DE 91674DA DE 91674 C DE91674 C DE 91674C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
- F28D—HEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
- F28D17/00—Regenerative heat-exchange apparatus in which a stationary intermediate heat-transfer medium or body is contacted successively by each heat-exchange medium, e.g. using granular particles
- F28D17/02—Regenerative heat-exchange apparatus in which a stationary intermediate heat-transfer medium or body is contacted successively by each heat-exchange medium, e.g. using granular particles using rigid bodies, e.g. of porous material
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
GUSTAV HOFFMANN in BERLIN. Zweiräumiger Wärmespeicher.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Februar 1896 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Neuerung an zweiräumigenWärmespeichern,
wie man sie unter einer Batterie von Oefen, beispielsweise von Koksöfen, bequem anbringen
kann, und bezweckt ein besseres Ausnutzen der Gase, ohne dafs ein Umschalten erforderlich
wäre.
Die Neuerung besteht in der eigenartigen Anordnung von Pfeifensteinen, die passend mit
Rippen und einem mittleren Kanal versehen sind und so aufgebaut werden, dafs durch das
Abdecken einer jeden Schicht Pfeifensteine waagrechte Luftkanäle und senkrechte Gasschächte
entstehen, wobei die Pfeifensteine jeder Schicht einzeln gegen einander versetzt
sind, so dafs infolge der Rippen die Luft gezwungen wird, schlangenförmig durch die
Kanäle zu streichen.
Fig. ι zeigt einen mit dieser Neuerung versehenen
Wärmespeicher,
Fig. 2 einen hierzu senkrechten Schnitt,
Fig. 3 einen Grundrifs und
Fig. 4 desgleichen.
Fig. 5 bis 8 veranschaulichen die einzelnen Pfeifensteine in gröfserem Mafsstabe.
Zwei Längskanäle α α (Fig. 1) führen die
Aufsehluft von oben dem Wärmespeicher zu. Unmittelbar unter demselben sind zwei andere
Längskanäle b b angeordnet, die die Abgase unten nach dem Schornstein führen. Zwischen
diesen Längskanälen befindet sich in Form eines grofsen Mittelkanales der eigentliche
Wärmespeicher oder Winderhitzer W; dieser ist unter seiner Ueberwölbung zur Aufnahme
der Gase, welche durch Schlitze c im Gewölbe einmünden, bestimmt. In seinem mittleren,
von den Seitenmauern eingefafsten Theil sind dann Ibthrecht aus einzelnen Steinen aufgebaute
Pfeifen d angeordnet. Diese Pfeifen haben einerseits den Zweck, die Gase nach
abwärts zu führen bis zu den waagrechten Kanälen g, auf welchen die den unteren Theil
des Wärmespeichers bildenden Steine auflagern, andererseits soll die durch die Längskanäle a
einziehende Luft durch die Zwischenräume der einzelnen Pfeifen b hindurchziehen können, um
hierbei durch die abziehenden Gase erhitzt zu werden.
Zu diesem Zweck sind die einzelnen Pfeifensteine d (Fig. 8) aufsen mit zwei Rippen e e1
versehen, um beim säulenförmigen Aufbauen der Steine zwischen denselben senkrechte Luftzwischenräume
f zu erhalten.
Die Rippe e geht über die ganze Länge des Pfeifensteines hinweg, während die Rippe e1
nur ungefähr halb so lang ist als der Pfeifenstein selbst. Die einzelnen Pfeifensteine werden
in jeder Schicht gegen einander versetzt, so dafs die Luft, die durch die einzelnen Kanäle k
hindurchstreicht, schlangenförmig sich winden mufs (s. den Pfeilstrich in Fig. 1). Die einzelnen
Kanäle k werden durch Deckschichten ο gebildet, die zwischen jeder Lage von Pfeifensteinen
angeordnet sind.
Die Pfeifensteine d besitzen noch Mittelkanäle f1, durch welche die aus dem Verbrennungsraum
kommenden Gase hindurchziehen, um noch einen Theil ihrer Wärme an die Pfeifensteine abzugeben.
Wie aus Fig. 1, 6 und 7 ersichtlich, gehen die Kanäle f auch durch die Deckschicht ο
hindurch, so dafs die Gase ungehindert aus
(2. Auflage, ausgegeben am 18. Dezember igoo.)
dem Verbrennungsraum nach den Abzugskanälen entweichen können.
Die Rippen und Decksteine werden einen guten Verband und eine grofse Stabilität des
ganzen Wärmespeichers bewirken, während die säulenförmig in dem Luftraum stehenden gerippten
Pfeifensteine d eine gute Wärmeabgabe gestatten. Die Kanäle h, durch welche die
Luft aus den Längskanälen α nach dem Wärmespeicher gelangt, und die Kanäle s, durch
welche die Luft aus dem Wärmespeicher in den Verbindungsraum gelangt, sind so angeordnet
(Fig. 4), dafs abwechselnd die Luft aus dem linken Längskanal α nach dem rechten
Kanal s zieht, während in dem benachbarten Wärmespeicherkanal die Luft von dem rechten
Längskanal nach dem linken, zum Verbrennungsraum führenden Kanal s zieht. Hierbei streichen
die Gase in den Kanälen f stets von oben nach unten durch die abwechselnd von links und
von rechts in den Wärmespeicher mündenden Kanäle g", um unten ebenfalls, abwechselnd
rechts und links in die Abzugskanäle ziehend, nach dem Kamin zu entweichen.
Dieser Vorgang von beiden Seiten bewirkt, dafs die Luft in dem einen Luftraum nach
rechts und im anderen nach links geht, und zwar schlangenförmig.
Zwischen den vier Längskanälen und dem Winderhitzer wechseln die Luftsammeischächte
in der Weise ab, dafs sie auf der einen Seite die kalte Luft aus einem der Aufsenluftkanäle (a)
aufnehmen und dieselbe an den Winderhitzer abgeben, wo sie durch so viele Kanäle streicht,
als solche durch die Pfeifensteine und Decksteine in dem betreffenden Luftraum der Winderhitzer
gebildet werden; dann gelangt sie durch die Heifsluftschächte S nach dem; Verbrennungsraum, während in den nächsten Luftsammelschacht
die Luft von der entgegengesetzten Seite durch die Kanäle zieht (Fig. 4).
Claims (1)
- Patent-Anspruch: ;Zweiräumiger Wärmespeicher, gekennzeichnet durch die Anordnung von Pfeifensteinen (dj, die mit Rippen (e und el) und einem mittleren Kanäle ff1) ausgestattet sind, und die derart aufgebaut werden, dafs durch das Abdecken jeder Schicht Pfeifensteine waagrechte ;'Luftkanäle (k) und senkrechte Gasschächte (f) entstehen, wobei die Pfeifensteine jeder Schicht einzeln gegen' einander versetzt sind, so; dafs durch die Rippen (e1) die Luft gezwungen wird, schlangenförmig durch die Kanäle (k) zu streichen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE91674C true DE91674C (de) |
Family
ID=363281
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT91674D Active DE91674C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE91674C (de) |
-
0
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