DE224770C - - Google Patents

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DE224770C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B14/00Crucible or pot furnaces
    • F27B14/08Details specially adapted for crucible or pot furnaces
    • F27B14/14Arrangements of heating devices
    • F27B14/143Heating of the crucible by convection of combustion gases

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Crucibles And Fluidized-Bed Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 224770 KLASSE 31 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Juni 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Tiegelofen, dessen Schacht mehrere Tiegel aufnehmen kann, und bei welchem der Wind teils oberhalb, teils unterhalb des Rostes zugeführt wird. Sein Kennzeichen besteht darin, daß der nach dem Raum oberhalb des Rostes sich abzweigende Wind so in den Schacht eingeleitet wird, daß er die Tiegel in einer Kreisbewegung umspült. Hierdurch soll eine
ίο vollkommene Verbrennung der sonst unverbraucht abziehenden Abgase und eine wirksame Abgabe der in ihnen enthaltenen Verbrennungswärme an die Tiegel bewirkt und infolgedessen eine große Ersparnis an Brennstoff erzielt werden.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung in einer als Beispiel gewählten Ausführungsform in den
Fig. ι und 2 in zwei zueinander senkrechten Längsschnitten dargestellt.
Fig. 3 ist ein Querschnitt.
Die Metallwand A des Tiegelofens hat eine Schamotteauskleidung B, einen Rost C auf Trägern C1 und einen Aschenfang D unterhalb des Rostes. Den Boden des Aschenfanges bildet ein Wassertrog E mit im Mauerwerk des Ofens gelagerten Flanschen F, deren Durchtrittsöffnungen G Durchlässen in den Trägern C1 entsprechen. Der Ofen, dessen Tiegel Q in üblicher Weise auf dem Rost C stehen, ist durch Platten / abgedeckt und hat an seiner Außenseite ein Wasserzuführungsrohr 0 für den Trog.
Die Kanäle / und K dienen zum Abzug der Gase nach dem Sammelkanal L bzw. dem Kamin. Die Gasabzugskanäle umgeben den Kanal H für die Zufuhr frischer Luft. Oberhalb dieses Kanals H befindet sich ein mit einer Regelungsvorrichtung versehenes Rohr R; gegebenenfalls kann er mit Trennwänden R1 oder mit Schlangenrohren zur Vergrößerung des Luftweges und der Oberfläche versehen sein. Der Kanal H setzt sich in einen Kanal h fort, welcher unterhalb des Aschenfanges mündet und durch die Durchzugsöffnungen G und diejenigen in den Trägern C1 mit Durchlässen f, f1 und Öffnungen f2', f8 in der Schamotteauskleidung oberhalb des Feuerherdes in Verbindung.steht. Die Austrittsöffnungen f2 sind etwas größer als diejenigen f3 (Fig. 1 und 2). Die Durchlässe f und f1 setzen sich in solche M fort, welche bei N oberhalb des Feuerherdes münden und mit Schiebern o. dgl. versehen sein können. "
Das Gas und die Luft werden also in folgender Weise durch den Ofen geleitet:
Die verbrannten Gase ziehen durch die Kanäle /, K und L ab und wärmen hierbei die durch den Kanal H hindurchziehende frische Luft vor, welche aus diesem durch den Durchlaß h und die Öffnungen G hindurch teils unter den Rost C und durch diesen hindurchgeleitet wird, teils durch die Durchlässe f, f1 hindurchzieht und aus den Öffnungen f2, f3 unmittelbar über dem Feuerherd austritt, ferner durch die Durchlässe M hindurchgeht und bei N oberhalb des Feuerherdes austritt. Durch die Lage und Richtung der Öffnungen f2 und /3 zu-
einander wird bewirkt, daß der aus ihnen austretende Luftstrom, wie die Pfeile in Fig. 3 verdeutlichen, die Tiegel in einer Kreisbewegung umspült; diese Wirkung wird dadurch unterstützt, daß der Mündungsquerschnitt der Öffnungen f'6 kleiner ist als derjenige der Öffnungen f2; infolgedessen hat der aus ersterem austretende Wind größere Geschwindigkeit und somit das Bestreben, die beiden benachbarten Luftströme in seine Richtung abzulenken. Durch diese Art der Luftführung wird in kurzer Zeit eine hohe Temperatur erzeugt und beibehalten, weil eine vollkommene Verbrennung der sonst unverbraucht abziehenden Gase und eine wirksame Abgabe ihrer Verbrennungswärme an die Tiegel bewirkt wird, wodurch eine große Ersparnis an Brennstoff erzielt werden soll.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Tiegelofen, dessen Schacht mehrere Tiegel aufnehmen kann, und bei welchem der Wind teils oberhalb, teils unterhalb des Rostes zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der nach dem Raum oberhalb des Rostes sich abzweigende Wind so in diesen eingeleitet wird, daß er die Tiegel in einer Kreisbewegung umspült.
  2. 2. Tiegelofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wind so in einzelnen Strömen in den Verbrennungsraum eingeleitet wird, daß den zwischen zwei Tiegeln austretenden Luftstrom die beiden benachbarten Ströme in seiner Richtung abzulenken streben.
  3. 3. Tiegelofen nach Anspruch 2, dadurch . gekennzeichnet, daß die Austrittsmündungen (f2) für die zwischen zwei Tiegeln austretenden Luftströme größer sind als die in den Ecken liegenden (fs), so daß die aus letzteren kommenden Luftströme eine größere Geschwindigkeit haben als die aus den ersteren (faj kommenden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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