DE42580C - Lufterhitzung an Schmelzöfen - Google Patents

Lufterhitzung an Schmelzöfen

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Publication number
DE42580C
DE42580C DENDAT42580D DE42580DA DE42580C DE 42580 C DE42580 C DE 42580C DE NDAT42580 D DENDAT42580 D DE NDAT42580D DE 42580D A DE42580D A DE 42580DA DE 42580 C DE42580 C DE 42580C
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DE
Germany
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air
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melting
melting furnaces
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42580D
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English (en)
Original Assignee
F. A. HERBERTZ in Köln a. Rh
Publication of DE42580C publication Critical patent/DE42580C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B1/22Arrangements of heat-exchange apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 18: Eisenerzeugung.
F. A. HERBERTZ in KÖLN a. Rhein. Lufterhitzung an Schmelzöfen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. August 1887 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung an Schmelzöfen, um die Hitze des Ofenschachtes zur Erhitzung von Luft nutzbar zu machen und die erhitzte Luft der Schmelzzone des Ofens zuzuführen. Die Einrichtung besteht aus einer oder mehreren als Lufterhitzer dienenden Kammern, welche oben auf dem Schacht als Fortsetzung desselben oder oben an dem Schacht an Stelle bisheriger Chamotteausmauerung angebracht sind und entweder durch ein System von innerhalb oder aufserhalb der Ausmauerung angeordneten Röhren, oder durch einen oder mehrere ebenfalls innerhalb oder aufserhalb der Ausmauerung angeordneten Kanäle mit der Schmelzzone in Verbindung stehen, wobei die zu erhitzende Luft in diese Kammern entweder eingeprefst oder eingesaugt oder in diese Kammern eingeprefst und aus denselben abgesaugt wird.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht diese Einrichtung an dem mit freier verstellbarer, ringförmiger Lufteinströmungsöffnung und beweglichem Herd versehenen Schmelzofen mit Dampfstrahl des Erfinders.
Dieser Schmelzofen besitzt am oberen Theil des Schachtes kein Oberfeuer und liegt die Schmelzzone fest begrenzt im unteren Theile des Schachtes gleich über der ringförmigen Lufteinströmungsöffhung. Entsprechend über der Schmelzzone bis zum Schachtabschlufs findet daher wohl eine Erhitzung des Schachtes statt, welche nicht zur Schmelzhitze hinreicht, die aber doch zur Erhitzung der Verbrennungsluft mit grofsem Vortheile benutzt werden kann.
In der Zeichnung ist S der Schacht des Schmelzofens, welcher durch vier Säulen s frei getragen wird. Unter dem Schacht S befindet sich der Herd H, welcher durch vier Spindeln und konische Zahnradvorgelege innerhalb der Säulen an den Säulen auf- und abbewegt werden kann. Durch die Absaugerohre A α und durch den Dampfstrahl J wird in dem Schacht ein Vacuum hergestellt und wird die äufsere atmosphärische Luft durch die ringförmige Lufteinströmungsöffnung 0 eintreten und eine intensive Verbrennung und Schmelzung herbeiführen.
Im oberen Theile des Schachtes befindet sich statt der Chamotteausmauerung ein eiserner Luftkasten W. Von der Bodenplatte dieses Luftkastens gehen in entsprechender Anzahl eiserne Rohre R (s. Fig. 1) nach unten und münden in Düsen D, welche von aufsen mit der Schmelzzone in Verbindung stehen und die durch eine Klappe geöffnet und geschlossen werden können. Im oberen Theile des Luftkastens sind die Lufteinströmungsöffnungen L angebracht. Sobald der Dampfstrahl in Betrieb gebracht ist und die ringförmige Lufteinströmungsöffnung 0 je nach der gewünschten Hitze entweder ganz geschlossen oder nur wenig geöffnet ist, wird die äufsere atmosphärische Luft durch die oberen Lufteinströmungsöffnungen L des Luftkastens in letzteren treten und von da durch die Rohre i?, welche innerhalb oder auch aufserhalb der Chamotteeinmauerung
liegen, und durch die Düsen D, erhitzt bis zu 6oo° C, in die Schmelzzone des Ofens gelangen.
Statt eines Systems von Röhren, welche die erhitzte Luft vom Luftkasten nach der Schmelzzone leiten, kann auch ein ringförmiger Kanal K (s. Fig. 2), vom Luftkasten ausgehend und mündend in der ringförmigen Lufteinströmungsöffnung 0, als Leiter der erhitzten Luft dienen. In diesem Falle wird das Einströmen der kalten Luft durch die Oeffnung 0 dadurch verhindert, dafs man durch einzelne kreisförmige Deckungsstücke N die ringförmige Lufteinströmungsöffnung 0 von aufsen abschliefst.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Schmelzöfen die Anbringung einer oder mehrerer als Lufterhitzer dienenden Kammern W oben auf dem Schacht als Fortsetzung desselben oder oben an dem Schacht an Stelle bisheriger Chamotteausmauerung, welche Kammern mit der Schmelzzone des Ofens durch innerhalb oder aufserhalb der Ausmauerung angeordnete Röhren R oder Kanäle K in Verbindung stehen, wobei die zu erhitzende Luft in diese Kammern W eingeprefst oder eingesaugt, oder in diese Kammern W eingeprefst und aus denselben abgesaugt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT42580D Lufterhitzung an Schmelzöfen Expired - Lifetime DE42580C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1064201B (de) * 1956-09-24 1959-08-27 Metalurski Inst Pri Tehniski F Mit zwei ueber dem Schlackenraum befindlichen Duesenreihen ausgestatteter Kupolofen
DE1133084B (de) * 1956-11-30 1962-07-12 Strico Ges Fuer Metallurg Heisswind-Kupolofen mit futterloser Schmelzzone

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DE1064201B (de) * 1956-09-24 1959-08-27 Metalurski Inst Pri Tehniski F Mit zwei ueber dem Schlackenraum befindlichen Duesenreihen ausgestatteter Kupolofen
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